Artikel-Schlagworte: „Master-Studiengänge“

Master-Studium – Kür oder Pflicht für gute Jobperspektiven?

Mittwoch, 30. November 2011

Allein in diesem Monat gab es vier Mastermessen in Deutschland. Tausende von Bachelor-Absolventen und –Studenten strömten auf die Master and More-Messen in Berlin, Münster und Stuttgart, wo sich deutsche und internationale Hochschulen mit ihren Masterprogrammen präsentierten. Insgesamt vier dieser Orientierungsmessen hat der Veranstalter borderconcepts in diesem Jahr organisiert. Allein in diesem Jahr hatten die  Besucher- und Ausstellerzahlen eine stark steigende Tendenz. Für 2012 plant borderconcepts fünf solcher Messen, auf denen sich Interessenten  über ein Masterstudium direkt nach dem Bachelorstudium, über ein Vollzeitprogramm nach einigen Jahren Berufserfahrung  oder einen berufsbegleitendes Master-Studiengang  informieren können.MasterMesseStuttgart_Messehalle_2362x1565.jpg

Fakt ist: Hierzulande gibt es viel zu wenig Masterprogramme. Nur jeder dritte Bewerber bekommt  einen Masterstudienplatz. Während es in Deutschland neben der Knappheit von Studienplätzen oft zusätzlich noch bürokratische Stolpersteine und komplizierte Bewerbungsverfahren gibt, werben private und staatliche Hochschulen aus dem europäischen Ausland um Masterstudenten aus Deutschland und stehen den Messebesuchern von Mastermessen Rede und Antwort.  Nur um die 20 Prozent der ausstellenden Schulen der Master and More-Messen in diesem Jahr kamen aus Deutschland. Die  Messebesucher konnten spüren,  dass sich die ausstellenden  Hochschulen als Dienstleister für Bildung verstehen und  sich mit professionellem Marketing um Studenten bemühen und sich an ihrem Erfolg messen lassen wollen. Denn ihre Bemühungen gelten nicht nur dann, wenn sie Studenten überzeugen wollen, an ihrer Hochschule zu studieren, sondern auch dann, wenn aus Studenten Absolventen geworden sind. Ein professioneller Career Service kümmert sich bei nahezu allen ausländischen Hochschulen um intensive Kontakte zu Arbeitgebern und macht die Vermittlungsquote ihrer Absolventen transparent.

Warum ist Deutschland eigentlich  immer das Schlusslicht? Unsere europäischen Nachbarstaaten leiden genau so am Führungskräftemangel und am demographischen Wandel. Der Unterschied ist allerdings, dass sie nicht jammern, sondern rechtzeitig agieren. Denn die Hoffnung, dass ein Teil der ausländischen Studenten nach dem Masterabschluss im jeweiligen Land bleibt ist durchaus berechtigt.

Wer sich über in- und ausländische Master-Studiengänge informieren möchte, findet auf der www.masterandmore.de fast 7700 Masterstudiengänge im In- und Ausland.

Automotive-Branche braucht Ingenieure für Elektromobilität

Sonntag, 6. November 2011

Die Zulieferindustrie der Automobilbranche braucht jetzt und in Zukunft Ingenieure, die auf Elektromobilität spezialisiert sind. Einige Hochschulen haben mit Bachelor- und Masterstudiengängen auf den Bedarf der Automotive-Branche regiert. Im aktuellen Wintersemester haben die Hochschulen Regensburg und Bochum dreisemestrige Masterstudiengänge für das Fach Elektromobilität eingerichtet. Der Bochumer Studiengang legt den Schwerpunkt auf Elektrotechnik, in Regensburg sollen zusätzlich zum Fachwissen Skills wie Projektmanagement und Projektentwicklung vermittelt werden. Die TU Chemnitz bietet einen Bachelor-Studiengang Elektromobilität an. Wer sich für ein grundständiges oder weiterführendes Ingenieurstudium interessiert, sollte sich die Studiengänge näher ansehen.

EU Studies Fair – europäische Hochschulen stellen Studienangebote vor

Donnerstag, 3. Februar 2011

Absolventen mit Interesse an MBA-Programmen oder Masterstudiengängen der Fächer EU Studien, International Relations, Management und Recht  können sich am 12. Februar 2011 auf der EU Studies Fair in Brüssel von 10 bis 16 Uhr einen Überblick über europäische Studiengänge verschaffen. Hochschulen aus Großbritannien, Belgien, Frankreich, den Niederlanden, Dänemark, Polen, Italien, Spanien, der Tschechei und Deutschland stellen ihre Studienangebote vor. Der Eintritt ist frei.EU STUDIES FAIR 2011_

Masterstudiengänge gründlich checken!

