Archiv für die Kategorie „JOBSUMA“

Willkommen im JOB-Blog

Sonntag, 8. November 2009

Der Job-Blog will Euch über Themen rund um die Bewerbung und den Berufseinstieg informieren.

Welche Unterlagen gehören zu einer vollständigen Bewerbung? Was kann ich mit meinem Abschluss in welcher Branche verdienen und wie funktioniert eigentlich ein Assessment-Center? Wie kann ich mich richtig auf ein Vorstellungsgespräch vorbereiten und wie führe ich Gehaltsverhandlungen? Fragen über Fragen, die im Job-Blog beantwortet und diskutiert werden sollen.

Ich freue mich auf Eure Kommentare und Anregungen!

Jobsuche über Personalberater

Mittwoch, 6. November 2013
Körpersprache Bewerbungsgespräch

Gerd Altmann/Shapes:AllSilhouettes.com / pixelio.de

Fehleinstellungen von Mitarbeitern kommen Unternehmen zum Teil äußerst teuer zu stehen. Kein Wunder also, dass die Anzahl der Fälle, in denen Personalberater oder Headhunter zur Suche nach geeigneten Mitarbeitern beauftragt werden, immer weiter steigt. Wie ein aktuell veröffentlichtes Whitepaper der Lünendonk GmbH, Kaufbeuren, unter dem Namen „Mehr Transparenz in der Personalbeschaffung von Fach- und Führungskräften“ zeigt, ist die Bedeutung externer Personalbeschaffung in den deutschen Unternehmen in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. So setzen die tausend größten deutschen Unternehmen rund 27 Prozent ihres zur Verfügung stehenden Rekrutierungsbudgets für Headhunter und Personalberatungen ein. Thomas Lünendonk, Autor des Whitepapers, weiß zu berichten, dass nicht nur allein die Kosten für die Rekrutierung ins Geld gehen können, sondern auch die Minderleistungen durch falsch besetzte Positionen oder demotivierte Mitarbeiter.

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Einstiegsgehälter für Trainees variieren stark

Freitag, 8. Juni 2012

Immer mehr Unternehmen bieten Trainee-Programme als Einstiegsmöglichkeit für Hochschulabsolventen an. Die Traineegehälter variieren allerdings stark. Zwischen 6.000  und 60.000 Euro Jahresbruttogehalt ist alles möglich. Die Gehaltsstudie 2012  von der Personalberatung alma mater hat die Verdienstmöglichkeiten für Trainees genauer unter die Lupe genommen.

Hohe Trainee-Gehälter ind  Elektrotechnik-Branche und bei KFZ-Zulieferern
Am besten verdienen Trainees laut alma mater-Studie in der Elektrotechnik-Branche. Mit durchschnittlich über 44.000 € liegt  das Einstiegsgehalt aber auch bei den Automobil-Zulieferern sehr hoch. Wenig motivierend für Absolventen sind allerdings die Verdienstmöglichkeiten in den Bereichen Groß- und Außenhandel (31.825 Euro) und Öffentlicher Dienst (30.123 Euro). Diese werden nur noch von der Medien-Branche unterboten. Hier liegen die Durchschnittsgehälter für Trainees bei 25.716 Euro – das sind knapp 20.000 Euro weniger als den bestzahlenden Branchen.

 

Das Gehalt hängt von der Unternehmensgröße ab
Die Anzahl der Mitarbeiter hat eine große Auswirkung für Trainees. Zum einen werden in den kleinen und Kleinstunternehmen deutlich weniger Trainee-Programme angeboten als in den Großkonzernen. Bei Firmen mit weniger als 10 Mitarbeitern bieten lediglich 8% eine solche Einstiegsmöglichkeit ein. Bei den Großkonzernen mit über 5.000 Mitarbeitern liegt dieser Wert bei knapp 40 Prozent. Die Gehälter schwanken ebenfalls beträchtlich. Durchschnittlich verdienen Trainees in den kleinen Unternehmen etwa 23.540 €Euro pro  Jahr, in Großkonzernen liegt das Einkommen bei 42.369 Euro.

