Artikel-Schlagworte: „Bewerbungsgespräch“

Cool im neuen Job starten

Montag, 6. Februar 2012

Du hast den Bewerbungs-Marathon erfolgreich überstanden und Dein Arbeitsvertrag ist unterschrieben. Du freust Dich auf den neuen Job und bist hoch motiviert. Doch irgendwie macht sich auch ein komisches Gefühl breit. Es ist die Angst vor dem Ungewissen. Ob es sich um den ersten richtigen Job nach dem Studium handelt oder um einen Jobwechsel spielt ist egal. Alles wird neu sein: der Chef, die Kollegen, der Arbeitsalltag. Wenn Du dich gründlich vorbereitest und Dir klar machst, wie Du mit der neuen Situation umgehst und was es in den ersten Wochen für Unwägbarkeiten geben könnte,  bist Du auf der sicheren Seite.

Vorbereitung macht gelassen
Große Unternehmen haben oft Einarbeitungsprogramme für neue Mitarbeiter. Die reichen von einem Einführungstag bis hin zu mehrwöchigen Programmen. Das ist optimal, weil man sich schrittweise an die neuen Aufgaben herantasten kann und das Unternehmen, wenn oft auch nur in groben Zügen –  von innen kennenlernt.  Startet man allerdings ohne Einarbeitungsprogramm direkt am neuen Arbeitsplatz, kann man durch gezielte Vorbereitung Fettnäpfchen aus dem Weg gehen, Kollegen für sich gewinnen und in wenigen Wochen zufriedenstellende Ergebnisse vorweisen. Vor dem ersten Tag im neuen Job sollte man sich ausgiebig –  ähnlich wie im Vorstellungsgespräch -  über  den  neuen Arbeitgeber intensiv informieren und sich noch mal mit den Notizen beschäftigen,  die man während des Jobinterviews gemacht hat. Hast Du mit dem Arbeitsvertrag Informationsunterlagen über das Unternehmen oder die neue Abteilung bekommen, lies sie gründlich. Imagebroschüren handelt, verraten sie zwischen den Zeilen einiges über die Kultur und die Werte des neuen Arbeitgebers.  Je mehr du über die eigene Position, die Stellenbeschreibung, Schnittstellen im Unternehmen, Lieferanten und Wettbewerber weißt, desto entspannter kannst  Du dem ersten Tag entgegen sehen. Dass am ersten Tag niemand  zu spät am Arbeitsplatz erscheint, ist selbstverständlich.

  • Versetz Dich in Deine neuen Kollegen und Vorgesetzten. Auch auf der Seite ihrer neuen Kollegen und Vorgesetzten gibt es Unsicherheiten. War die Einstellung die richtige Entscheidung, passt der neue Mitarbeiter wirklich gut ins Team? Kann er in der Orientierungs- und Einarbeitungsphase optimal unterstützt werden? Gehe davon aus, dass die neuen Kollegen Dich unterstützen möchten  und Interesse daran haben,  dass Du schnell ins Team integriert wirst und Deinen Beitrag zum Teamerfolg leisten kannst.  So sehen die Glaubensätze oder Erwartungen Deiner  neuen Kollegen aus:
    • Du bist motiviert –  Trotzdem kommt es nicht gut an, in den ersten Tagen vor Übereifer zu strotzen.
    • Du kennst Dich nicht aus – Gut für Dich, wenn Du schon vieles weißt, was nicht heißt. Doch Besserwisserei kommt in deN ersten Wochen gar nicht gut. Dann fühlen sich Kollegen, die schon länger im Unternehmen arbeiten, schnell als Looser.
    • Du willst ein Teil des Teams werden – Du bringst die Bereichtschaft mit, zu beobachten und zuzuhören, ob etwa  der Umgang mit einander lässig oder eher  förmlich ist. Wer sich allerdings ständig anbiedert und sich verhält, als würde er bald ein Dienstjubliäum feiern, sammelt keine Sympathiepunkte.
    • Du bist unvoreingenommen – Als Neuer im Unternehmen sieht man sein Arbeitsumfeld und das Team in den ersten Wochen mehr von außen als von innen. Für viele Teams ist ein neuer Kollege  ein Gewinn, da es neue Impulse setzt, Ideen und Ansätze vorschlägt. Entscheidend ist jedoch, dass man Verbesserungsvorschläge mit Fingerspitzengefühl einbringt, ohne den anderen zu vermitteln, sie wären bisher nicht auf so tolle Ideen gekommen.

