Artikel-Schlagworte: „Karriere“

Coaching zu Karriere und Bewerbung per Webinar

Donnerstag, 5. April 2012

Webinare sind in, auch im Zusammenhang mit den Themen Bewerbung und Karriere. Die Vorteile sind klar: Man lernt dazu, muss sich nicht vom heimischen Rechner wegbewegen und oft finden Webinare in den frühen Abendstunden statt, damit Studenten und Arbeitnehmer die Möglichkeit haben, teilzunehmen . Man meldet sich einfach an. Wem das Thema dann doch nicht zusagt, kann sich jederzeit ausklinken . Ein weiterer Vorteil: Man bleibt den anderen Teilnehmern gegenüber anonym. Oft genügt zur Anmeldung nur die Angabe der Emailadresse. Noch etwas vergessen? Ach ja, in den meisten Fällen ist die Teilnahme an einem Webinar kostenlos, denn das Webinar als solches ist ein beliebtes Marketing-Tool geworden. Kein schlechtes, wie ich meine, denn für die Teilnehmer überwiegen die Vorteile. Als Teilnehmer benötigt man einen ganz normalen Computer ohne technischen Schnickschnack. Wichtig ist ein qualitativ hochwertiger Kopfhörer, eine Webcam ist kein Muss. Ich finde allerdings, dass die Qualität von Webinaren mit der Teilnehmerzahl steht und fällt. Oft wird es chaotisch und ein wenig unübersichtlich, wenn ein Webinar eine hohe Teilnehmerzahl hat.

Melanie Vogel, die Initiatorin des Messe/Kongresses Women & Work bietet auch im April spannende Webinare zu Karriere- und Bewerbungsthemen an.

Your international CV
Montag, 23. April | 18 – 19 Uhr
After having seen thousands of CVs of graduates and young professionals, we have collected some points which we feel might be helpful to candidates who are not very experienced in writing a CV, especially for international applications. CV writing is not an exact science, however, there are things which you should pay attention to. Often your CV is the precursor to an interview – this presentation will show to you what to focus on.

Erfolgreich bewerben ist (k)eine Kunst
Dienstag, 24. April | 18-19 Uhr
Eine ansprechende Bewerbung öffnet die Türen in das Personalbüro des Wunscharbeitgebers und ist ein wichtiger Schritt in den Berufsstart. Was aber gehört alles in eine Bewerbung und wie kann ich mit meiner Bewerbung aus der Vielzahl der Mitbewerber herausstechen?
Ziel des Webinars ist es, die Teilnehmer gezielt auf die Anforderungen des
Bewerbungsprozesses vorzubereiten. Jeder Teilnehmer lernt, eine inhaltlich und formal ansprechende Bewerbung zu erstellen.

Woran erkennt man einen attraktiven Arbeitgeber?
Mittwoch, 25. April | 18-19 Uhr
Arbeitgeber-Rankings gibt es wie Sand am Meer, doch so wirklich richtig schlau wird man aus vielen nicht, zudem auch nicht alle Unternehmen in diesen Rankings gelistet werden, sondern immer nur “die üblichen Verdächtigen”. Woran also erkennt man einen attraktiven Arbeitgeber? Wie kann man sich als Bewerber sicher sein, den für sich optimalen Arbeitgeber gefunden zu haben? Das Webinar hilft, Antworten zu finden.

Work-Life-Balance: Karriere leben!
Donnerstag, 26. April | 18-19 Uhr
In unserer schnellebigen, technologiesierten Welt, sind Geld und Karriere für viele nicht mehr oberstes Ziel ihres Berufslebens. Der Wunsch nach Work-Life-Balance, ein ausgewogenes Verhältnis von Arbeit und Privatleben, rückt zunehmend in den Fokus. Das Webinar gibt einen Einblick in das Thema “Work-Life-Balance” und hilft Strukturen zu schaffen, um Karriere leben zu können.