Geringe Verdienstunterschiede je nach Abschluss
Die Art des Hochschulabschlusses hat dagegen nur eine geringe Auswirkung auf das Trainee-Gehalt. Am meisten verdienen demnach Trainees im Anschluss an einen Diplom-Abschluss. Mit 38.385 Euro liegt der Wert allerdings nur um etwa 1.800 Euro höher als bei Trainees mit einem Bachelor-Abschluss. Der Master-Abschluss wird fast gleich vergütet wie das gute alte Diplom. Außerdem können Bachelor-Absolventen ungefähr zwei Jahre früher in das Berufsleben einsteigen und früher Berufserfahrungen vorweisen. Das etwas geringere Gehalt gleicht sich durch einen möglichen schnelleren beruflichen Aufstieg aus.

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Strategie für den erfolgreichen Jobwechsel

Donnerstag, 31. Mai 2012

Viele Arbeitnehmer kennen es, das permanente Gefühl, das sich immer wieder einstellt und stets die gleiche Botschaft sendet: „Du willst einen anderen Job.“  Das nachhaltige Bedürfnis, sich beruflich zu verändern, sich neue Herausforderungen zu stellen, weil einem der Job schon länger stinkt und man sich dem eigenen Arbeitgeber nicht mehr verbunden fühlt, kennen nicht nur alte Hasen mit jahrzehntelanger Berufserfahrung. Auch bei Young Professionals kann es auftreten. Passiert das schon während der Probezeit, lässt sich das Problem relativ unproblematisch aus der Welt schaffen. Denn die Probezeit dient für beiden Vertragspartner zur Überprüfung, ob man zu einander passt. Ist das nicht Fall, sollte man sich vor Ablauf der Probezeit einvernehmlich trennen.

Was aber, wenn sich bereits nach ein, zwei Jahren Berufserfahrung das dringende Bedürfnis nach beruflicher Veränderung manifestiert? Wie handelt man strategisch klug und tut sich selbst dennoch keinen dauerhaften Zwang an? Muss man nicht drei bis fünf Jahre im ersten Job nach dem Studium aushalten? Da sind wir auch schon beim Stichwort. Aushalten und durchhalten hat nichts mit Freude am Job, sich richtig reinhängen und weiterkommen zu tun. Wer also dieses Gefühl nicht los wird, sollte ihm auf den Grund gehen. Wer sich ernsthaft mit dem Gedanken trägt, auf Jobsuche zu gehen, sieht vielleicht schon klarer, wenn er folgende Aspekte berücksichtigt.

Klar sehen
Das Gefühl, dass ein Jobwechsel notwendig ist, muss mit Fakten untermauert werden. Das heißt, nicht, dass Du Deinen Gefühlen nicht trauen sollst. Aber Du solltest Dir gegenüber ehrlich sein und Emotionen mit Fakten untermauern können, damit Du so eine wichtige Entscheidung mit Tragweite vor Dir selbst sachlich begründen kannst. „Flüchte ich vor vorrübergehenden Problemen in einem Projekt, mit einem Kollegen oder meinem Vorgesetzten? Habe ich ein persönliches Problem, das sich auf meine Arbeit und das Arbeitsumfeld auswirkt, aber eigentlich nichts mit meinem Job zu tun hat?“

Lass Dich beraten
Weihe gute Freunde und Deinen Partner in Deine Pläne ein und investiere Sie in ein paar Stunden in ein gutes Coaching. Die Entscheidung, die Du treffen willst, sollte es Wert sein, vorher professionalen Rat einzuholen und einen Experten von außen und professionell auf Deine berufliche Situation, Deine Zweifel und die Gründe für Deinen Jobfrust zu schauen. Was gibst Du auf, wenn Du Deinen Job kündigst? Wiegen die Nachteile schwerer als die Vorteile? Solltest Du kündigen, ohne einen neuen Job unter Dach und Fach zu haben, musst Du vorher realistische Vorstellungen davon haben, wie lange Deine finanziellen Rücklagen reichen.