    Die Joker: Selbstbewusstsein und Authentizität  punkten
    Niemand erwartet von einem neuen Kollegen, dass er in den ersten Wochen die Welt rettet, neue Produkte entwickelt oder bahnbrechende Neuerungen einführt. Lehne Dich in den  ersten Tage innerlich zurück und beobachten Dein Umfeld genau. Wer hat welche Rolle, gibt es Reibereien, wie verhalten sich die Kollegen gegenüber ihren Vorgesetzten , wer ist im Team der Leitwolf? Verhalte Dich  kommunikativ und gehe auf neue Kollegen zu – auch auf die aus anderen Abteilungen.  Übereifer hingegen und stundenlanges Einreden auf Menschen, die man kaum kennt, macht keinen guten Eindruck.  Die gesellschaftlichen und zwischenmenschlichen Spielregeln sollte man sich sehr genau anschauen und nicht schon am ersten Tag seinen Einstand geben, obwohl man nicht weiß, ob das üblich ist und in welchem Rahmen. Wer am Anfang  intensiv beobachtet, wie der Umgang im Team ist, ob man sich beispielsweise duzt, es gemeinsame Freizeitaktivitäten gibt  und in welchen Konstellationen und Sitzordnungen man sich zum Mittagessen in der Kantine trifft,  fühlt sich automatisch sicher, weil er weiß wie der Hase läuft.

    Wenn man Abteilung Fuß gefasst hat und seinen Job im Griff hat,  Sobald man in der eigenen, ist es wichtig, Netzwerke beim neuen Arbeitgeber aufzubauen. Denn wer über seinen Tätigkeitsbereich hinaus gut vernetzt ist, ist gut informiert. Da gute Netzwerker nicht nur nehmen, sondern auch geben, bekommst Du bei Bedarf die richtigen Informationen und die nötige Unterstützung auch außerhalb der eigenen Abteilung.

    Und welche Tipps habt Ihr für den erfolgreichen Start im neuen Job? Ich bin gespannt!

    Weniger als fünf Minuten pro Bewerbung – schade für Bewerber und Recruiter

    Sonntag, 29. Januar 2012

    Eine aussagekräftige und erfolgversprechende Bewerbung zu erstellen dauert seine Zeit. Besonders, wenn man sich nach Ende des Studiums um den ersten Job als Hochschulabsolvent bewirbt, schreibt man jede Menge Bewerbungen und bekommt oft nur wenige Einladungen. Da wird das Bewerbungsmarathon zeitweise zum  Vollzeitjob.Brickwedde

    Egal welchen  Bewerbungs-Ratgeber man sich zu Gemüte führt: Eins fordern alle gemeinsam: Jedes Anschreiben soll individuell erstellt werden. Copy and paste der gleichen Bewerbungsunterlagen kann nicht der Türöffner für ein Bewerbungsgespräch sein. Als Hintergrundwissen für die Erstellung des Motivationsschreibens und den Lebenslauf ist auch die Informationsbeschaffung über den potenziellen Arbeitgeber ein echter Zeitfresser. Denn: Wer viel über das Unternehmen weiß, bei dem er sich bewirbt, kann im Anschreiben Beispiele aufführen, warum er der Richtige ist. Langen Textens kurzer Sinn: Es ist arbeitsaufwändig die Bewerbungsunterlagen so zu formulieren, dass der Recruiter nicht nur gedanklich die Anforderungen des Stellenprofils  beim Lesen abhakt, sondern den Bewerber kennenlernen möchte.