Karrierefaktor Networking
Freitag, 27. April | 18-19 Uhr
Networking ist eine ganz besondere Art, systematisch Kontakte zu anderen Menschen zu knüpfen, sie lebendig zu halten und Beziehungen im persönlichen und/oder beruflichen Alltag zu pflegen. Basis des Networking ist der direkte Austausch und der persönliche Kontakt mit Menschen, die einem beruflich neue Impulse geben können oder die eigenen Interessen teilen. Das Webinar setzt sich zum Ziel, den Teilnehmern die wichtigsten Networking-Techniken zu vermitteln.

Über Kommentare, was Ihr von Webinaren haltet freue ich mich!

Frauen stimmen ab: “Wir wollen in Führung”

Dienstag, 20. März 2012

“Wollen Frauen überhaupt Führung übernehmen?” Diese Frage taucht in der aktuellen Diskussion um die Quote immer wieder auf. Eine neue Initiative will nun Schwung in die Debatte bringen und Wirtschaft und Politik mit handfesten Zahlen in eine neue Richtung unterstützen.

“Wir sind es leid und finden, nicht die Frage OB Frauen führen wollen, sondern WELCHE Frauen dieses Ziel haben und WIE VIELE es sind, müssen wir jetzt in den Fokus stellen, um dieser leidigen Diskussion ein Ende zu bereiten und weiter handeln zu können” so die Botschaft der beiden Initiatorinnen Melanie Vogel und Astrid Braun-Höller.

Unter dem Link http://www.womenandwork.de/abstimmung/ können alle Frauen in Deutschland hier mit ihrer Abstimmung Flagge zeigen und dokumentieren, dass sie in Führung gehen wollen oder schon Führungsverantwortung haben und noch höher hinaus wollen.

Mentoring als Karriere-Turbo wird von Frauen oft verkannt

Dienstag, 20. Dezember 2011

Vielen Frauen sind sich nicht bewusst darüber, dass Mentoring ein wichtiges und nachhaltiges Tool für die Karriereentwicklung darstellt. Das ergab eine empirische Untersuchung unter 182 Akademikerinnen bundesweit nach ihren Arbeitgeberpräferenzen unter der Leitung von Professor Alfred Quenzler. Nur 27 Prozent der befragten Akademikerinnen betrachten das Angebot von Mentoring-Programmen als wichtiges Kriterium bei der Arbeitgeberwahl.

Für Arbeitgeber hingegen gewinnen Mentoring-Programme immer mehr an Bedeutung, um das Potenzial ihrer Mitarbeiter zu entwickeln – das liegt nicht nur an der aktuellen Diskussion um die Frauenquote, sondern auch am rasant fortschreitenden demographischen Wandel. Je weniger Führungsnachwuchskräfte nachrücken, desto mehr legen sich Unternehmen ins Zeug, potenzielle Mitarbeiter für sich zu gewinnen und Führungskräfte so lange wie möglich im eigenen Unternehmen zu halten. Ein Instrument zur Personalentwicklung ist das Mentoring.

„Mentoring als Karriere-Tool wird von den jungen Frauen völlig unterschätzt, teilweise sogar ignoriert“, sagt Melanie Vogel, Veranstalterin der women&work und Auftraggeberin der Untersuchung. „Mentoring hat unter jungen Frauen oft ein schlechtes Image, denn ihm lastet das Stigma der Förderung an. Viele Frauen realisieren nicht, dass ein Mentoring-Programm nicht nur den Wissensaustausch fördert, sondern auch eine wertvolle Basis für unternehmensinterne Netzwerke bildet, die beim späteren Aufstieg elementar wichtig ist.“