Der nächste Job soll passen
Wenn möglich machst Du Dich also auf Jobsuche, bevor Du Deinen Job kündigst. Wo kannst Du Jobs finden außer in Jobbörsen, Jobsuchmaschinen und auf Karrierewebsites oder Unternehmenswebsites? Nutze Deine Netzwerke. Ach so, Du hast gar keine. Fast jeder hat Kontakte, denen er sich nicht bewusst ist, die ihm aber beruflich nutzen können -  etwa aus seinem Abi-Jahrgang und zu ehemaligen Kommilitonen. Wahrscheinlich hast Du auch ein XING-Profil, in dem Du die Rubrik „Ich biete“ vielleicht mal aufpoliert werden solltest, damit Arbeitgeber auf Mitarbeitersuche Dich leicht finden können. Facebook- und XING-Seiten von Unternehmen eignen sich genauso gut zur Kontaktanbahnung wie Gruppen auf XING, die inhaltlich etwas mit dem Berufsumfeld, der Branche oder der Funktion zu tun haben, in der Du Dir den neuen Job vorstellen kannst.

Immer korrekt bleiben
Solltest Du zu dem Schluss kommen, dass Du die Initiative ergreifst, dann wäge ab, ob Dein jetziger Arbeitgeber vielleicht zu einem Aufhebungsvertrag bereit ist. Fragen kostet nichts und kündigen kannst Du immer noch. Welchen Weg Du auch wählst:  Verhalte Dich korrekt und halte Kündigungsfristen ein. Außerdem gehst Du auch nach der Kündigung Deinem Job so gewissenhaft und engagiert nach wie bisher. Du bist ein Profi, der sich so verhält, dass man ihm nichts Schlechtes nachsagen kann.

Feedback einholen
Auch dieser Job, so sehr er Dir in den letzten Monaten gestunken haben mag, hat Dich weitergebracht: wahrscheinlich fachlich und persönlich, denn keine Berufs- und Lebenserfahrung ist umsonst. Also solltest Du das Beste aus der Situation machen und Feedback von Deinem Vorgesetzten einholen, bevor Du das Unternehmen verlässt. Konflikte sollten gelöst sein und Missverständnisse aus der Welt geschaffen. Fehler, die man einmal gemacht hat, müssen nicht unbedingt wiederholt werden.

Das Arbeitszeugnis nicht vergessen
Du solltest wenn möglich etwa einen Monat, bevor Du das Unternehmen verlässt, das Thema Arbeitszeugnis ansprechen und auch klar aussprechen, dass Du es am Tag Deines Austritts haben willst. Wenn ein Arbeitnehmer erst ausgeschieden ist, kann er oft keinen Einfluss mehr auf die Inhalte im Arbeitszeugnis nehmen und hat kaum Einfluss auf den Zeitpunkt der Aushändigung. Schlage vor, Deine Tätigkeitsschwerpunkte als stichwortartig zusammenzufassen, um dem Personaler und Deinem Vorgesetzten die Arbeit zu erleichtern und den Prozess zu beschleunigen. Bei dieser Aufstellung vergisst Du natürlich nicht, Deine Erfolge und den Mehrwert, den Du dem Unternehmen gebracht hast natürlich nicht.

Der Abschied sollte gefeiert werden
Auch wenn Du nichts wie weg willst, solltest Du je nach dem, was  in Deinem Unternehmen üblich ist, einen Ausstand geben. Dieser Ausstand symbolisiert den Trennungsakt und: dass Du im Guten gehst und mit Dir, Deinen Kollegen und Vorgesetzten im Reinen bist. Ein wenig Diplomatie schadet übrigens selten. Vielleicht werden Ex-Kollegen und Vorgesetze irgendwann zu neuen Geschäftspartnern oder Kunden.