    Schaut man sich allerdings die Ergebnisse der permanenten Umfrage von Institute for Competitive Recruiting (ICR) an, die besagen, dass Personaler je nach Unternehmensgröße und Branche pro Bewerbung nur wenige Minuten Zeit nehmen,  führt das zu berechtigtem Frust. Wozu das ganze Theater, wenn kein Recruiter sich CV und Anschreiben gründlich anschaut? „Es ist wie beim Kochen“, sagt Wolfgang Brickwedde, Geschäftsführer vom  ICR- „ Die Zeit, die Bewerber in die Erstellung ihrer Bewerbungsunterlagen stecken, steht in keinem Verhältnis zu den von den Recruitern bei den potentiellen Arbeitgeber aufgewandten Zeit für die Durchsicht der Bewerbungsunterlagen.“

    Die traurige Bilanz: Die Mehrzahl der Recruiter braucht zum Durchsehen von Bewerbungen weniger als fünf Minuten. Weniger als fünf Prozent nehmen sich mehr als 15 Minuten Zeit und ein Drittel der Personaler schaffen die Durchsicht von Bewerbungsunterlagen in weniger als drei Minuten. Dieses Verhalten steht in krassem Gegensatz zu den von Personalern genannten größten Herausforderungen in ihrem Job: Gute Bewerber zu finden und offene Stellen schnell besetzten.

    Was ist die Konsequenz für Bewerber? Wer auf Jobsuche ist, muss sich wohl oder übel bewerben. Noch mehr auf Bewerbungen über Social Media Kanäle setzen ,ist eine Möglichkeit. Denn sucht der Personaler aktiv über Facebook, Twitter und XING, ist er der Aktive und vielleicht interessierter daran, sich mit Bewerbern, die auf seine Aktivitäten reagieren, Kontakt aufzunehmen. Was meint Ihr dazu? Wer hat gute Erfahrungen mit Bewerbungen der etwas anderen Art gemacht?

    Absolutes No-go: Lügen bei der Bewerbung

    Dienstag, 13. September 2011

    Der Lebenslauf und das Bewerbungsschreiben sind die Unterlagen, mit denen man sich als Bewerber selbst vermarkten will. Daher sollen sie die fachlichen Qualifikationen, die eigenen Stärken und besondere Kenntnisse ins rechte Licht rücken. Doch Vorsicht mit Übertreibungen oder Lügen. Der Personaldienstleister Robert Half befragte im Rahmen der Studie Workplace Survey 2.400  Personal- und Finanzprofis in Deutschland, Österreich und der Schweiz, ob sie Angaben in Bewerbungen über ausgezeichnete Sprachkenntnisse, exzellenten Softwarekenntnissen und Führungsfähigkeiten ohne weiteres Glauben schenken.

    Wird im Lebenslauf von ausgezeichneten Sprachkenntnissen, Führungsfähigkeit, umfangreicher Auslandserfahrung, excellenten Softwarekenntnissen etc. gesprochen, wird diesen  Angaben von HR-Managern in Österreich, Deutschland und der Schweiz nicht immer Glauben geschenkt. Das ist das Ergebnis der Studie Workplace Survey vom Personaldienstleister Robert Half, der über 2.400 Personal- und Finanzprofis in 13 Ländern befragt hat.

    Kritik und Misstrauen
    Vor allem in Hinblick auf die Managementfähigkeiten der Bewerber sind Personalverantwortliche kritisch. 40 Prozent der österreichischen, 39 Prozent der deutschen, und 36 Prozent der Schweizer Recruiter gehen davon aus, dass Bewerber in ihrem alten Job weniger Verantwortung hatten als sie behaupten. Auch was die genauen Aufgaben der früheren Stelle angeht, so glauben die Hälfte der österreichischen HR-Manager und ein Drittel der Deutschen und Schweizer Kollegen den Angaben im CV nicht. Auch den Gründen für den Jobwechsel stehen sie skeptisch gegenüber. Wenn Personaler also unwahre Aussagen in den Bewerbungsunterlagen vermuten,  sollten sie nach Referenzen des Bewerbers fragen. Ist der Bewerber einverstanden, dass der potenzielle Arbeitgeber vorherige Arbeit- oder Praktikumsgeber befragt, hat er in der Regel nichts zu verbergen.