Die  Erfahrung zeigt: Wer einmal an einem Mentoring-Programm teilgenommen hat, erkennt den großen Gewinn, den Mentoring für die persönliche wie die berufliche Entwicklung bedeutet. Mentoring ist ein Karrierekick“, sagt Kathrin Mahler Walther, Vorstandsmitglied und stellvertretende Geschäftsführerin der EAF | Europäische Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft. „Die Gespräche mit einer erfahrenen Führungskraft eröffnen jungen Talenten wertvolle Einblicke. Durch den persönlichen Austausch lernen sie informelle Karrierefaktoren und -mechanismen kennen und können an ihrer professionellen Weiterentwicklung arbeiten. Mentoring eröffnet zugleich den Zugang zu neuen Netzwerken und einem breiten Kreis von Unterstützerinnen und Unterstützern für den weiteren Karriereweg.“

Daher sollten besonders Absolventinnen und weibliche Young Professionals auf  Jobsuche die Personalentwicklungsmaßnahmeneinzelner Unternehmen mal genauer unter die Lupe nehmen. Denn Mentoring im dem eigenen Unternehmen zu erfahren, kann zum wesentlichen Karriere-Turbo werden. Denn was das  Netzwerken betrifft, stehen wir Frauen noch ziemlich am Anfang.

Fleißig, ehrgeizig und ausgebrannt. Das Burnout-Syndrom geht um.

Freitag, 28. Oktober 2011

Entweder das Thema Burnout ist zurzeit ein medienübergreifender Selbstläufer oder die neue Volkskrankheit, die gerade flächendeckend gesellschaftsfähig wird. Denn nicht nur Karriere ambitionierte Manager und Fußballtrainer erkranken am Burnout-Syndrom, sondern auch immer mehr Schüler und Studenten fallen der neuen Zivilisationskrankheit  zum Opfer.

Nach der Statistik des Deutschen Studentenwerks von 2010 haben rund 23.200 Studenten die studentenwerkseigenen psychologischen Beratungsstellen aufgesucht. Mehr als doppelt so viele Hilfesuchende wie im Jahr 2003 berichteten von  bleierner Müdigkeit, undefinierbarer Angst, Konzentrationsstörungen und tiefer Traurigkeit.

Die  Betroffenen sind oft die  überdurchschnittlich Fleißigen  -  also genau diejenigen, die von Perfektionismus getrieben sind und alles im Leben auf die Reihe bekommen wollen:  Jobben, um das Studium wenigstens teilweise selbst finanzieren zu können; Praktika absolvieren, damit sie reibungslosen Berufseinstieg nach dem Studium hinbekommen. Da von künftigen Arbeitgebern erwartet wird, dass man sich ehrenamtlich oder in einer Studenteninitiative engagiert, wird das auch noch erledigt.  Zusätzlich verkünden Stellenangebote für Absolventen oft die  Botschaft: „Wir suchen die eierlegende Wollmilchsau“, denn überdurchschnittlich gute Noten sowie  Auslands- und Praxiserfahrung gehören zu den Standard-Anforderungen. Last but not least verschärfen die Auswirkungen der Hochschulreform inform von immer stärker verschulten Bachelor- und Masterstudiengängen, den Zeit- und Leistungsdruck im Studium zusätzlich.

Psychologin Birgit Rominger vom Berliner Studentenwerk betreut jährlich hunderte studentische Burnout-Patienten. Sie betont, dass alle Krankheitsgeschichten unterschiedlich sind, es jedoch für den  Heilungsprozess wichtig ist, den Alltag zu entschleunigen. Sie erarbeitet mit ihren Patienten eine Tagesstruktur, nachdem sie gemeinsam mit ihnen die Stress-Faktoren ergründet hat, die zum Burnout geführt haben. Vielleicht liegt die Chance für am Burnout erkrankte Studenten darin, dass sie  schon vor dem Start ins Berufsleben lernen, die Symptome zu erkennen und die Leistungsnotbremse rechtzeitig zu ziehen.

Auch Karriere ambitionierte Manager erkranken immer öfter am Burnout-Syndrom.  Seit 1994 hat sich die Zahl derer, die am Burnout und anderen psychischen Störungen erkrankt sind, verdoppelt. Besonders gefährdet, durch totale Verausgabung krank zu werden, sind Führungskräfte mit Personalverantwortung, da sie selbst Fürsorgepflichten haben und Verantwortung für andere tragen.