Das geht gar nicht: No-Gos im Bewerbungsschreiben

Freitag, 20. Januar 2012

Das Anschreiben, auch Motivationsschreiben genannt, soll genau das transportieren: MOTIVATION. Außerdem sollte die Antworten auf folgende Fragen des Personalers beantworten:

- Warum passt dieser Bewerber besonders gut zur Stelle?
- Welche fachlichen Qualifikationen bringt er für die Position mit?
- Welche Erfahrungen aus Praktika oder früheren Jobs qualifizieren ihn für die Stelle?
- Was sind seine Alleinstellungsmerkmale gegenüber Mitbewerbern?

Demzufolge sind schwammige und austauschbare Formulierungen, die keine klaren beruflichen Ziele des Bewerbers zum Ausdruck bringen und Formulierungen im Konjunktiv, die auf Unsicherheit schließen lassen, absolut fehl am Platz. Hier einige weitere No-Gos für das Bewerbungsschreiben:

Betreff
Es ist gut möglich, dass der potenzielle Arbeitgeber mehr als ein Stellenangebot veröffentlicht hat. Daher in der Betreffzeile immer die Position angeben; falsl das Jobangebot numeriert ist,  auch die Nummer angeben, etwa so: „Bewerbung als Entwicklungsingenieur“ Auch bei einer Initiativbewerbung gibt es einen Betreff!

Quelle der Stellenanzeige
Wo hast Du die offene Stelle gefunden oder wie bist Du – im Falle einer Initiativbewerbung auf das Unternehmen aufmerksam geworden? Jeder Personaler muss intern rechtfertigen, wofür er das Recruiting-Budget ausgibt und über welche Kanäle er die meisten Bewerbungen generiert. Fütterst Du ihn im ersten Satz Deines Motivationsanschreibens mit dieser Information, ist er positiv gestimmt.

Anrede
Mit „Sehr geehrte Damen und Herren“, kann kein Anschreiben beginnen, das der Selbstvermarktung dient. Da es sich um eine Bewerbung auf eine konkrete Stelle bei einem bestimmten Unternehmen handelt, muss ein Ansprechpartner recherchiert und angeschrieben werden. Findet man diesen nicht auf der Karriere-Website des Unternehmens – was leider noch immer vorkommt –  steht ein Anruf in der Personalabteilung an und fragt nach dem Ansprechpartner für die Bewerbungsunterlagen. Nicht abwimmeln lassen! Schließlich legt der Bewerber alle persönlichen Karten auf den Tisch. Daher hat er auch das Recht, seine persönlichen Unterlagen an eine benannte Person zu schicken.

 

Würde, hätte, sollte – klingt nach bitte,bitte
Du willst, bist für die Stelle der ideale Bewerber und freust Dich über einen Einladung! Du bist auch kein Bittsteller, sondern eine hoch qualifizierte und bestens ausgebildete Arbeitskraft für das Unternehmen, bei dem Du Dich bewirbst. Also keine falsche Bescheidenheit! Der Konjunktiv vermittelt Unsicherheit und Unwahrscheinlichkeit. Wenn Du im Anschreiben überzeugend dargelegt hast, warum Du zum Arbeitgeber und auf das Stellenprofil passt, willst Du eingeladen werden. Also etwa so formulieren: „Über Ihre Einladung zu einem persönlichen Gespräch freue ich mich.“

Softskills
Die erforderlichen Softskills für eine Stelle, stehen in der Stellenanzeige (schau Dir mal Stellenanzeigen auf JOBSUMA an) nach der erforderlichen Ausbildung. Dazu gehören Teamfähigkeit, Durchsetzungsvermögen, überdurchschnittliche Leistungsbereitschaft u.v. m. Mit schwammigen Aussagen wie: „Ich bin überaus engagiert, ein echter Teamplayer und eigne mich auch für einen Auslandseinsatz aufgrund meiner interkulturellen Kompetenzen“, führt nicht zu einer Einladung zum Vorstellungsgespräch. Das sind leere Worthülsen. Mag sein, dass Du all diese wunderbaren Eigenschaften hast. Aber Personaler will Beweise. Überlege also, mit welchen Beispielen aus dem Studium, Deiner Berufsausbildung, einem Praktikum oder einem Job als Werkstudent, Du die geforderten Softskills beschreiben kannst.

