Archiv für die Kategorie „Frauen und Job“

Produktiv arbeiten: Warum Pause machen wichtig ist

Freitag, 11. Oktober 2013

Internet-Flatrate LeipzigNicht nur Leistungssportler brauchen Pausen, um ihr Potenzial voll ausschöpfen zu können. Der Körper ist abhängig von Regenerationsphasen, die es uns erlauben unsere Höchstleistung abzurufen. Dies gilt auch für Berufe, in denen viel geistige Arbeit und Konzentration gefragt sind.

Hektik bremst Kreativität aus
In unserer heutigen Leistungsgesellschaft, in der private und berufliche Trennungslinien fortwährend ineinander übergehen, wird es immer wichtiger, dem hektischen Produktivitätsdruck zu entkommen. (mehr…)

Coaching zu Karriere und Bewerbung per Webinar

Donnerstag, 5. April 2012

Webinare sind in, auch im Zusammenhang mit den Themen Bewerbung und Karriere. Die Vorteile sind klar: Man lernt dazu, muss sich nicht vom heimischen Rechner wegbewegen und oft finden Webinare in den frühen Abendstunden statt, damit Studenten und Arbeitnehmer die Möglichkeit haben, teilzunehmen . Man meldet sich einfach an. Wem das Thema dann doch nicht zusagt, kann sich jederzeit ausklinken . Ein weiterer Vorteil: Man bleibt den anderen Teilnehmern gegenüber anonym. Oft genügt zur Anmeldung nur die Angabe der Emailadresse. Noch etwas vergessen? Ach ja, in den meisten Fällen ist die Teilnahme an einem Webinar kostenlos, denn das Webinar als solches ist ein beliebtes Marketing-Tool geworden. Kein schlechtes, wie ich meine, denn für die Teilnehmer überwiegen die Vorteile. Als Teilnehmer benötigt man einen ganz normalen Computer ohne technischen Schnickschnack. Wichtig ist ein qualitativ hochwertiger Kopfhörer, eine Webcam ist kein Muss. Ich finde allerdings, dass die Qualität von Webinaren mit der Teilnehmerzahl steht und fällt. Oft wird es chaotisch und ein wenig unübersichtlich, wenn ein Webinar eine hohe Teilnehmerzahl hat.

Melanie Vogel, die Initiatorin des Messe/Kongresses Women & Work bietet auch im April spannende Webinare zu Karriere- und Bewerbungsthemen an.

Your international CV
Montag, 23. April | 18 – 19 Uhr
After having seen thousands of CVs of graduates and young professionals, we have collected some points which we feel might be helpful to candidates who are not very experienced in writing a CV, especially for international applications. CV writing is not an exact science, however, there are things which you should pay attention to. Often your CV is the precursor to an interview – this presentation will show to you what to focus on.

Erfolgreich bewerben ist (k)eine Kunst
Dienstag, 24. April | 18-19 Uhr
Eine ansprechende Bewerbung öffnet die Türen in das Personalbüro des Wunscharbeitgebers und ist ein wichtiger Schritt in den Berufsstart. Was aber gehört alles in eine Bewerbung und wie kann ich mit meiner Bewerbung aus der Vielzahl der Mitbewerber herausstechen?
Ziel des Webinars ist es, die Teilnehmer gezielt auf die Anforderungen des
Bewerbungsprozesses vorzubereiten. Jeder Teilnehmer lernt, eine inhaltlich und formal ansprechende Bewerbung zu erstellen.

Woran erkennt man einen attraktiven Arbeitgeber?
Mittwoch, 25. April | 18-19 Uhr
Arbeitgeber-Rankings gibt es wie Sand am Meer, doch so wirklich richtig schlau wird man aus vielen nicht, zudem auch nicht alle Unternehmen in diesen Rankings gelistet werden, sondern immer nur “die üblichen Verdächtigen”. Woran also erkennt man einen attraktiven Arbeitgeber? Wie kann man sich als Bewerber sicher sein, den für sich optimalen Arbeitgeber gefunden zu haben? Das Webinar hilft, Antworten zu finden.

Work-Life-Balance: Karriere leben!
Donnerstag, 26. April | 18-19 Uhr
In unserer schnellebigen, technologiesierten Welt, sind Geld und Karriere für viele nicht mehr oberstes Ziel ihres Berufslebens. Der Wunsch nach Work-Life-Balance, ein ausgewogenes Verhältnis von Arbeit und Privatleben, rückt zunehmend in den Fokus. Das Webinar gibt einen Einblick in das Thema “Work-Life-Balance” und hilft Strukturen zu schaffen, um Karriere leben zu können.