Und wer ist nun besonders gefährdet? Mazda Adli, Psychiater  an der Berliner Uniklinik Charité ist überzeugt davon, dass alle gefährdet sind, die sehr idealistisch und engagiert sind. Er glaubt auch, dass man einen drohenden Burnout verhindern kann, wenn man sich der stressfördernden Faktoren bewusst wird und sie in den Bereichen abbaut, wo sie nicht erfolgskritisch sind. Wer beispielsweise im Job oder Studium  perfektionistisch ist, sollte die Freizeit nicht auch noch komplett durchorganisieren. Außerdem tritt ein Burnout nicht über Nacht auf. Wer die einzelnen Entwicklungsphasen kennt, kann sich selbst beobachten und gegensteuern, behauptet Adli.

Phase 1:              Der eigene Erfolg steigert den Leistungswillen

Phase 2:              Der Stress macht sich zum ersten Mal bemerkbar

Phase 3:              Mit Härte gegen sich selbst, versucht man die alte Leistung wiederherzustellen

Phase 4:              Man steigert das Arbeitstempo erneut

Phase 5:              Psyche und Körper machen nicht mehr mit und streikt

Bei Gehaltsverhandlungen kicken sich Frauen durch das Bescheidenheits-Gen oft ins Aus

Sonntag, 21. August 2011

Das ist nicht neu: Frauen verdienen weniger als Männer. Und wer ist daran Schuld ?  Offensichtlich tragen die Frauen selber ein gutes Stück der Schuld. Darauf lässt zumindest das Ergebnis einer empirischen Untersuchung zum Thema „Arbeitgeberpräferenzen von Frauen“ schließen, die von den Veranstaltern der women&work, Deutschlands größtem Messe-Kongress für Frauen, in Auftrag gegeben.

  • nur für 17 Prozent der Frauen ist das Einstiegsgehalt ein sehr wichtiges Kriterium bei der Arbeitgeberwahl
  • “Berufseinsteigerinnen ist der Zusammenhang zwischen eigener Leistung und angemessener Bezahlung nicht bewusst”, sagt Melanie Vogel, Initiatorin der women&work und Auftraggeberin der Studie
  • “Frauen holen ein zu niedrig verhandeltes Einstiegsgehalt nie wieder auf,” sagt Verhandlungsexpertin Claudia Kimich

 

Befragt wurden 182 Akademikerinnen bundesweit nach ihren Wünschen und Anforderungen an potentielle Arbeitgeber. Lediglich 17 Prozent der befragten Frauen betrachten das Einstiegsgehalt als sehr wichtiges Kriterium bei der Arbeitgeberwahl, für 56 Prozent spielt das Einstiegsgehalt eine wichtige Rolle, für 23 Prozent ist es eher wichtig und 4 Prozent legen auf das Kriterium „Einstiegsgehalt“ überhaupt gar keinen Wert. Damit rutscht der Faktor „Einstiegsgehalt“ bei den Wünschen und Anforderungen von Frauen an potentielle Arbeitgeber im Gesamt-Ranking auf Platz 26.

„Das Ergebnis ist erschreckend“, kommentiert Melanie Vogel. „Offensichtlich ist vielen Frauen der Zusammenhang zwischen eigener Leistung und angemessener Bezahlung nicht bewusst. Die Untersuchung zeigt, dass gerade junge Frauen nicht verstehen, dass sie sich mit einem schlecht verhandelten Einstiegsgehalt auch schon für zukünftige Gehaltsverhandlungen schachmatt gesetzt haben.“