Freitag, 6. August 2010

Du hast Deinen Bachelor-Abschluss in der Tasche. Eigentlich ging das viel zu schnell, denn jetzt steht schon die nächste wichtige Entscheidung an: Welches Masterprogramm ist für Dich das richtige? Doch wer hat schon den Durchblick im Dschungel der Master-Studiengänge. Im besten Fall kennt man die Programme der eigenen Hochschule. Inzwischen gibt es einige gute Websites, auf denen man themen-  oder standortspezifisch nach Master-Studiengängen suchen kann.

Wichtig sind darüber hinaus aber eine Reihe von Qualitätskriterien, anhand derer man checken sollte, ob das Masterprogramm, für das man sich entscheidet, auch hält, was es verspricht. Die Deutsche Bildung, der Spezialist für partnerschaftliche Studienförderung, hat eine Master-Checkliste entwickelt, die es Dir einfacher macht, die Qualität von Masterprogrammen zu beurteilen und eine Entscheidung zu fällen, die Du hinterher nicht bereust.

Ist das Masterprogramm qualitätsgeprüft?
Wichtig ist die Akkreditierung des Masterprogramms. Wenn die Akkreditierung vorliegt, kannst Du sicher sein, dass der Studiengang nach europäischen Qualitätsstandards geprüft wurde. Ein weiteres Plus ist, wenn die anbietende Hochschule eine staatliche ist. Das kommt bei zukünftigen Arbeitgebern sehr gut an, weil die Anzahl von neuen privaten Instituten und Akademien, die Masterstudiengänge anbieten nahezu unüberschaubar geworden ist. Gemeint sind damit allerdings nicht die staatlich anerkannten privaten Hochschulen in Deutschland.

Wie sind die Studienbedingungen?
Als nächstes solltest Du die Studienbedingungen genau unter die Lupe nehmen. Dazu zählt in erster Linie das quantitative Verhältnis zwischen Dozenten und Studenten. Masterprogramme haben oft eine fachliche Vertiefung zum Ziel. Daher ist der Kontakt zu Professoren und wissenschaftlichen Mitarbeitern ausgesprochen wichtig. Darüber hinaus trägt die Ausstattung wie die Bibliothek und ausreichende Computer-Arbeitsplätze zum reibungslosen Ablauf des Studiums bei.

Ist das Programm sein Geld wert?
Bei Masterprogrammen im Ausland, aber auch an vielen Hochschulen in Deutschland, fallen Studiengebühren an. Diese sind unterschiedlich hoch und reichen von den „normalen Studiengebühren“, die auch für Bachelor-Studiengänge anfallen bis hin zu fünfstelligen Euro-Beträgen pro Semester.  Rechne die Kosten durch und setze diese ins Verhältnis zur Qualität vergleichbarer Programme. Nicht immer garantieren hohe Gebühren auch ein qualitativ hochwertiges Studium.

Welchen Ruf hat die Hochschule?
Abhängig von Ihren beruflichen Zielen kann auch das Renommee der Hochschule zu Deinem beruflichen Erfolg beitragen. Rankings allein sagen noch nichts über ein gutes Studium aus. Aber es ist unbestritten, dass einige Hochschulen für bestimmte Fachrichtungen einen ausgesprochen guten Ruf genießen, der auch die Entscheidungen von Personalverantwortlichen beeinflusst. Zum Ruf einer Fachrichtung an einer bestimmten Hochschule tragen natürlich auch die  Professoren etwas aus. Unterrichtet im Masterprogramm vielleicht auch eine echte Koryphäe des Fachgebiets?


Hat sich das Programm schon bewährt?

Relevant ist ebenfalls, wie lange ein Masterprogramms schon durchgeführt wird. Ist das Programm ganz neu, muss noch mit Schwächen in der Konzeption gerechnet werden. Besteht das Programm schon seit mehreren Jahren, wurden Schwächen eventuell schon beseitigt und es gibt Erfahrungswerte von Absolventen. Vielleicht haben sich diese schon in einem Alumni-Netzwerk zusammengeschlossen und Du kannst Kontakt zu Absolventen dieses Masterprogramms aufnehmen.

Zulassungsvoraussetzungen genau unter die Lupe nehmen!
Jedes Masterprogramm hat bestimmte Zulassungsvoraussetzungen. Oft können nur Bachelor-Absolventen einer bestimmten Fachrichtung an Masterprogrammen teilnehmen. Wie viele Credits man für ein Masterprogramm nachweisen muss, hängt davon ab, ob man vorher ein dreijähriges oder vierjähriges Bachelorstudium absolviert hat. Wird ein bestimmtes Praktikum als Zulassungsvoraussetzung verlangt und wie sieht das hochschulinterne Auswahlverfahren genau aus?