Karrierefaktor Networking
Freitag, 27. April | 18-19 Uhr
Networking ist eine ganz besondere Art, systematisch Kontakte zu anderen Menschen zu knüpfen, sie lebendig zu halten und Beziehungen im persönlichen und/oder beruflichen Alltag zu pflegen. Basis des Networking ist der direkte Austausch und der persönliche Kontakt mit Menschen, die einem beruflich neue Impulse geben können oder die eigenen Interessen teilen. Das Webinar setzt sich zum Ziel, den Teilnehmern die wichtigsten Networking-Techniken zu vermitteln.

Über Kommentare, was Ihr von Webinaren haltet freue ich mich!

Frauen stimmen ab: “Wir wollen in Führung”

Dienstag, 20. März 2012

“Wollen Frauen überhaupt Führung übernehmen?” Diese Frage taucht in der aktuellen Diskussion um die Quote immer wieder auf. Eine neue Initiative will nun Schwung in die Debatte bringen und Wirtschaft und Politik mit handfesten Zahlen in eine neue Richtung unterstützen.

“Wir sind es leid und finden, nicht die Frage OB Frauen führen wollen, sondern WELCHE Frauen dieses Ziel haben und WIE VIELE es sind, müssen wir jetzt in den Fokus stellen, um dieser leidigen Diskussion ein Ende zu bereiten und weiter handeln zu können” so die Botschaft der beiden Initiatorinnen Melanie Vogel und Astrid Braun-Höller.

Unter dem Link http://www.womenandwork.de/abstimmung/ können alle Frauen in Deutschland hier mit ihrer Abstimmung Flagge zeigen und dokumentieren, dass sie in Führung gehen wollen oder schon Führungsverantwortung haben und noch höher hinaus wollen.

Der erste Karriere-Ratgeber für Professionals ist da: Jobguide Professional

Samstag, 11. Februar 2012

Der Jobguide Professional ist der erste unabhängige Marktüberblick speziell für Führungskräfte, Experten, Projekt- und Vertriebsmanager zur gezielten Karriere- und Laufbahnplanung. Ab sofort ist die neue Publikation des Düsseldorfer Wirtschaftsverlags matchboxmedia im Buchhandel und auf www.jobguide.de erhältlich. Den Karriere-Guide gibt es als Printausgabe und als kostenloses eBook.

Wirtschaftsjournalisten stellen in – nach Branchen sortierten – Porträts Arbeitgeber vor: von der Struktur des Unternehmens über dessen Marktbedeutung bis zu Karrierechancen für Professionals, Personalentwicklungsmodellen und Sozialleistungen. Der Leser erhält relevante Informationen, in welchen Bereichen Stellen zu vergeben sind und welche Anforderungen Bewerber erfüllen müssen. Im Rahmenprogramm des Jobguide Professional geht es ebenfalls vor allem um Themen, die für erfahrene Berufstätige interessant sind: Karriereplanung, Gehälter, Double Career Couples, Laufbahnmodelle, ausgewählte Personal- und Karriereberater und viele weitere spannende Infos.

Kostenloser Download: http://www.jobguide.de

Mentoring als Karriere-Turbo wird von Frauen oft verkannt

Dienstag, 20. Dezember 2011

Vielen Frauen sind sich nicht bewusst darüber, dass Mentoring ein wichtiges und nachhaltiges Tool für die Karriereentwicklung darstellt. Das ergab eine empirische Untersuchung unter 182 Akademikerinnen bundesweit nach ihren Arbeitgeberpräferenzen unter der Leitung von Professor Alfred Quenzler. Nur 27 Prozent der befragten Akademikerinnen betrachten das Angebot von Mentoring-Programmen als wichtiges Kriterium bei der Arbeitgeberwahl.

Für Arbeitgeber hingegen gewinnen Mentoring-Programme immer mehr an Bedeutung, um das Potenzial ihrer Mitarbeiter zu entwickeln – das liegt nicht nur an der aktuellen Diskussion um die Frauenquote, sondern auch am rasant fortschreitenden demographischen Wandel. Je weniger Führungsnachwuchskräfte nachrücken, desto mehr legen sich Unternehmen ins Zeug, potenzielle Mitarbeiter für sich zu gewinnen und Führungskräfte so lange wie möglich im eigenen Unternehmen zu halten. Ein Instrument zur Personalentwicklung ist das Mentoring.