    Fachwissen zählt
    In erster Linie zählen laut Studie die fachlichen Qualifikationen der Bewerber. Vor allem die Qualifikationen -  besonders Fachwissen und Berufserfahrung – der Bewerber sind für die Personalverantwortlichen wichtig.

    Generelle Skepsis herrscht unter HR-Managern bei den Angaben über:

    • Sprachkenntnisse
    • Softwarekenntnisse
    • Verantwortung bei der Mitarbeiterführung
    • Gründe für den Jobwechsel
    • Genaue Aufgaben zum letzten oder aktuellen Job

    Als Bewerber sollte man sich und seine Fähigkeiten weiterhin so positiv wie möglich darstellen, allerdings alle Angaben kritisch hinterfragen und sich selbst die Frage beantworten, ob z. B. fließende Englischkenntnisse auch noch fließend sind, wenn ein Teil des Vorstellungsgesprächs unangekündigt auf Englisch stattfindet.

    Arbeitgeber suchen Talente

    Freitag, 22. Juli 2011

    Mehr als 55 Arbeitgeber präsentieren sich in diesem Jahr auf der Talents in München. Und nicht nur das: Sie wollen junge Talente für ihre Unternehmen gewinnen. Die einzige Recruiting-Messe,  die jedes Jahr außerhalb der vorlesungsfreien Zeit  in München stattfindet, zieht jedes Jahr Absolventen und Young Professionals aus ganz Deutschland an. Talents

    Wer sich noch für Bewerbungsgespräche bewerben möchte, kann das jetzt noch tun. Absolventen, die auf Jobsuche sind oder Studenten, die ein Unternehmen für ihre Abschlussarbeit suchen, sind auf der Talents gut aufgehoben. Denn an ein oder zwei Tagen gleich mehrere vereinbarte  Bewerbungsgespräche führen und zudem noch mit vielen Personalern Gespräche am Stand ins Gespräch dkommen, bedeutet viele Fliegen mit einer Klappe schlagen.

    Das  ist doch bestimmt zu unverbindlich. Genau das ist es im Fall der Talents nicht. Denn es handelt es sich um keine Massenveranstaltung, die Unternehmen überwiegend nutzen, um ihr Arbeitgeber-Image aufzupolieren, sondern eine Plattform, auf der sich beliebte Arbeitgeber den Bewerbern nicht nur vorstellen, sondern möglichst viele passende neue Mitarbeiter einstellen wollen. Die Recruiting-Messe steht Studenten, die ihr Studium innerhalb der nächsten 12 Monate beenden, Absolventen und Akademiker mit zu fünf Jahren Berufserfahrung der Fachrichtungen Wirtschafts, Ingenieur-, Natur- oder Geisteswissenschaftler sowie Informatikern und Juristen mit bis zu 5 Jahren Berufserfahrung offen. Zur Bewerbung geht es hier.

    Außerdem gibt es eine Menge Workshops und Vorträge zu Bewerungs- und Karrierethemen wie International Bewerben, Vorstellungsgespräche, Verhandlungstechniken, Bewerbungsunterlagen-Checks und mehr. Die Teilnahme ist kostenlos!

    Was Personaler richtig nervt

    Dienstag, 12. Juli 2011

    Das fand eine Umfrage des Online-Portals Kalaydo heraus. Am meisten ärgern sich Personalentscheider, wenn Bewerber zu spät zum Bewerbungsgespräch kommen, ein ungepflegtes Erscheinungsbild an den Tag legen und unehrlich sind. Kandidaten, die vor allem durch Schweigen glänzen oder auswendig gelernte Floskeln präsentieren, gehen dem Recruiter ebenfalls auf den Geist.

    Und so sieht das Unbeliebtheits-Ranking aus:

    Platz 1:  Unpünktlichkeit (68,55 Prozent)
    Unpünktlichkeit geht gar nicht und lässt sich auf jeden Fall vermeiden. Führt höhere Gewalt wie die legendäre Unpünktlichkeit der Bahn, ein Unfall o. ä. zu unverschuldeter Unpünktlichkeit, muss der Ansprechpartner im Unternehmen von unterwegs informiert werden.

