Archiv für die Kategorie „Work-Life-Balance“

Produktiv arbeiten: Warum Pause machen wichtig ist

Freitag, 11. Oktober 2013

Internet-Flatrate LeipzigNicht nur Leistungssportler brauchen Pausen, um ihr Potenzial voll ausschöpfen zu können. Der Körper ist abhängig von Regenerationsphasen, die es uns erlauben unsere Höchstleistung abzurufen. Dies gilt auch für Berufe, in denen viel geistige Arbeit und Konzentration gefragt sind.

Hektik bremst Kreativität aus
In unserer heutigen Leistungsgesellschaft, in der private und berufliche Trennungslinien fortwährend ineinander übergehen, wird es immer wichtiger, dem hektischen Produktivitätsdruck zu entkommen. (mehr…)

Coaching zu Karriere und Bewerbung per Webinar

Donnerstag, 5. April 2012

Webinare sind in, auch im Zusammenhang mit den Themen Bewerbung und Karriere. Die Vorteile sind klar: Man lernt dazu, muss sich nicht vom heimischen Rechner wegbewegen und oft finden Webinare in den frühen Abendstunden statt, damit Studenten und Arbeitnehmer die Möglichkeit haben, teilzunehmen . Man meldet sich einfach an. Wem das Thema dann doch nicht zusagt, kann sich jederzeit ausklinken . Ein weiterer Vorteil: Man bleibt den anderen Teilnehmern gegenüber anonym. Oft genügt zur Anmeldung nur die Angabe der Emailadresse. Noch etwas vergessen? Ach ja, in den meisten Fällen ist die Teilnahme an einem Webinar kostenlos, denn das Webinar als solches ist ein beliebtes Marketing-Tool geworden. Kein schlechtes, wie ich meine, denn für die Teilnehmer überwiegen die Vorteile. Als Teilnehmer benötigt man einen ganz normalen Computer ohne technischen Schnickschnack. Wichtig ist ein qualitativ hochwertiger Kopfhörer, eine Webcam ist kein Muss. Ich finde allerdings, dass die Qualität von Webinaren mit der Teilnehmerzahl steht und fällt. Oft wird es chaotisch und ein wenig unübersichtlich, wenn ein Webinar eine hohe Teilnehmerzahl hat.

Melanie Vogel, die Initiatorin des Messe/Kongresses Women & Work bietet auch im April spannende Webinare zu Karriere- und Bewerbungsthemen an.

Your international CV
Montag, 23. April | 18 – 19 Uhr
After having seen thousands of CVs of graduates and young professionals, we have collected some points which we feel might be helpful to candidates who are not very experienced in writing a CV, especially for international applications. CV writing is not an exact science, however, there are things which you should pay attention to. Often your CV is the precursor to an interview – this presentation will show to you what to focus on.

Erfolgreich bewerben ist (k)eine Kunst
Dienstag, 24. April | 18-19 Uhr
Eine ansprechende Bewerbung öffnet die Türen in das Personalbüro des Wunscharbeitgebers und ist ein wichtiger Schritt in den Berufsstart. Was aber gehört alles in eine Bewerbung und wie kann ich mit meiner Bewerbung aus der Vielzahl der Mitbewerber herausstechen?
Ziel des Webinars ist es, die Teilnehmer gezielt auf die Anforderungen des
Bewerbungsprozesses vorzubereiten. Jeder Teilnehmer lernt, eine inhaltlich und formal ansprechende Bewerbung zu erstellen.

Woran erkennt man einen attraktiven Arbeitgeber?
Mittwoch, 25. April | 18-19 Uhr
Arbeitgeber-Rankings gibt es wie Sand am Meer, doch so wirklich richtig schlau wird man aus vielen nicht, zudem auch nicht alle Unternehmen in diesen Rankings gelistet werden, sondern immer nur “die üblichen Verdächtigen”. Woran also erkennt man einen attraktiven Arbeitgeber? Wie kann man sich als Bewerber sicher sein, den für sich optimalen Arbeitgeber gefunden zu haben? Das Webinar hilft, Antworten zu finden.

Work-Life-Balance: Karriere leben!
Donnerstag, 26. April | 18-19 Uhr
In unserer schnellebigen, technologiesierten Welt, sind Geld und Karriere für viele nicht mehr oberstes Ziel ihres Berufslebens. Der Wunsch nach Work-Life-Balance, ein ausgewogenes Verhältnis von Arbeit und Privatleben, rückt zunehmend in den Fokus. Das Webinar gibt einen Einblick in das Thema “Work-Life-Balance” und hilft Strukturen zu schaffen, um Karriere leben zu können.