„Mentoring als Karriere-Tool wird von den jungen Frauen völlig unterschätzt, teilweise sogar ignoriert“, sagt Melanie Vogel, Veranstalterin der women&work und Auftraggeberin der Untersuchung. „Mentoring hat unter jungen Frauen oft ein schlechtes Image, denn ihm lastet das Stigma der Förderung an. Viele Frauen realisieren nicht, dass ein Mentoring-Programm nicht nur den Wissensaustausch fördert, sondern auch eine wertvolle Basis für unternehmensinterne Netzwerke bildet, die beim späteren Aufstieg elementar wichtig ist.“

Die  Erfahrung zeigt: Wer einmal an einem Mentoring-Programm teilgenommen hat, erkennt den großen Gewinn, den Mentoring für die persönliche wie die berufliche Entwicklung bedeutet. Mentoring ist ein Karrierekick“, sagt Kathrin Mahler Walther, Vorstandsmitglied und stellvertretende Geschäftsführerin der EAF | Europäische Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft. „Die Gespräche mit einer erfahrenen Führungskraft eröffnen jungen Talenten wertvolle Einblicke. Durch den persönlichen Austausch lernen sie informelle Karrierefaktoren und -mechanismen kennen und können an ihrer professionellen Weiterentwicklung arbeiten. Mentoring eröffnet zugleich den Zugang zu neuen Netzwerken und einem breiten Kreis von Unterstützerinnen und Unterstützern für den weiteren Karriereweg.“

Daher sollten besonders Absolventinnen und weibliche Young Professionals auf  Jobsuche die Personalentwicklungsmaßnahmeneinzelner Unternehmen mal genauer unter die Lupe nehmen. Denn Mentoring im dem eigenen Unternehmen zu erfahren, kann zum wesentlichen Karriere-Turbo werden. Denn was das  Netzwerken betrifft, stehen wir Frauen noch ziemlich am Anfang.

Bewerben heißt sich selbst vermarkten

Montag, 21. November 2011
Das gilt für alle Bewerber. Frauen sollten sich das aber besonders bewusst machen, da sie noch immer zu bescheiden daher kommen. Daher bietet Melanie Vogel, Initiatorin des Messe-Kongresses Women & Work ein Webinar zum Thema morgen, am 22. November von 18 – 19 Uhr an Selbstmarketing  im Bewerbungsprozess an.
Weitere Eckdaten:
  • Kosten: EUR 12,50 (Nach Anmeldung Erhalt einer Rechnung. Nach Überweisung des Teilnahmebetrags erhalten die Teilnehmerinnen den Link zum Webinar)
  • Anmeldung: per eMail an info@agenturohnenamen.de  mit Nennung von Name, Mailadresse und Alias
  • Trainerin: Melanie Vogel

Bei Gehaltsverhandlungen kicken sich Frauen durch das Bescheidenheits-Gen oft ins Aus

Sonntag, 21. August 2011

Das ist nicht neu: Frauen verdienen weniger als Männer. Und wer ist daran Schuld ?  Offensichtlich tragen die Frauen selber ein gutes Stück der Schuld. Darauf lässt zumindest das Ergebnis einer empirischen Untersuchung zum Thema „Arbeitgeberpräferenzen von Frauen“ schließen, die von den Veranstaltern der women&work, Deutschlands größtem Messe-Kongress für Frauen, in Auftrag gegeben.

  • nur für 17 Prozent der Frauen ist das Einstiegsgehalt ein sehr wichtiges Kriterium bei der Arbeitgeberwahl
  • “Berufseinsteigerinnen ist der Zusammenhang zwischen eigener Leistung und angemessener Bezahlung nicht bewusst”, sagt Melanie Vogel, Initiatorin der women&work und Auftraggeberin der Studie
  • “Frauen holen ein zu niedrig verhandeltes Einstiegsgehalt nie wieder auf,” sagt Verhandlungsexpertin Claudia Kimich

 

Befragt wurden 182 Akademikerinnen bundesweit nach ihren Wünschen und Anforderungen an potentielle Arbeitgeber. Lediglich 17 Prozent der befragten Frauen betrachten das Einstiegsgehalt als sehr wichtiges Kriterium bei der Arbeitgeberwahl, für 56 Prozent spielt das Einstiegsgehalt eine wichtige Rolle, für 23 Prozent ist es eher wichtig und 4 Prozent legen auf das Kriterium „Einstiegsgehalt“ überhaupt gar keinen Wert. Damit rutscht der Faktor „Einstiegsgehalt“ bei den Wünschen und Anforderungen von Frauen an potentielle Arbeitgeber im Gesamt-Ranking auf Platz 26.