Niedriges Einstiegsgehalt – hoher Preis für die Karriere
Das bestätigt auch Claudia Kimich, Verhandlungsexpertin und Autorin des Buches „Um Geld verhandeln“. „Bei der Einstiegsgehaltsverhandlung stellen Frauen die Weichen für ihr ganzes Berufsleben. Ein zu niedrig ausgehandeltes Anfangsgehalt holen sie nie wieder auf.“ Die Strategie, den Job erst einmal anzunehmen und die Konditionen später auszuhandeln – frei nach dem Motto: „Wenn der Chef sieht, wie fleißig ich arbeite, bietet er mir die Gehaltserhöhung schon von sich aus an.“ – geht ihrer Erfahrung nach nie auf. „Frauen stellen sich mit Bescheidenheit und Understatement selbst ein Bein, denn wer nichts fordert, bekommt auch nichts – und das gilt nicht nur für das Einstiegsgehalt“, gibt Melanie Vogel zu bedenken.

Weitere Infos zu Karrierethemen und kostenlose Webinare für Frauen auf www.womenandwork.de

Arbeitgeber suchen Talente

Freitag, 22. Juli 2011

Mehr als 55 Arbeitgeber präsentieren sich in diesem Jahr auf der Talents in München. Und nicht nur das: Sie wollen junge Talente für ihre Unternehmen gewinnen. Die einzige Recruiting-Messe,  die jedes Jahr außerhalb der vorlesungsfreien Zeit  in München stattfindet, zieht jedes Jahr Absolventen und Young Professionals aus ganz Deutschland an. Talents

Wer sich noch für Bewerbungsgespräche bewerben möchte, kann das jetzt noch tun. Absolventen, die auf Jobsuche sind oder Studenten, die ein Unternehmen für ihre Abschlussarbeit suchen, sind auf der Talents gut aufgehoben. Denn an ein oder zwei Tagen gleich mehrere vereinbarte  Bewerbungsgespräche führen und zudem noch mit vielen Personalern Gespräche am Stand ins Gespräch dkommen, bedeutet viele Fliegen mit einer Klappe schlagen.

Das  ist doch bestimmt zu unverbindlich. Genau das ist es im Fall der Talents nicht. Denn es handelt es sich um keine Massenveranstaltung, die Unternehmen überwiegend nutzen, um ihr Arbeitgeber-Image aufzupolieren, sondern eine Plattform, auf der sich beliebte Arbeitgeber den Bewerbern nicht nur vorstellen, sondern möglichst viele passende neue Mitarbeiter einstellen wollen. Die Recruiting-Messe steht Studenten, die ihr Studium innerhalb der nächsten 12 Monate beenden, Absolventen und Akademiker mit zu fünf Jahren Berufserfahrung der Fachrichtungen Wirtschafts, Ingenieur-, Natur- oder Geisteswissenschaftler sowie Informatikern und Juristen mit bis zu 5 Jahren Berufserfahrung offen. Zur Bewerbung geht es hier.

Außerdem gibt es eine Menge Workshops und Vorträge zu Bewerungs- und Karrierethemen wie International Bewerben, Vorstellungsgespräche, Verhandlungstechniken, Bewerbungsunterlagen-Checks und mehr. Die Teilnahme ist kostenlos!

Neue Jobguides sorgen für Durchblick im Job- und Karriere-Dschungel

Sonntag, 3. Juli 2011

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Ab sofort sind die aktualisierten und komplett überarbeiteten Karriere-Ratgeber Jobguide Germany, Jobguide Engineering und Jobguide Praktikum im Buchhandel und auf www.jobguide.de erhältlich. „Noch mehr Karriere-Ratgeber braucht kein Mensch“, mag mancher vielleicht denken. Im Großen und Ganzen ist das auch so, aber das Besondere an der Jobguide-Reihe ist, dass die Informationen zu Arbeitgebern, Branchen und Karriere von Journalisten erstellt werden. Mit Hilfe der Karriere-Klassiker können sich sowohl Hochschulabsolventen als auch (Young) Professionals und Experten ganz einfach einen Überblick darüber verschaffen, welche Arbeitgeber in diesem Jahr einstellen, was sie neuen Mitarbeitern zu bieten haben und wie es in bestimmten Branchen für Trends und Neuigkeiten gibt.