    Platz 2:  Unwissenheit über das Unternehmen (61,69 Prozent)
    Im Zeitalter des Internets gibt es dafür keine Ausrede. Neben der Unternehmens-Website als Informationsquelle, existieren von den meisten Unternehmen Arbeitgeber-Portraits auf Karriere-Portalen. Darüber hinaus sollte man sich über diePosition, die man anstrebt und der Abteilung, in der man arbeiten will, so umfangreich wie möglich informieren.

    Platz 3: Ungepflegtes oder unangebrachtes Äußeres (61,29 Prozent)
    Geht gar nicht! Auch wenn man zum Bewerbungsgespräch in ein Start-up oder eine hippe Agentur eingeladen wird, gilt der Business-Dress-Code. Over-dressed zu sein ist verzeihbar, falsch gekleidet zu sein, nicht.

    Platz 4: Lügen (60,8 Prozent)
    Erfahrene Personaler merken innerhalb weniger Minuten, wenn Bewerber nicht bei der Wahrheit bleiben. Wenn Lügen schon im Lebenslauf auftauchen, wird der Interviewer an den Stellen im Bewerbungsgespräch besonders nachhaken und unwahre Aussagen aufdecken.

    Platz 5: Wortkarge Bewerber (51,61 Prozent)
    Ein Bewerbungsgespräch ist ein Verkaufsgespräch für die eigene Arbeitskraft. Da es meist maximal eine Stunde dauert und man als Bewerber idealerweise 50 Prozent Redeanteil haben bekommen sollte, ist das die Gelegenheit, seine fachlichen und persönlichen Vorzüge ins rechte Licht zu rücken und dem Gegenüber zu beweisen, warum man auf diese Stelle bestens passt.

    Platz 6: Unrealistische Gehaltsforderungen (35,48 Prozent)
    Es gibt genügend Informationsquellen im Web, die Absolventen kostenfrei nutzen können, um sich einen Überblick über die Einstiegsgehälter von Absolventen unterschiedlicher Fachrichtungen, aber auch verschiedener Branchen zu verschaffen. Darüber hinaus gibt es Diensleister wie personalmarkt.de, die für Berufserfahrene ein Gehaltsbenchmarking ausarbeiten – hierfür entstehen Kosten.  Mit einer völlig überzogenen Gehaltsvorstellung stellt man sich genau so ins Off wie mit mangelndem Wissen über das Unternehmen, bei dem man sich bewirbt.

    Platz 7: Unauffällige, stromlinienförmige Bewerber (28,3 Prozent)
    Immer mehr Unternehmen halten es für wichtig, dass der Bewerber von seiner Persönlichkeit her zum Unternehmens passt. Die Noten sind oft nur die Grundvoraussetzung, um in die engere Wahl zu kommen. Aber diese Kriterien erfüllen viele Mitbewerber. Richtig: Du befindest Dich im Wettbewerb mit Konkurrenten im Bewerbermarkt. Also gilt es, die eigene Persönlichkeit mit zu bewerben. Dazu ist sicherlich eine offene, kommunikative Gesprächsführung notwendig. Besondere persönliche Alleinstellungsmerkmale kann man gerne mit Beispielen belegen. Das müssen keineswegs nur Erfolge aus dem Berufsleben, Praktika oder der Hochschule sein. Was ein Bewerber in seiner Freizeit hobbymäßig treibt und ob er sich gesellschaftlich engagiert, interessiert Arbeitgeber oft sehr. Denn so können sich ein realistisches Bild über die Persönlichkeit machen.

    Bewerbungsstrategien vom Profi für MINTler in der XING-Gruppe „Wir sind MINT“

    Mittwoch, 25. Mai 2011

    Das universale Erfolgsrezept für eine erfolgreiche Bewerbung ist noch nicht erfunden. Aber es gibt Erfolgsstrategien, nach denen man vorgehen kann, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, mit seiner Bewerbung einen Fuß in die Tür des potenziellen Arbeitgebers zu bekommen.