„Das Ergebnis ist erschreckend“, kommentiert Melanie Vogel. „Offensichtlich ist vielen Frauen der Zusammenhang zwischen eigener Leistung und angemessener Bezahlung nicht bewusst. Die Untersuchung zeigt, dass gerade junge Frauen nicht verstehen, dass sie sich mit einem schlecht verhandelten Einstiegsgehalt auch schon für zukünftige Gehaltsverhandlungen schachmatt gesetzt haben.“

Niedriges Einstiegsgehalt – hoher Preis für die Karriere
Das bestätigt auch Claudia Kimich, Verhandlungsexpertin und Autorin des Buches „Um Geld verhandeln“. „Bei der Einstiegsgehaltsverhandlung stellen Frauen die Weichen für ihr ganzes Berufsleben. Ein zu niedrig ausgehandeltes Anfangsgehalt holen sie nie wieder auf.“ Die Strategie, den Job erst einmal anzunehmen und die Konditionen später auszuhandeln – frei nach dem Motto: „Wenn der Chef sieht, wie fleißig ich arbeite, bietet er mir die Gehaltserhöhung schon von sich aus an.“ – geht ihrer Erfahrung nach nie auf. „Frauen stellen sich mit Bescheidenheit und Understatement selbst ein Bein, denn wer nichts fordert, bekommt auch nichts – und das gilt nicht nur für das Einstiegsgehalt“, gibt Melanie Vogel zu bedenken.

Weitere Infos zu Karrierethemen und kostenlose Webinare für Frauen auf www.womenandwork.de

Karriere-Turbo MBA?

Dienstag, 2. August 2011

Was bringt ein MBA-Studium für die Karriere und die persönliche Weiterentwicklung? Warum ein MBA-Studium absolvieren, ist doch ein Master-Studium viel kostengünstiger? Welche Programme passen zu meiner Karriereplanung und welche Voraussetzungen muss ich erfüllen, wenn ich mich bei Business Schools für ein MBA-Studium bewerben möchte?

Die Entscheidung fällen muss letztendlich jeder selbst. Aber jede Menge Informationen über weltweite MBA-Programme und Business Schools gibt es auf dem MBA-Info-Portal MBA Channel. Monatlich erstellen auf MBA-Themen spezialisierte Wirtschaftsjournalisten einen kostenlosten Newsletter über Trends, Programme und die neuesten Entwicklungen in der MBA-Szene.

Jetzt steht auf MBA Channel das neu erschienene Book „MBA in Europe“ zum kostenlosten Download zur Verfügung. Die Macher, der Düsseldorfer Wirtschaftsverlag matchboxmedia, stellen darin Themen vor, die jeden interessieren dürften, der sich grundsätzlich oder ganz konkret mit dem Thema MBA befasst. Annette Eicker, Mit-Gründerin und Geschäftsführerin von MBA Channel begründet die Veröffentlichung so:  „Wir stellen fest, dass es eine große Nachfrage nach Transparenz auf dem Markt der Business Schools und MBA-Programme gibt und freuen uns, mit diesem kostenlosen eBook einen guten Überblick bieten zu können.“

Folgende Trends und Themen greift das eBook u. a. auf:

Zunahme der Executive (berufsbegleitenden)  MBA-Programme Cover_MBAC2_neu-100x134

Anstieg des Frauenanteils unter den MBA-Kandidaten

Distance Learning oder Präsenzstudium?

Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt der MBA-Absolventen

In den USA und einigen europäischen Ländern, besonders in Großbritannien und Frankreich, ist der MBA-Titel etabliert und anerkannt. Der MBA-Abschluss gilt als Rolls Royce unter den Managementausbildungen. In Deutschland, dem Land des Diploms war bislang auch für Manager vorwiegend der Doktortitel die Eintrittskarte ins obere Management. Dieser Trend hat sich in den letzen Jahren stark geändert. Die Zahl deutscher MBA-Studenten steigt stetig und immer mehr Young Professionals entscheiden sich für dieses Investment in ihre berufliche Zukunft. Wie man das passende MBA-Programm auswählt, wie das Finanzierungskonzept aussehen kann, wie viel Berufserfahrung man braucht und vieles mehr erfahrt Ihr regelmäßig im Newsletter und auf www.mba-channel.com.