In allen drei Karriere-Ratgebern stellen Wirtschaftsjournalisten in Porträts Arbeitgeber vor: von der Struktur des Unternehmens über dessen Marktbedeutung bis zu Personalentwicklung und Karrierechancen – so erhält der Leser relevante Informationen, in welchen Bereichen Stellen zu vergeben sind und welche Anforderungen Bewerber erfüllen müssen. Zusätzlich profitieren Jobsuchende von den Branchen-Intros, in denen ein Überblick über die wichtigsten Entwicklungstrends und eine Einschätzung der aktuellen Marktsituation gegeben wird.

Die redaktionellen Beiträge behandeln die wichtigsten Karrierethemen: Experten erklären, wie man mit der Bewerbung punktet, ein Assessment-Center gut übersteht und seine Karriere von Anfang an schlüssig plant und erfolgreich aufbaut.
Neben der Printausgabe sind die Karriere-Ratgeber auf dem Karriere-Portal www.jobguide.de auch als eBooks erhältlich. Hier werden die Gesamtausgaben noch durch regionale und branchenspezifische eBooks ergänzt, etwa den Jobguide Hamburg, Frankfurt und München sowie den Jobguide Consulting, Jobguide Automobil und Jobguide Pharma, Biotech, Chemie.
Der Verlag matchboxmedia legt dabei großen Wert auf guten Journalismus und unabhängige Berichterstattung – so werden keine PR Texte veröffentlicht, sondern interessante Arbeitgeber recherchiert und Unternehmen befragt. Herausgeberin Annette Eicker: „Qualifizierte Bewerber brauchen unabhängige Information und keine klischeehafte Werbung. Wir wollen bei der Jobsuche helfen und dem Leser Kriterien bieten, die er schnell vergleichen kann, um so für sich die beste Wahl zu treffen.“

Jobguide Germany portraitiert weit über hundert Arbeitgeber aus 19 verschiedenen Branchen. Jobguide Engineering konzentriert sich auf die Branchen, die für Ingenieure, ITler und Techniker besonders interessant sind. Jobguide Praktikum gibt Studenten einen guten Überblick über renommierte Arbeitgeber, die Praktika im In- und Ausland anbieten und Abschlussarbeiten betreuen.

Mehr über die neuesten Marktentwicklungen und Branchen-News bietet matchboxmedia außerdem monatlich in den JobguideXpress Newslettern, die man kostenlos auf www.jobguide.de abonnieren kann.

Wie wichtig sind Arbeitgeber-Rankings für Absolventen?

Dienstag, 24. Mai 2011

Zum zehnten Mal haben in diesem Jahr Studenten ihre Lieblings-Arbeitgeber benannt. 22.000 Wirtschafts- und Naturwissenschaftler sowie Studenten der Informatik und Ingenieurwissenschaften gaben zwischen November 2010 und 2011 ihre Stimmen für die Befragung Die beliebtesten Arbeitgeber 2011, die einmal im Jahr von Universum Communications in Zusammenarbeit mit der Kölner Access Kelly OCG durchgeführt wird. Die teilnehmenden Studenten konnten aus einer Liste von 130 Unternehmen bis zu fünf Stimmen vergeben, aber auch eigene Arbeitgeber benennen, die in ihren Augen Top-Arbeitgeber sind.