    Den Mitgliedern XING-Gruppe “Wir sind MINT” steht bis zum 6. Juni 2011 Sabine Kanzler für alle Fragen zu Bewerbungsstrategien zur Verfügung. Kanzler ist seit 1991 als Coach und Outplacementberaterin tätig. Im April 2011 ist ihr Buch “Die Perfekte Bewerbung. Das persönliche Erfolgskonzept bei der Jobsuche” erschienen.Wir sind MINT

    Wer Interesse hat, regelmäßig in den Genuss von Expertentipps zu unterschiedlichen Themen zu kommen, die Studenten, Absolventen und Professionals der MINT-Fächer bewegen, kann kostenlos Mitglied in der XING-Gruppe zur Initiative „Wir sind MINT“ werden. Zum Login geht’s hier.

    Virtuelle CareerWeek bietet Karriere-Fitness-Webinare für Frauen

    Samstag, 23. April 2011

    Zur Einstimmung auf den Karriere-Event, women&work am 14. Mai in Bonn, findet eine virtuelle CareerWeek mit Webinaren zu frauenspezifischen Themen statt. Die Teilnahme ist kostenlos und auf 100 Frauen pro Webinar begrenzt.

    Leider immer noch Realität: Selbst hoch qualifizierte Frauen scheuen sich oft davor, ihre Alleinstellungsmerkmale, Qualifikationen und beruflichen Erfolge im Bewerbungsgespräch selbstbewusst zu vertreten und ins rechte Licht zu rücken. In Sachen Self-Investment sind Frauen inzwischen sehr viel selbstbewusster geworden und investieren zum Beispiel in ein MBA-Studium. Doch lohnt es sich, viel Geld in ein MBA-Studium zu investieren? Ist doch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf hierzulande alles andere als geklärt und bei weitem nicht selbstverständlich.

    „Wir möchten mit diesen virtuellen Vorträgen und Seminaren die Employability von Frauen stärken und sie optimal auf Gespräche mit Unternehmensvertretern auf der women&work  vorbereiten“, erklärt Melanie Vogel, Initiatorin des Messe-Kongresses women&work.

    Anmeldung und weitere Infos unter: www.womenandwork.de

    Das Programm im Einzelnen:

    Frauen und Karriere-Fitness
    Webinar am Montag, 02.05.2011 | 18-19 Uhr und am 9. Mai von 18-19 Uhr

    In der wirtschaftlichen Elite dominiert nach wie vor das Y-Chromosom. Woran liegt es, dass das Gros der Frauen im Deutschland des 21. Jahrhunderts immer noch durch Abwesenheit glänzt, wenn es um Karriere und wirtschaftlichen Erfolg geht?
    Dieses Webinar zeigt anhand der „Ich-weiß-was-ich-will“-Taktik auf, wie Frauen aktiv ihre eigene Karriere planen können.

    Karriere und Familie – zwei Paar Schuhe?
    Webinar am Dienstag, 03.05.2011 | 18-19 Uhr

    Mütter in der Welt der Wirtschaft sind nach wie vor selten und die, die Beruf und Familie kombinieren, haben oft nicht nur mit Vorbehalten im eigenen Umfeld zu tun. Auch die eigene Identitätsfindung und das „Leben in zwei Welten“ sind tägliche Herausforderungen, die es zu meistern gilt.
    Lena Schröder-Dönges, berufstätige Mutter von drei Kindern, sagt „Nein Danke“ zum schlechten Gewissen und zeigt, wie man aus der Doppelrolle nachhaltig Kraft schöpfen kann.

    Selbstmarketing im Bewerbungsprozess
    Webinar am Mittwoch, 04.05.2011 | 18-19 Uhr

    Auch für sehr gute Nachwuchskräfte mit Top-Abschluss und gefragten Fähigkeiten ist es wichtig, sich im Bewerbungsprozess präsentieren zu können. Oft sind es Kleinigkeiten, die über eine Einladung zum Vorstellungsgespräch entscheiden oder zum Stolperstein in der Gehaltsverhandlung werden. Vielen Menschen fällt es schwer, sich ins rechte Licht zu rücken.
    Worauf Bewerberinnen achten sollten, erfahren Interessenten im Webinar „Selbstmarketing im Bewerbungsprozess“ mit Jürgen Bühler, dem Geschäftsführer der Karriereberatung und Personalvermittlung alma mater.