Karrierefaktor Networking
Freitag, 27. April | 18-19 Uhr
Networking ist eine ganz besondere Art, systematisch Kontakte zu anderen Menschen zu knüpfen, sie lebendig zu halten und Beziehungen im persönlichen und/oder beruflichen Alltag zu pflegen. Basis des Networking ist der direkte Austausch und der persönliche Kontakt mit Menschen, die einem beruflich neue Impulse geben können oder die eigenen Interessen teilen. Das Webinar setzt sich zum Ziel, den Teilnehmern die wichtigsten Networking-Techniken zu vermitteln.

Über Kommentare, was Ihr von Webinaren haltet freue ich mich!

Der erste Karriere-Ratgeber für Professionals ist da: Jobguide Professional

Samstag, 11. Februar 2012

Der Jobguide Professional ist der erste unabhängige Marktüberblick speziell für Führungskräfte, Experten, Projekt- und Vertriebsmanager zur gezielten Karriere- und Laufbahnplanung. Ab sofort ist die neue Publikation des Düsseldorfer Wirtschaftsverlags matchboxmedia im Buchhandel und auf www.jobguide.de erhältlich. Den Karriere-Guide gibt es als Printausgabe und als kostenloses eBook.

Wirtschaftsjournalisten stellen in – nach Branchen sortierten – Porträts Arbeitgeber vor: von der Struktur des Unternehmens über dessen Marktbedeutung bis zu Karrierechancen für Professionals, Personalentwicklungsmodellen und Sozialleistungen. Der Leser erhält relevante Informationen, in welchen Bereichen Stellen zu vergeben sind und welche Anforderungen Bewerber erfüllen müssen. Im Rahmenprogramm des Jobguide Professional geht es ebenfalls vor allem um Themen, die für erfahrene Berufstätige interessant sind: Karriereplanung, Gehälter, Double Career Couples, Laufbahnmodelle, ausgewählte Personal- und Karriereberater und viele weitere spannende Infos.

Kostenloser Download: http://www.jobguide.de

Fleißig, ehrgeizig und ausgebrannt. Das Burnout-Syndrom geht um.

Freitag, 28. Oktober 2011

Entweder das Thema Burnout ist zurzeit ein medienübergreifender Selbstläufer oder die neue Volkskrankheit, die gerade flächendeckend gesellschaftsfähig wird. Denn nicht nur Karriere ambitionierte Manager und Fußballtrainer erkranken am Burnout-Syndrom, sondern auch immer mehr Schüler und Studenten fallen der neuen Zivilisationskrankheit  zum Opfer.

Nach der Statistik des Deutschen Studentenwerks von 2010 haben rund 23.200 Studenten die studentenwerkseigenen psychologischen Beratungsstellen aufgesucht. Mehr als doppelt so viele Hilfesuchende wie im Jahr 2003 berichteten von  bleierner Müdigkeit, undefinierbarer Angst, Konzentrationsstörungen und tiefer Traurigkeit.

Die  Betroffenen sind oft die  überdurchschnittlich Fleißigen  -  also genau diejenigen, die von Perfektionismus getrieben sind und alles im Leben auf die Reihe bekommen wollen:  Jobben, um das Studium wenigstens teilweise selbst finanzieren zu können; Praktika absolvieren, damit sie reibungslosen Berufseinstieg nach dem Studium hinbekommen. Da von künftigen Arbeitgebern erwartet wird, dass man sich ehrenamtlich oder in einer Studenteninitiative engagiert, wird das auch noch erledigt.  Zusätzlich verkünden Stellenangebote für Absolventen oft die  Botschaft: „Wir suchen die eierlegende Wollmilchsau“, denn überdurchschnittlich gute Noten sowie  Auslands- und Praxiserfahrung gehören zu den Standard-Anforderungen. Last but not least verschärfen die Auswirkungen der Hochschulreform inform von immer stärker verschulten Bachelor- und Masterstudiengängen, den Zeit- und Leistungsdruck im Studium zusätzlich.