Wie jedes Arbeitgeber-Ranking sollte man sowohl als Student auf Praktikumssuche als auch als Absolvent auf Jobsuche auch dieses durchaus kritisch unter die Lupe nehmen. Zum einen ist die Teilnahme an Arbeitgeber-Rankings, bei denen Preise vergeben werden, für Arbeitgeber kostenpflichtig. Darüber hinaus können Studenten nur Unternehmen bewerten, deren Namen oder Produkte sie kennen. Meiner Meinung nach ist das genau die Erklärung für die Top-Positionierung vieler Arbeitgeber: Sie haben tolle Produkte. Die  bekannten und beliebten Produkt-Marken wirken sich positiv auf ihren Ruf als Arbeitgeber aus. Also ist es nicht verwunderlich, dass meistens beliebte Autobauer die top 10 Plätze belegen. Auch im Ranking von Universum vergaben Wiwis und Ingenieure den Spitzenplatz an Audi.

Der zweite Faktor, der sich ganz erheblich auf die Arbeitgeber-Rankings auswirkt ist die Größe beziehungsweise die Marktmacht eines Unternehmens. Große Konzerne benötigen viele Nachwuchsakademiker und haben große Personalmarketingbudgets. Da Konzerne auf vielen Hochschulmessen vertreten sind und oft intensiv Campus-Marketing betreiben, folgert man als Student oder Absolvent sehr schnell, dass diese Unternehmen auch tolle Arbeitgeber sind. Meines Wissens nach gibt es kein Ranking, das auf den Erfahrungen von Praktikanten beruht, die ein Unternehmen von innen heraus beurteilen könnten.

Das heißt nicht, dass man die Arbeitgeber-Rankings komplett ignorieren sollte und keinesfalls, dass alle gut gerankten Unternehmen keine guten Arbeitgeber sind. Letztendlich zählt jedoch: Welches Unternehmen passt zu mir, zu meinen Karriere-  und Lebenszielen? Es gibt jede Menge mittelständische Unternehmen, bei denen man als Absolvent durchstarten kann, von Anfang an Verantwortung übernimmt, die Chancen auf einen Auslandseinsatz mittelfristig gut stehen und zudem eine gute Unternehmenskultur und Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitern herrscht.  Auch kleinere und mittelständische Unternehmen sind immer häufiger auf Hochschul-Firmenkontaktgesprächen und Recruiting-Messen vertreten, denn die demographische Uhr tickt immer schneller. Man sollte jede Gelegenheit nutzen, beispielsweise auf Messen mit Unternehmensvertretern zu sprechen. Informationen aus erster Hand sind in dem Fall zwar noch kein Blick hinter die Unternehmenskulissen, helfen aber sicherlich, sich ein eigenes Bild von einem bestimmten Arbeitgeber zu machen.

Kritisch zu betrachten sind auch die laut Universum-Ranking schlecht platziertesten Arbeitgeber. Sie teilen sich in die Kategorien Unbeliebteste Arbeitgeber und Schlusslichter auf. Warum sind bestimmte Arbeitgeber laut Ranking unbeliebt? Weil man sie nicht kennt, da sie auf Messen und dem Campus nicht präsent sind? Schaut Euch doch einfach mal die Karriere-Seiten genau dieser Unternehmen an. Vielleicht könnte das ein oder andere Euer persönlicher top Arbeitgeber werden.

Jobmobil 2011 von alma mater am Start

Donnerstag, 5. Mai 2011

Vom 10. Mai bis zum 9. Juni ist das Jobmobil der Stuttgarter Personalvermittlung alma mater wieder auf Tour an 17  Hochschulen.  Studenten und Absolventen haben dann einen Tag auf dem Campus ihrer Hochschule die Möglichkeit,  ihre Bewerbungsunterlagen checken zu lassen, mit potenziellen Arbeitgebern ins Gespräch zu kommen und an der alma mater Jobwall nach dem ersten Job nach dem Studium zu fahnden. Wer schon auf konkreter Jobsuche ist, kann sich im Vorfeld der Jobmobil Tour bei alma mater bewerben und  dann direkt im Jobmobil  ein JobmobilBewerbungsgespräch mit einem Personalverantwortlichen führen. Denn Arbeitgeber kommen mit dem Jobmobil auf den Campus. Die Teilnahme ist kostenfrei. Parallel zur Jobmobil Tour finden kostenlose Webinare zu Karrierethemen wie Gehaltsverhandlung und Bewerben auf Messen statt.