Als Tipp zum Schluss: Jeder Personaler ist dankbar für  die Angabe konkreter Gehaltsvorstellungen und den nächst möglichen Eintrittstermin des Kandidaten. Das spart Zeit und erübrigt Nachfragen, wenn er sich für ein bestimmtes Kandidaten-Profil interessiert.

Das Arbeitgeber-Image in den Zeiten des Fachkräftemangels

Mittwoch, 14. Dezember 2011

Wer als Unternehmen kein gutes Arbeitgeberimage hat, steht in Zeiten des sich verschärfenden Fachkräftemangels vor der kaum zu lösenden Herausforderung, sich ein solches zuzulegen. Denn die großen Konzerne haben deutlich Vorsprung,  weil sie seit vielen Jahren am Aufbau einer positiven Arbeitgebermarke gebastelt und viel Geld investiert haben, um die Gunst von Absolventen und Studenten zu gewinnen.  Die großen Arbeitgeber mit den dazu gehörigen Arbeitgebermarken können sich jetzt glücklich schätzen, denn den Fachkräftemangel  spüren mittlerweile alle – und das nur im Bezug auf Ingenieure und IT-Spezialisten. Absolventen und Young Professionals werden immer mehr zur Mangelware.

Das spürte man auch deutlich auf dem diesjährigen Absolventenkongress in Köln. Unternehmen präsentierten sich in Masse. Nicht nur die bekannten Konzerne, sondern auch mehr und mehr Arbeitgeber aus dem Mittelstand. Mit attraktiven Gewinnspielen, kostenlosen Bewerbungsfotos und viel Brimbamborium versuchten sie die Besucher an ihre Stände zu locken und sich von ihren Mitbewerbern abzuheben. Doch die hohen Besucherzahlen blieben aus.

Einem aktuellen Wiwo-Artikel zufolge fehlen zurzeit in Deutschland rund 76.000 Absolventen in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Der Deutsche Stifterverband  rechnet für das Jahr 2020 bereits mit 200.000 unbesetzten Stellen. Ganz gleich, welche Statistik man auch zugrunde legt, der War for Talents verschärft sich zusehends. Einer Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages zufolge, sieht bereits jedes dritte Unternehmen den Fachkräftemangel als größtes Risiko für die Zukunft.

In Zeiten, in denen Absolventen der aus Arbeitgebersicht beliebtesten Fachrichtungen sich ihren Arbeitgeber mehr oder weniger aussuchen können, sind letzere natürlich besonders interessiert daran, in den bekannten Arbeitgeber-Rankings auf Toppositionen zu erscheinen. Aber wie schon vorher im JOBSUMA-Blog thematisiert: nicht alle Auszeichnungen und Arbeitgeber-Gütesiegel, mit denen viele Rankings einhergehen, sind objektiv erstellt und losgelöste von  finanziellem Engagement der prämierten Unternehmen. Und außerdem: wer als Arbeitgeber nicht vom Ruf seiner attraktiven Produkte oder Dienstleistungen profitiert oder viel Geld in Hochschulmarketing investiert, ist auch nicht unbedingt in der Wahrnehmung von Studenten und Absolventen.

Auch in diesem Jahr befragte Universum Global rund 6.700 junge Akademiker der Fachrichtungen Wirtschaftswissenschaften und Ingenieurwissenschaften nach ihren Lieblingsarbeitgebern. Als Grundlage für ihre Wahl bekamen die Teilnehmer eine Liste mit 150 Unternehmen, konnten aber Unternehmen hinzufügen, wenn ihren Favoriten nicht zur Wahl standen.  Ganz oben im Ranking stehen wieder die Automobilkonzerne  BMW und Audi. Der große Verlierer ist die Finanzbranche.