Führen Frauen anders?

Freitag, 13. Mai 2011


Darüber diskutieren Experten und Manager am 14. Mai auf der women&work in Bonn

Teamfähigkeit, Bescheidenheit, Diplomatie – das sind die „typisch weiblichen“ Eigenschaften, die in den männlich geprägten Hierarchie- und Machtstrukturen der Unternehmen jahrzehntelang keinen Platz fanden. Doch unter dem Druck des weltweiten Wettbewerbs ändern sich auch die Anforderungen an Manager und Führungskräfte. Und in einer Zeit, in der mehr Frauen denn je am Arbeitsleben teilhaben, sind weibliche Stärken plötzlich stärker gefragt. Doch wie genau lassen sich weibliche Führungsstärken definieren? Und führen Frauen wirklich anders? Diese Fragen diskutieren Melanie Vogel, Initiatorin der women&work, Deutschlands größter Karrieremesse für Frauen, und Maryam Machdi, Rechtsanwältin beim Verband DIE FÜHRUNGSKRÄFTE, am 14. Mai mit Experten und Managern.

Der weibliche Weg ist die Zukunft, mehr Frauen in Führungspositionen sei wirtschaftlich sinnvoll, sagen  OECD und Europäische Kommission und bescheinigen Frauen einen kollegialen Führungsstil, weniger Risikofreudigkeit, soziale Intelligenz, Verantwortungsbewusstsein und Überzeugungskraft.
Auch die Führungsforschung hat geschlechtsspezifische Unterschiede im Führungsverhalten festgestellt. Dabei schnitten die Managerinnen bei fast allen Führungskriterien besser ab als ihre männlichen Kollegen.

Doch es gibt auch Stimmen, die sagen, Frauen und Männer seien in ihrem Führungsverhalten durchaus ähnlich. Letztlich gehe es darum, harte und weiche Entscheidungen zu treffen – egal ob die Führungskraft ein Mann oder eine Frau ist.

„Das gleiche Verhalten wird bei Frauen allerdings anders gewertet als bei Männern“, ist sich Dr. Monika Henn, Management-Trainerin und Business-Coach bei Henn Consulting, sicher. Sie beschreibt in ihrem Buch „Die Kunst des Aufstiegs“, was Frauen in Führungspositionen kennzeichnet. „Ein direktes und dominantes Kommunikationsverhalten wird bei einem Mann durchaus positiv als Durchsetzungsstärke ausgelegt. Verhält sich dagegen eine Frau in dieser Art, so gilt dies häufig als aggressiv und anmaßend.“
Frauen müssen ihre Führungskompetenz erst einmal beweisen, während sie Männern von vorneherein unterstellt wird. Die Vorstellung, wie eine Frau zu sein hat und die Vorstellung, wie eine Führungskraft zu sein hat widersprächen sich laut Henn sogar teilweise. So müsse jede Managerin einen Spagat zwischen dem weiblichem Stereotyp und dem männlich geprägtem Führungsstereotyp individuell und persönlich vollziehen.

Wie Frauen als Führungskraft wahrgenommen werden, ob Frauen “es” überhaupt können und wenn ja, wie sie “es” tun, ist Thema der Podiumsdiskussion “Führen Frauen anders?” am 14. Mai auf der women&work, Deutschlands größtem Messe-Kongress für Frauen, in Bonn.

Antworten auf die Frage geben  Dr. Monika Henn, Management-Trainerin und Business-Coach, Sehnaz Özden, Head of Corporate Employer Branding & Recruiting bei der Continental AG, Claudia Schmies, Leiterin Produktionsmanagement und Customer Insights Management bei RWE, Elke Bartl, Head of HR//direct der BAYER AG, Astrid Bosten, Global Diversity & Inclusion Manager, Henkel AG & Co. KGaA  und Rainer Jensen, Director Learning & Development bei der Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG.

Der Besuch der women&work ist kostenfrei. Eine Anmeldung für die Podiumsdiskussion ist nicht erforderlich.

Weitere Infos unter www.womenandwork.de

Virtuelle CareerWeek bietet Karriere-Fitness-Webinare für Frauen

Samstag, 23. April 2011

Zur Einstimmung auf den Karriere-Event, women&work am 14. Mai in Bonn, findet eine virtuelle CareerWeek mit Webinaren zu frauenspezifischen Themen statt. Die Teilnahme ist kostenlos und auf 100 Frauen pro Webinar begrenzt.