    Frauen und der MBA
    Webinar am Donnerstag, 05.05.2011 | 17-18 Uhr

    Mehr denn je investieren Frauen in ihre Bildung und durchlaufen MBA-Programme, die sie befähigen, in der Wirtschaft nach ganz oben zu kommen. Welche Ausbildungswege es für Frauen gibt und wie auch Mütter in der Erziehungszeit davon profitieren können, zeigt dieses Webinar, das von der EMBA-Spezialistin Dawn Bournand  von QS, dem weltweiten Veranstalter von MBA-Messen und Sonja Ambrosius, Programm Advisor bei TiasNimbas, einer MBA-Schule mit Sitz in Bonn co-moderiert wird. Die Webinar-Sprache ist Englisch, beide Veranstalter stehen auf der women&work für vertiefende Fragen und ausführliche Beratung zu Verfügung.

    Ich kann das! Wie Sie in wichtigen Gesprächen überzeugenbl_2
    Webinar am Freitag, 06.05.2011 | 18-19 Uhr
    Frauen sind immer wieder verblüfft, wenn sie trotz Kompetenz und Erfahrung bei Führungspositionen und Gehaltsverhandlungen den Kürzeren ziehen. Woran liegt das?
    Im Webinar zeigt Ute Blindert, Herausgeberin der Business Ladys, welche Faktoren bei Verhandlungen wirklich wichtig sind und wie sie erfolgreicher werden können.

    Was Frauen auf Jobsuche so erleben

    Dienstag, 15. März 2011

    Erfahrungsberichte gesucht!

    Die Gründerin des Messe Kongresses Women & Work, Melanie Vogel, lässt nicht locker.  In Gesprächen mit Frauen hört sie immer öfter, dass hoch qualifizierte Frauen, die entweder einen Job suchen oder nach einer Familienpause wieder ins Berufsleben einsteigen wollen, es nicht mal bis zum ersten Job-Interview schaffen.   Jetzt  möchte sie  herausfinden, “wo die Probleme liegen, wo das “Rädchen hakt”.  Wir sammeln  Erfahrungsberichte, werden sie auswerten,  Auszüge daraus in unserem Blog www.female-recruting.com veröffentlichen und die Erlebnisse von Frauen in die Gespräche mit Unternehmen einfließen lassen.” Natürlich sind auch positive Erfahrungen willkommen, aus denen andere Frauen lernen können oder die ihnen Mut machen.   Alle Angaben werden vertraulich behandelt, anonymisiert und keinerlei Daten an Dritte weiter gegeben.

    Erfahrungsberichtes können hier eingereicht werden.

    Mit Careers International international Karriere machen

    Samstag, 5. März 2011

    Wer als Absolvent oder Young Professional das Ziel hat, in einem international jenseits des heimischen Job-Tellerrands zu arbeiten, hat gute Chancen, seinen Traumjob über die Recruiting-Events von Careers International zu finden.CI_Drafts_V01

    Auf den Veranstaltungen, Business Excellence, die vom 9. bis 10. Mai in Berlin stattfindet und sich an Absolventen und Young Professionals mit betriebswirtschaftlichem Studienhintergrund richtet sowie Engineering Excellence am 13. und 14. Mai in Brüssel für Kandidaten mit ingenieurwissenschaftlichem Studium, gibt es zwei Tage lang reichlich Gelegenheit, mit potenziellen Arbeitgebern Bewerbungsgespräche zu führen. Voraussetzungen sind neben einem guten Studienabschluss, sehr gute Kenntnisse in mindestens zwei europäischen Sprachen, in jedem Fall aber Englisch. Auch das Studium und abgeleistete Praktika während des Studiums sollten einen klaren Auslandsbezug haben. Für die Teilnahme muss man sich bis zum 20. März online bewerben. Wenn Dein Profil  grundsätzlich mit den Kriterien mindestens eines Unternehmens übereinstimmt, das an der Veranstaltung teilnimmt, wirst Du zum Event eingeladen. Bewerbungen und Infos unter www.careersinternational.com