Und das sind die Top Unternehmen 2011:

Für Wirtschaftswissenschaftler

  1. BMW
  2. Audi
  3. Porsche
  4. Deutsche Lufthansa
  5. Google

 

Für Ingenieure

  1. BMW
  2. Audi
  3. Porsche
  4. Siemens
  5. Robert Bosch

Dass Wiwis und Ingenieure sich gleich bei drei Arbeitgebern einig sind, könnte ja auf das Image der Produkte dieser Unternehmen zurückzuführen sein.


Neues von JOBSUMA – der ersten Jobsuchmaschine für Studenten, Absolventen und Young Professionals.

Sonntag, 4. Dezember 2011

 

Der Arbeitsmarkt für Absolventen und Young Professionals könnte nicht besser sein. Das belegt auch die Statistik des Hochschul Informations Systems (HIS):  Die Arbeitslosenquote liegt sowohl bei FH-Absolventen als auch bei Absolventen von Universitäten ein Jahr nach Beendigung des Studiums gerade mal bei vier Prozent.

Besonders Absolventen mit einem technischen Studien-Background haben optimale Job-Aussichten. Gibt man auf JOBSUMA „Ingenieur“ in die Suchleiste ein, erhält man als Ergebnis fast 45.000 Stellenanzeigen. Besonders gefragt sind Ingenieure im Süden Deutschlands. In den Ballungsgebieten rund um München und Stuttgart gibt es laut jobsuma.de jeweils fast 5.000 Jobs für junge Ingenieure, die zum Beispiel umweltfreundliche Motoren entwickeln oder High-Tech-Anlagen warten wollen. Weitere Hochburgen für Ingenieure sind der Großraum Köln/Bonn und das Rhein-Main-Gebiet mit jeweils über 3.000 Stellenanzeigen.

Auch in der IT-Branche buhlen Arbeitgeber um qualifizierten Nachwuchs. Die Suche nach „Informatik“ ergibt auf jobsuma.de zurzeit fast 26.000 Jobs und Praktika für Studenten und Absolventen. Auch für diese Zielgruppe ist der Großraum München mit fast 3.600 Stellenanzeigen am attraktivsten.

Unter den Naturwissenschaftlern sind die Chemiker besonders begehrt. Für sie findet JOBSUMA fast 7.000 Ausschreibungen. Zum Vergleich: Wer auf jobsuma.de nach Jobs speziell für Biologen oder Physiker fahndet, bekommt weniger als tausend Treffer angezeigt.

Auch Studenten, die im kaufmännischen Bereich arbeiten wollen, haben gute Jobaussichten. Die Suche nach „Vertrieb“ ergibt auf jobsuma.de aktuell mehr als 17.000 Treffer. Wer nach Stellen im Controlling sucht, bekommt fast 13.000 Stellenangebote angezeigt.. Für den Suchbegriff „Logistik“ gibt es immerhin noch gut 10.000 Treffer.Winter-Eule

JOBSUMA findet derzeit aus etwa 1,6 Millionen Stellenanzeigen in Online-Jobbörsen, Karriere-Portalen und auf Unternehmenswebsites die passenden Jobs für den akademischen Nachwuchs. Damit müssen Studenten nicht mehr Stellenbörse für Stellenbörse und hunderte Firmenwebsites durchforsten, um passende Praktika, Nebenjobs oder Einstiegsjobs zu finden. JOBSUMA übernimmt diese Aufgabe und filtert gleichzeitig die Anfrage. Aufgelistet werden nur die Stellenangebote, die für Studenten und Absolventen interessant sind.