Wenn Dein Wunsch-Masterprogramm alle Kriterien der Checkliste  erfüllt, kannst Du Dich guten Gewissens dafür bewerben.

Jetzt erst recht: Der Krise trotzen!

Dienstag, 10. November 2009
Die Ergebnisse der Gehaltsstudie 2009 von alma mater : Was gibt es Wichtigeres für Studenten und Absolventen, als zu wissen, wie viel man gerade jetzt in der Wirtschaftskrise als Berufseinsteiger verdienen kann? Wie in den vergangenen Jahren auch hat alma mater jetzt wiederseine Gehaltsstudie „Einstiegsgehälter für Hochschulabsolventen und Praktikanten“ veröffentlicht. Mehr als 680 Arbeitgeber haben sich dieses Jahr beteiligt.

Gehaltsstudie 2009 von alma mater

Gehaltsstudie 2009 von alma mater

 

Die Gehaltsstudie 2009 gibt klare Antworten auf die dringendste Frage von Bewerbern. Wie steht es zurzeit um die Position von Hochschulabsolventen bei Gehaltsverhandlungen? Besser als man auf den ersten Blick meinen könnte. Denn: Die Einstiegsgehälter für Berufseinsteiger trotzen der Krise. Sie halten sich nach den Ergebnissen bei durchschnittlich rund 40.000 €. Im Vergleich zum Vorjahr konsolidieren sie auf hohem Niveau. Kandidaten, deren Profil sehr gut zu den Anforderungen der Unternehmen passt, können mit überdurchschnittlich hohen Gehältern rechnen.

Absolventen mit technischem Studienfächern (Ingenieure, technische Einkäufer), insbesondere auch mit Schnittstellenfunktion, sind nach wie vor bei Unternehmen sehr gefragt.

Welche Branchen vergüten am besten? Wo sind Abstriche zu erwarten? Tja, im Aufwind befinden sich diejenigen Branchen, die in Verbindung mit dem produzierenden Gewerbe stehen. Das heißt: Einkauf, Forschung und Entwicklung, Fertigung sowie Finanzwesen. Abstriche sind im Marketing- und Personalbereich sowie bei den Trainee-Programmen zu verzeichnen.

Kommt es bei der Höhe des Gehaltes auf die Größe des Unternehmens an? Im Allgemeinen schon. Die Ergebnisse machen deutlich: Das durchschnittliche Einstiegsgehalt von Hochschulabsolventen steigt mit zunehmender Unternehmensgröße an. Allerdings nähern sich die Gehaltsunterschiede zwischen großen und kleinen Firmen an.

Wo können Berufseinsteiger am meisten verdienen? Die regionalen Unterschiede zeigen ein überraschendes Ergebnis: Das langjährige Süd-Nord-Gefälle hat sich umgekehrt. In Hamburg oder Hannover wird durchschnittlich eine bessere Vergütung erzielt als in den südlichen Bundesländern. Allerdings hinkt nach wie vor der Osten dem Westen bei der Vergütung hinterher.

Gibt es Gehaltsunterschiede bei Bachelor-, Diplom- und Masterabsolventen? Natürlich existieren Unterschiede. Und alles andere wäre auch verwunderlich, bedenkt man, dass Bachelor-Absolventen in kürzerer Zeit ihr Studium beenden als ihre Kommilitonen in Masterstudiengängen – bzw. Diplomstudiengängen. Die Differenz zwischen den Gehältern von Bachelor-Absolventen und denen von den Master- und Diplom-Absolventen. Die Gehälter für Hochschulabsolventen mit Master oder Diplom bewegen sich etwa auf gleichem Niveau, mit leichten Vorteilen für die Masterabsolventen.

Fazit: Grundsätzlich sind Gehälter Marktpreise. Das darf niemand übersehen. Schließlich stellt sich für viele Leser bestimmt nach den obigen Antworten die Frage, weshalb trotz Wirtschaftskrise die Einstiegsgehälter überwiegend so positiv ausfallen.

Dafür könnte es zwei Gründe geben:

  1. Die Ausschreibungs- und Erhebungsphase der Umfrage zur Gehaltsstudie 2009 fällt auf den Beginn der Wirtschaftskrise.
  2. Die Gehälter hinken grundsätzlich den Entwicklungen am Arbeitsmarkt hinterher.

Wer die Ergebnisse, z.B. für seine Wunschbranche, genauer unter die Lupe nehmen will, kann sich bei www.alma-mater.de kostenlos in die Bewerberdatenbank eintragen und die Gehaltsstudie 2009 downloaden.

Autor: Johannes Lenz, alma mater GmbH