    Punkten im Vorstellungsgespräch

    Samstag, 13. Februar 2010

    Tasse

    Für Personalentscheider zählt meistens der erste Eindruck, den er vom Bewerber hat. Im Vorstellungsgespräch senkt sich der innere Daumen schnell, wenn der Bewerber durch sein Verhalten unangenehm auffällt. Wer nach einer schriftlichen Bewerbung zwar häufiger eingeladen wird, aber dann regelmäßig Absagen bekommt, sollte überlegen, ob es vielleicht daran liegt. Als schlechtes Benehmen gelten nicht etwa nur grobe Schnitzer wie Nasebohren oder schmutzige Fingernägel. In so heiklen Situationen wie Vorstellungsgesprächen kann man sich auch mit kleineren Faux-Pas ins Aus kicken.

    Wenn Du das Bewerbungsgespräch mit zwei Personen geführst, sollte man nicht nur einen ansehen. Es ist ganz wichtig, die dritte Person einzubinden, sonst fühlt sie sich ignoriert. Aufmerksamkeit und Interesse signalisiert bereits die richtige Körperhaltung: Auch im Sitzen wendet man sich seinem Gesprächspartner immer zu.

    Dabei gilt der „Nase-Nabel-Faktor“: Wer sein Gegenüber mit mehr als einer Zwischenbemerkung anspricht, dreht sich mit dem gesamten Oberkörper – „von der Nase bis zum Nabel“ – in seine Richtung. Die falsche Körperhaltung dagegen kann schnell provozierend wirken: Man sollte nicht den Lässigen raushängen lassen und sich auf den Stuhl fläzen. Wer korrekt, aber nicht zu steif sitzt, signalisiert: Ich nehme Euch ernst.

    Für Vorstellungsgespräche absolut tabu ist die so genannte „Pavianhaltung“ – das häufig für Männer typische Sitzen mit breiten Beinen. Frauen sollten dagegen das „Mädchenschema“ vermeiden – dieses zaghafte Lächeln bei zur Seite geneigtem Kopf wirkt nicht souverän. Allerdings kann es leider immer noch schaden, wenn Frauen allzu „tough“ rüberkommen. Dem Gesprächspartner ins Wort fallen, geht gar nicht und gibt sofort Punkteabzug.

    Am Ende des Bewerbungsgesprächs selber Fragen stellen
    Bewerber sollten am Ende eines Vorstellungsgespräches die Chance nutzen, selbst Fragen zu stellen. Das ist absolut angebracht und zeigt, dass Du Dich mit dem Unternehmen beschäftigt hast und Dir Gedanken gemacht hast. Schreibe dir Deine Fragen vor dem Vorstellungsgespräch auf und stelle alle Fragen, die sich nicht im Laufe des Gesprächs erledigt haben. Durch eigene am Schluss des Vorstellungsgespräches, hast du die Möglichkeit, noch mal zu punkten.
    Du kannst dann zwar nicht mehr Deinen Gesamteindruck revidieren, hast aber die Möglichkeit, am Ende des Gesprächs einen bleibenden positiven Eindruck zu hinterlassen.

    Grundsätzlich tabu sind Fragen, die den Bewerber allzu spaßorientiert erscheinen lassen könnten – etwa nach den Urlaubstagen, zusätzlichen Vergütungen für Wochenendarbeit oder Ausgleich für Überstunden. Generell sind geschlossene Fragen – solche die nur ein „Ja“ oder „Nein“ zulassen – weniger gut.

    Wer sich als Bewerber im ersten Gespräch gleich nach der Gehaltserhöhung nach der Probezeit fragt, macht was verkehrt. Besser ist es, sich beispielsweise nach der Firmenphilosophie zu erkundigen, oder auch nach der Wettbewerbssituation innerhalb der Branche.