Weitere Infos und den Tourplan findet Ihr hier.

100 Jahre Weltfrauentag – was Frau so alles braucht

Dienstag, 8. März 2011

Als Mitteleuropäerin könnte man meinen, dass der 8. März nur noch dazu dient, auf die weltweit unterdrückten und die in Armut lebenden Frauen außerhalb Europas aufmerksam zu machen. Denn den Frauen hierzulande geht’s doch prima, wenn auch mit kleineren Einschränkungen. Rein statistisch betrachtet sind 23 Prozent aller Frauen schlechter bezahlt als Männer, was nicht gerade ein Aushängeschild für Deutschland ist. Dass zu wenig Frauen in den Chefetagen sitzten und die Frauenquote seit letztem Jahr heiß und kontrovers diskutiert wird, ist ebenfalls hinlänglich bekannt. Ist das Jammern auf hohem Niveau? Offensichtlich nimmt man hierzulande und in angrenzenden europäischen Nachbarländern das Frauenthemen ganz schön ernst; zumindest am 8. März, wie ich bei einem kleinen Medienstreifzug feststellen konnte.

Der „Topless“ Flashmop, ein  Autodafé der BHs,  sorgte heute Morgen schon auf dem Wiener Stephansplatz für Aufsehen und kontroverse Diskussionen. Jedenfalls eine ausgefallene und medienwirksame Idee, den Weltfrauentag zu begehen. Weniger originell hingegen finde ich die Forderung von EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso, der anlässlich des 100. Weltfrauentags eine größere Rolle von Frauen in der Wirtschaft fordert. Es sei enttäuschend und müsse geändert werden, dass in Europa noch zu wenige Frauen hohe Positionen in der Wirtschaft einnähmen. Gähn – das haben wir allmählich oft genug gehört. Auch nicht besonders aufregend finde ich die heutige Diskussion im nordrheinwestfälischen Landtag über die  Einführung einer Frauenquote, auf die sich die Parteien nicht einigen können. Erstaunlich finde ich allerdings das Ergebnis einer Umfrage des Onlineportals www.forher.de und Durex zu Liebe und Partnerschaft unter 6.000 Frauen. Das überraschende Ergebnis lautet:  Für 55 Prozent der befragten Frauen ist Liebe das wichtigste Kriterium bei der Partnerwahl. Das wäre mir ohne diese tiefgründige Befragung nie in den Sinn gekommen.  Ein weiteres spektakuläres Ergebnis der Studie besagt, dass Männer nicht mit Geld und Statussymbolen die Herzen der Frauen erobern, sondern mit Liebe, Attraktivität und gutem Sex. Hört, hört!

Originell finde ich ebenfalls, dass die Süddeutsche Zeitung am Weltfrauentag den redaktionellen Fokus auf bekannte Machos legt und keinen geringeren als Putin im Cowboy-Outfit mit nacktem Oberkörper als Sportangler präsentiert. Ergänzt mit einem Zitat seiner Ehefrau Ljudmila, aus Putins Biographie (Putin: The Road to Power) entnommen: „”Er hat zwei Grundregeln. Erstens: Die Frau ist allein für den Haushalt verantwortlich, zweitens: Lobe deine Ehefrau nicht, sonst wirst du sie verderben.” Weil er so schwierig zu bekochen gewesen sei, habe sie in Sachen Kochen das Handtuch geworfen.

Zu guter letzt noch einen kurzen Blick auf die traurigen Ursprünge des Weltfrauentags. Am 8. März 1908 traten die Arbeiterinnen der Textilfabrik “Cotton” in New York in den Streik, um bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen zu fordern. Die Fabrikbesitzer und Aufseher schlossen die Frauen in die Fabrik ein. Als plötzlich ein Feuer ausbrach, starben 129 Arbeiterinnen in den Flammen.