Psychologin Birgit Rominger vom Berliner Studentenwerk betreut jährlich hunderte studentische Burnout-Patienten. Sie betont, dass alle Krankheitsgeschichten unterschiedlich sind, es jedoch für den  Heilungsprozess wichtig ist, den Alltag zu entschleunigen. Sie erarbeitet mit ihren Patienten eine Tagesstruktur, nachdem sie gemeinsam mit ihnen die Stress-Faktoren ergründet hat, die zum Burnout geführt haben. Vielleicht liegt die Chance für am Burnout erkrankte Studenten darin, dass sie  schon vor dem Start ins Berufsleben lernen, die Symptome zu erkennen und die Leistungsnotbremse rechtzeitig zu ziehen.

Auch Karriere ambitionierte Manager erkranken immer öfter am Burnout-Syndrom.  Seit 1994 hat sich die Zahl derer, die am Burnout und anderen psychischen Störungen erkrankt sind, verdoppelt. Besonders gefährdet, durch totale Verausgabung krank zu werden, sind Führungskräfte mit Personalverantwortung, da sie selbst Fürsorgepflichten haben und Verantwortung für andere tragen.

Und wer ist nun besonders gefährdet? Mazda Adli, Psychiater  an der Berliner Uniklinik Charité ist überzeugt davon, dass alle gefährdet sind, die sehr idealistisch und engagiert sind. Er glaubt auch, dass man einen drohenden Burnout verhindern kann, wenn man sich der stressfördernden Faktoren bewusst wird und sie in den Bereichen abbaut, wo sie nicht erfolgskritisch sind. Wer beispielsweise im Job oder Studium  perfektionistisch ist, sollte die Freizeit nicht auch noch komplett durchorganisieren. Außerdem tritt ein Burnout nicht über Nacht auf. Wer die einzelnen Entwicklungsphasen kennt, kann sich selbst beobachten und gegensteuern, behauptet Adli.

Phase 1:              Der eigene Erfolg steigert den Leistungswillen

Phase 2:              Der Stress macht sich zum ersten Mal bemerkbar

Phase 3:              Mit Härte gegen sich selbst, versucht man die alte Leistung wiederherzustellen

Phase 4:              Man steigert das Arbeitstempo erneut

Phase 5:              Psyche und Körper machen nicht mehr mit und streikt

Karrieretypen: Politiker, Strategen oder Macher

Sonntag, 12. Juni 2011

Die Größe eines Unternehmens spielt eine wesentliche Rolle beim Jobeinstieg und der Karriereplanung. Viele Absolventen träumen fast automatisch von einer Karriere im Großkonzern. Warum ist das eigentlich so? Und welche persönlichen Eigenschaften weisen darauf hin, für welches Arbeitsumfeld ein Absolvent tatsächlich geeignet ist? Deutsche Bildung sprach haben mit der Karriere-Journalistin Annette Eicker. Sie ist Herausgeberin der Jobguides und war lange Zeit Chefredakteurin der Zeitschrift „Junge Karriere“. Im Interview hat sie uns erklärt, was die Karriere im Großkonzern von anderen Wegen unterscheidet.

Hochschulabsolventen haben derzeit sehr gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Und viele träumen von der Karriere im namhaften Großunternehmen. Warum ist das eigentlich so? Das haben wir Annette Eicker gefragt, Geschäftsführerin von matchboxmedia und Herausgeberin der Jobguides für Hochschulabsolventen. Ein Einstieg im Großunternehmen habe viele Vorteile, sagt sie. Die Karriere könne da zumeist auf beschriebenen Pfaden verfolgt werden. Zudem bieten große Unternehmen jede Menge Personalentwicklungsprogramme mit vielen Weiterbildungsmöglichkeiten und die Chance, ins Ausland zu gehen. Absolventen können sich dort horizontal verändern, in andere Konzerngesellschaften, Geschäftsbereiche und Funktionen hinein oder in der Hierarchie nach oben klettern. Ob das allerdings die primären Motive für die große Beliebtheit der Konzerne bei Absolventen sind? Daran zweifelt Annette Eicker und sieht psychologische Gründe im Vordergrund: „Namhafte Unternehmen tun dem eigenen Ego gut“. Der Mensch hänge sich nun mal gerne an etwas Großes dran, schmücke sich mit einer großen, jedem bekannten Marke. Sie selbst habe schon junge Berufseinsteiger aus Großkonzernen kennen gelernt, die schon nach kurzer Zeit einen Habitus entwickelten, der aufgeladen ist von der Marke des Konzerns, für den sie arbeiten. Populäre Marken polieren eben auch das eigene Image.