Unternehmen und Bewerber suchen an einander vorbei

Sonntag, 2. Oktober 2011

Das besagt das Ergebnis der Befragung „Deutschlands beste Jobportale“, bei der bis Mitte August 2008 von 14.000 Bewerbern und 1.800 Arbeitgeber ihre Stimme abgaben.  Die Bewertungskriterien lauteten:  Nutzungshäufigkeit, Zufriedenheit und Ergebnisqualität.  Während Arbeitgeber am häufigsten ihre Stellenanzeigen auf Online-Jobbörsen veröffentlichen, suchen Bewerber am liebsten mit Hilfe von Jobsuchmaschinen.

Während im Gesamtranking, also dem Ergebnis der Bewertung von Arbeitgebern und Jobsuchenden drei klassische Jobbörsen die ersten drei Plätze belegen, liegen im Bewerberurteil  drei Jobsuchmaschinen ganz vorne. Auf  Arbeitgeberseite haben sich Jobsuchmaschinen  in Deutschland zur Veröffentlichung von Stellenangebote noch nicht durchsetzen können, obwohl das für Unternehmen eine verglichen mit den Online-Jobbörsen eine kostengünstige Möglichkeit ist, vakante Stellen zu schalten.

Wenn Arbeitgeber ihre Stellen nicht dort veröffentlichen, wo Bewerber suchen, ist der Fachkräftemangel vielleicht dramatischer als er sein könnte, wenn Job-Anbieter und Jobsucher sich  auf den gleichen Online-Plattformen treffen würden. Die einzige Jobsuchmaschine für Studenten, Absolventen und Young Professionals JOBSUMA,  durchsucht täglich tausende von Unternehmenswebsites nach Jobs ab und namhafte Arbeitgeber veröffentlichen dort zusätzlich ihre offenen Stellen. Für die Suche nach Praktikumsplätzen, Werkstudenten- und Nebenjobs oder nach dem Einstiegsjobs nach dem Studium gibt es keine Möglichkeit, die ein so großes Stellenspektrum  bietet. Außerdem haben Bewerber mit der Jobsuche auf JOBSUMA den Überblick über den nahezu gesamten Stellenmarkt in Deutschland.jobbörsennutzung

Suchst du noch? Oder nutzt Du schon JOBSUMA, die Jobsuchmaschine für Studenten, Absolventen und Young Professionals?

Samstag, 18. Juni 2011

Mehr als 91 Prozent  der Jobsuchenden nutzen bis zu sechs Jobbörsen im Internet. Das ist ein Ergebnis der fortlaufenden Jobbörsen-Nutzer-Umfrage von CrossPro-Research.com, dem Gemeinschaftsprojekt von Crosswater Systems und PROFILO.

Für die Jobsucher ist das purer Stress. Außerdem zeigt es deutlich, dass sie glauben, Stellenangebote zu verpassen, wenn sie nur eine Jobbörse zur Suche eines Praktikums, einer Abchlussarbeit, eines Einstiegsjobs oder eines neuen Jobs, wenn sie mit ihrem aktuellen Arbeitgeber unzufrieden sind.

Die Medien zur Jobsuche werden immer mehr und demzufolge auch immer unübersichtlicher. Mehr als 1.600 Stellenbörsen sind derzeit online, hinzu kommen soziale Netzwerke wie XING, Facebook und Co. Die meisten Tageszeitungen und überregionalen Zeitungen haben einen Online-Stellenmarkt; hinzu kommen noch Online-Portale wie kalaydo und meinestadt.de, die unter anderem auch einen Stellenmarkt haben.  Ach ja, dann gibt es noch die Spezial-Jobbörsen für Wiwis, Ingenieure, Kreative usw. Ein wahrer Dschungel, der für Bewerber immer unübersichtlicher wird.

Die  Jobbörsen-Nutzer-Umfrage trägt dazu bei, Personalentscheidenr von Unternehmen und Jobsuchende Transparenz über den Stellenmarkt zu verschaffen.