Leider immer noch Realität: Selbst hoch qualifizierte Frauen scheuen sich oft davor, ihre Alleinstellungsmerkmale, Qualifikationen und beruflichen Erfolge im Bewerbungsgespräch selbstbewusst zu vertreten und ins rechte Licht zu rücken. In Sachen Self-Investment sind Frauen inzwischen sehr viel selbstbewusster geworden und investieren zum Beispiel in ein MBA-Studium. Doch lohnt es sich, viel Geld in ein MBA-Studium zu investieren? Ist doch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf hierzulande alles andere als geklärt und bei weitem nicht selbstverständlich.

„Wir möchten mit diesen virtuellen Vorträgen und Seminaren die Employability von Frauen stärken und sie optimal auf Gespräche mit Unternehmensvertretern auf der women&work  vorbereiten“, erklärt Melanie Vogel, Initiatorin des Messe-Kongresses women&work.

Anmeldung und weitere Infos unter: www.womenandwork.de

Das Programm im Einzelnen:

Frauen und Karriere-Fitness
Webinar am Montag, 02.05.2011 | 18-19 Uhr und am 9. Mai von 18-19 Uhr

In der wirtschaftlichen Elite dominiert nach wie vor das Y-Chromosom. Woran liegt es, dass das Gros der Frauen im Deutschland des 21. Jahrhunderts immer noch durch Abwesenheit glänzt, wenn es um Karriere und wirtschaftlichen Erfolg geht?
Dieses Webinar zeigt anhand der „Ich-weiß-was-ich-will“-Taktik auf, wie Frauen aktiv ihre eigene Karriere planen können.

Karriere und Familie – zwei Paar Schuhe?
Webinar am Dienstag, 03.05.2011 | 18-19 Uhr

Mütter in der Welt der Wirtschaft sind nach wie vor selten und die, die Beruf und Familie kombinieren, haben oft nicht nur mit Vorbehalten im eigenen Umfeld zu tun. Auch die eigene Identitätsfindung und das „Leben in zwei Welten“ sind tägliche Herausforderungen, die es zu meistern gilt.
Lena Schröder-Dönges, berufstätige Mutter von drei Kindern, sagt „Nein Danke“ zum schlechten Gewissen und zeigt, wie man aus der Doppelrolle nachhaltig Kraft schöpfen kann.

Selbstmarketing im Bewerbungsprozess
Webinar am Mittwoch, 04.05.2011 | 18-19 Uhr

Auch für sehr gute Nachwuchskräfte mit Top-Abschluss und gefragten Fähigkeiten ist es wichtig, sich im Bewerbungsprozess präsentieren zu können. Oft sind es Kleinigkeiten, die über eine Einladung zum Vorstellungsgespräch entscheiden oder zum Stolperstein in der Gehaltsverhandlung werden. Vielen Menschen fällt es schwer, sich ins rechte Licht zu rücken.
Worauf Bewerberinnen achten sollten, erfahren Interessenten im Webinar „Selbstmarketing im Bewerbungsprozess“ mit Jürgen Bühler, dem Geschäftsführer der Karriereberatung und Personalvermittlung alma mater.

Frauen und der MBA
Webinar am Donnerstag, 05.05.2011 | 17-18 Uhr

Mehr denn je investieren Frauen in ihre Bildung und durchlaufen MBA-Programme, die sie befähigen, in der Wirtschaft nach ganz oben zu kommen. Welche Ausbildungswege es für Frauen gibt und wie auch Mütter in der Erziehungszeit davon profitieren können, zeigt dieses Webinar, das von der EMBA-Spezialistin Dawn Bournand  von QS, dem weltweiten Veranstalter von MBA-Messen und Sonja Ambrosius, Programm Advisor bei TiasNimbas, einer MBA-Schule mit Sitz in Bonn co-moderiert wird. Die Webinar-Sprache ist Englisch, beide Veranstalter stehen auf der women&work für vertiefende Fragen und ausführliche Beratung zu Verfügung.

Ich kann das! Wie Sie in wichtigen Gesprächen überzeugenbl_2
Webinar am Freitag, 06.05.2011 | 18-19 Uhr
Frauen sind immer wieder verblüfft, wenn sie trotz Kompetenz und Erfahrung bei Führungspositionen und Gehaltsverhandlungen den Kürzeren ziehen. Woran liegt das?
Im Webinar zeigt Ute Blindert, Herausgeberin der Business Ladys, welche Faktoren bei Verhandlungen wirklich wichtig sind und wie sie erfolgreicher werden können.