Kleines Rad im großen Getriebe
Dabei hat der Einstieg im Konzern auch Nachteile: Schnell stellt sich das Gefühl ein, ein kleines Rad im großen Getriebe zu sein, denn in großen Unternehmen sind immer viele Köche beteiligt und die Entscheidungswege lang. Selten können hier Ideen sofort umgesetzt werden, da es immer gelte, einen großen Apparat in Bewegung zu setzen und sich mit vielen Parteien abzustimmen. Hierbei kann schnell das Gefühl auf der Strecke bleiben, selbst etwas auf die Beine gestellt zu haben. Und: „Wer in einem Konzern reüssieren will, muss sehr politisch agieren, muss also Netzwerke nutzen und Mehrheiten organisieren, anstatt sich allein auf Sachfragen zu konzentrieren.“ Das sei nicht per se ein Nachteil, aber wer kein Talent zum politischen Agieren habe, werde sich in einem Konzern schwertun.

Politiker oder Macher?
Anders im Mittelstand. Hier sei eher eine Machermentalität gefragt und der Abstimmungsbedarf wegen flacherer Hierarchien geringer. „Im kleineren Unternehmen hat man eher die Möglichkeit, Aufgaben ganzheitlich anzugehen und Strategien selbst zu entwickeln“, sagt Eicker. Ein wichtiges Merkmal von mittelständischen Unternehmen sei ihr langfristiges Denken: Wenn sie nicht börsennotiert sind, komme es weniger auf Quartalsergebnisse und schnelle Performance-Optimierung an als auf langfristige Erfolge. Das führe auch zu einer stabileren Personalpolitik und dazu, dass in Krisensituationen nicht gleich hektisch Mitarbeiter auf die Straße geschickt werden. Ein klarer Vorteil für Absolventen, die auf Sicherheit viel Wert legen.

Alternative Selbstständigkeit?
Keine Lust auf Unternehmenspolitik, Abstimmungsbedarf oder Hierarchien? Eine Alternative kann die Selbstständigkeit sein. Eine echte Option sei das aber für die allerwenigsten Absolventen, lautet Eickers Einschätzung. Sie rät davon ab, direkt nach dem Studium schon den Weg der Selbstständigkeit einzuschlagen. Warum? „Man sollte den Unterschied zwischen Theorie und Praxis schon einmal selbst erfahren haben“. Für eine erfolgreiche Gründung seien außerdem gute Netzwerke elementar. Sie lassen sich am einfachsten in renommierten Unternehmen knüpfen, sodass der Selbstständigkeit eine Phase als angestellter Mitarbeiter vorausgehen sollte. Auch sei für Unternehmer Erfahrung mit Budget- und Personalverantwortung enorm wichtig. Eine verantwortungsvolle Position in einem Unternehmen sei als Vorbereitung daher sehr hilfreich. Dennoch gebe es Menschen, die für eine Selbstständigkeit geradezu prädestiniert seien. Ein hohes Maß an Risikofreude und die Fähigkeit, auch mit Misserfolgen pragmatisch und nicht zu emotional umzugehen, zeichne die Gründernatur aus. „Man gewinnt und verliert. Und damit muss man leben können“, sagt Eicker. Hier kann es ganz entscheidend sein, mit welcher Prägung man aufgewachsen ist.
Startup: Für die einen reizvoll, für die anderen der Horror
Ähnliches gelte für einen Einstieg in einem Startup-Unternehmen. „Für ein Startup zu arbeiten, birgt ein höheres Risiko als bei einem etablierten Unternehmen. Für die einen kann gerade das reizvoll sein, für die anderen ist es der Horror“. In Startup-Unternehmen müssen Absolventen damit klar kommen, dass die Strukturen noch nicht festgezurrt sind. Dadurch entstehen Handlungsspielräume, die man zu nutzen wissen muss: „Wo ein Vakuum ist, da kann man sich breit machen und eigene Projekte vorantreiben.“

Und was ist mit der Work-Life-Balance? Hier sieht Annette Eicker von Jobguide keinen Unterschied. Eine erfolgreiche Karriere sieht sie in allen Unternehmensformen mit gewissen Abstrichen für das Privatleben verbunden.

Weitere Themen rund um Bewerbung und Jobeinstieg und in erster Linie Unterstützung bei der Finanzierung beim Studium durch die Studienförderung der Deutschen Bildung gibt es unter:  www.deutsche-bildung.de