Die folgende Tabelle stellt ein Ranking dar, das die Zufriedenheit mit Jobbörsen und die Suchqualität bewertet. Insgesamt haben 536 Stellensuchende Bewertungen für 82 Jobportale abgegeben.  Auf Platz 1 in Sachen Zufriedenheit und Suchqualität steht JOBSUMA – die Jobsuchmaschine für Studenten, Absolventen und Young Professionals. In weiteren Auswertungen von crossproResearch ergeben übrigens, dass immer mehr Jobsuchende Jobsuchmaschinen nutzen, da sie die Stellenangebote vieler großer Jobportale, aber auch die Stellenanzeigen 1000er von Unternehmens-Websites darstellen und so den Jobsuchern eine Transparenz  über den Stellenmarkt in ganz Deutschland
verschaffen.

Jetzt mitmachen! Alle Teilnehmer erhalten eine Zugangsberechtigung, um die besten Jobbörsen für ihre Wunschbranche online abzufragen.
http://www.crosspro-research.com/umfrage.html

JOBSUMA_Logo mit Schrift

Name Jobbörsen Zufriedenheit
Skala 1 – 4*
Suchqualität
Skala 1 – 4*
Anzahl der Bewertungen
Jobsuma.de 1,0 1,13 8
Stellen-Online.de 1,22 1,22 9
Jobrapido.de 1,4 1,4 5
Yourcha 1,57 1,86 7
StepStone Deutschland 1,58 1,82 83
FAZjob.net 1,59 1,67 17
Kimeta 1,6 1,87 15
Weitere Ergebnisse unter http://goo.gl/gQFTV *1 = sehr gut, 4 = unzufriedenverschaffen.

Most wanted – Freude an der Arbeit und Identifizierung mit dem Arbeitgeber

Sonntag, 9. Januar 2011

Die Ergebnisse der Umfrage Most Wanted – die Arbeitgeberstudie 2010 des Karrierenetzwerks e-fellows und der Unternehmensberatung McKinsey & Company unter 4.300 e-fellowsnet-Stipendiaten aller Studienrichtungen machen deutlich, worauf High Potentials bei der Arbeitgeberwahl und der Karriereplanung Wert legen.

Einige Kriterien variieren allerdings bei Männern und Frauen stark auf deren Prioritätenskala. Absolventinnen finden es wichtiger als ihre männlichen Kommilitonen, dass ihr zukünftiger Arbeitgeber seine Verantwortung gegenüber Umwelt und Gesellschaft ernst nimmt. Außerdem ist es für weibliche High Potentials wichtiger, sich mit ihren zukünftigen Kollegen und Kolleginnen zu identifizieren als für männliche Absolventen. Im Gegensatz dazu legen männlichen High Potentials größeren Wert auf ihre Chancen am Arbeitsmarkt, die Höhe des Einstiegsgehalts, die Attraktivität des Firmenstandorts und die Internationalität ihres zukünftigen Arbeitgebers als Frauen.

In einigen Punkten sind sich High Potentials allerdings fächer- und geschlechtsübergreifend einig: Die Hauptmotivation für eine Bewerbung sind Spaß an der Arbeit und die Begeisterung für die Produkte oder die Dienstleistungen des zukünftigen Arbeitgebers. Kriterien wie Work-Life-Balance und Arbeitsplatzsicherheit spielen für Top-Absolventen allerdings eine untergeordnete Rolle.

Die Ergebnisse von Most Wanted stimmen mit der überwiegenden Mehrheit vorhergehender Umfragen überein: Die bevorzugte Informationsquelle für die Jobsuche ist das Internet. Am häufigsten nutzen die Befragten die Karriere-Websites von Unternehmen und Karriere-Portale, um sich über Jobs und Arbeitgeber zu informieren. JOBSUMA durchsucht täglich Tausende von Unternehmens-Websites nach aktuellen Jobs und findet daher weitaus mehr Stellenangebote als in Jobbörsen zu finden sind.