Archiv für die Kategorie „Vorstellungsgespräch“

Passende Kleidung für das Vorstellungsgespräch

Montag, 26. Mai 2014

Der erste Eindruck bleibt in Erinnerung. Dass man sich bei Vorstellungsgesprächen von seiner besten Seite zeigt, ist daher sehr wichtig.

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Soft skill Flexibilität – So überzeugen Sie im Vorstellungsgespräch

Montag, 5. August 2013
Bild: © Brand X Pictures/Thinkstock

Bild: © Brand X Pictures/Thinkstock

Flexibilität ist neben Kreativität und Teamfähigkeit eine der Stärken, die Arbeitgeber von Bewerbern erwarten und im Vorstellungsgespräch hören wollen. Deswegen sollte man sich bemühen und sich schon beim ersten Gespräch von seiner besten Seite zeigen.

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Sprachlos – Wie Sie Verhandlungen mit Körpersprache gewinnen

Donnerstag, 23. Mai 2013

Körpersprache Bewerbungsgespräch

Gerd Altmann/Shapes:AllSilhouettes.com / pixelio.de

Gerade Führungskräfte und Menschen mit häufigem Kundenkontakt müssen oft harte Verhandlungen führen. Ob Sie dabei einen knauserigen Kunden oder einen widerspenstigen Mitarbeiter zu überzeugen haben: Was Sie benötigen, sind gute Argumente, die richtige Ausdrucksweise und akzeptable Kompromissvorschläge. Das ist jedoch nur die eine Seite einer gelungenen Verhandlung.

Was besonders wenige Menschen wirklich beherrschen, ist (mehr…)

Erfolgsformel – Der perfekte Handschlag

Mittwoch, 3. April 2013
Jorma Bork  / pixelio.de

Jorma Bork / pixelio.de

Der perfekte Handschlag. Im Laufe eines Lebens geben wir unseren Mitmenschen im Schnitt bis zu 15.000 Mal die Hand. Nicht allen davon gerne. Und offenbar auch nicht immer gut. “Der Handschlag ist eines der wesentlichsten Elemente für den ersten Eindruck. Er dient uns als wichtige Informationsquelle, um sich ein Urteil über einen anderen Menschen zu bilden”, sagt Geoffrey Beattie von der Universität von Manchester. Und wie der britische Forscher ebenfalls in einer Umfrage feststellte: 70 Prozent seiner Befragten haben keine Ahnung, wie man jemandem richtig die Hand schüttelt.

Also hat sich Beattie die Bürde aufgeladen, eine mathematische Formel für für das perfekte Händeschütteln zu ermitteln. Keine Frage, das sind Erkenntnisse, die Wirtschaftskrisen verhindern, atmosphärische Störungen in Verhandlungen mindern und zahllosen Bewerbern zu mehr Joberfolg verhelfen können. Denn Sie wissen ja: Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance und so. (mehr…)

Zehn Mythen der Bewerbung

Montag, 9. April 2012

Ute Blindert, Geschäftsführerin von Zukx – campus2campany, hat zehn weit verbreitete Irrtümer zum Thema Bewerbung kurz und prägnant zusammengefasst. Vor wenigen Tagen ist die Sommersemester-Ausgabe  ihres Magazins  Zukx – Ingenieure  erschienen.  Das Schwerpunktthema dieser Ausgabe beschäftigt sich mit den Karriere- und Einstiegs-Möglichkeiten für Ingenieure in der Forschung und Entwicklung. Zukx Ingenieure wird bei vielen Firmenkontakt-Gesprächen an Hochschulen, auf Recruitingmessen und bei Career Centern von Hochschulen verteilt.  Wer schon mal einen Blick riskieren will, kann es hier online lesen.

 

1. Der Lebenslauf darf nur eine Seite lang sein.
Es ist überhaupt kein Problem, wenn der Lebenslauf eines Absolventen zwei Seiten lang ist. Hier gilt die Devise: So ausführlich wie nötig, so knapp wie möglich. Halten Sie alles in der gewohnten Tabellenform, arbeiten Sie mit Gedankenstrichen und Stichworten. Aber jede Station im Lebenslauf sollte zeigen, was genau Sie gemacht haben und was Sie können.

2. Details stehen in den Zeugnissen und können dort nachgelesen werden.
Leider ein Irrtum. Denn im Durchschnitt nehmen sich Recruiter zwischen zwei und drei Minuten Zeit für Ihre Unterlagen. Da muss jeder Punkt sitzen. Daher in Lebenslauf und Anschreiben Lust auf mehr machen. Wie das geht? Siehe Punkt 1.

3. Ein Deckblatt kommt besonders gut an.
In Zeiten von Online-Formularen und E-Mail-Bewerbungen sind Deckblätter eher überflüssig. Investieren Sie die Zeit lieber in einen gut gestalteten Lebenslauf und Anschreiben.

4. Auf einer Dritten Seite kann ich mich besonders gut präsentieren.
Vergessen Sie die Dritte Seite. Eine dritte Seite ist nur dann sinnvoll, wenn Sie wissenschaftliche Publikationen veröffentlicht haben, eine Projektliste erstellen oder einen ungewöhnlichen Punkt in Ihrem Lebenslauf erklären möchten.

5. Bewerber werden gegoogelt.
Es kann schon sein, dass manche Recruiter die Zeit nehmen und einzelne Kandidaten googlen. Bei Berufseinsteigern kommt das allerdings selten vor, Personaler haben gar nicht die Zeit dazu (s.o.). Das heißt aber nicht, dass Sie nicht sensibel mit Ihren Daten umgehen sollten. Denn wer weiß, wie sich alles entwickelt und spätestens, wenn es um Top-Positionen geht, wird Ihre (Online-)Reputation geprüft.

6. Ich sollte zeigen, dass ich offen für möglichst viele Positionen bin.
Sie haben Studium Marketing, Controlling und Personal gehört und trauen sich jetzt alles zu? Vor allem, weil Sie befürchten, den Einstieg beim Traumunternehmen nicht zu schaffen? Bewerber, die kein Profil entwickeln und keine klare Vorstellung von ihren Fähigkeiten und Zielen haben, werden keine Top-Kandidaten. Konzentrieren Sie sich auf Ihre Stärken und suchen Sie den passenden Job dafür! Dann werden Sie auch gut sein. Und wer gut ist, hat auch gute Chancen auf den Aufstieg!

7. Fürs Vorstellungsgespräch muss ich mich so schick anziehen wie möglich.
Ein klares Jein! Das Vorstellungsgespräch sollte mit Sorgfalt geplant werden und dazu gehört auch die Wahl der passenden Kleidung. Passend heißt vor allem, sich an dem Dresscode der Branche zu orientieren. Banker ziehen sich sicher anders an als Software-Entwickler, aber etwas schicker als im Alltag sollte es schon sein. Das heißt für Informatikerinnen eben auch, dass es beim Interview ruhig etwas schicker sein darf, auch wenn der Chef dann eventuell legerer angezogen ist als man selbst. Eine gute Richtschnur: Wie würden Sie Ihr Unternehmen beim Kunden präsentieren?

8. Ich darf nicht erzählen, dass ich mich noch bei anderen Unternehmen bewerbe.
Geht´s noch? Wer alles auf eine Karte setzt, handelt doch unklug und wer will solche Kandidaten? Sie befinden sich im Bewerbungsprozess und können das auch so kommunizieren. Das gibt Ihnen auch die Möglichkeit, sanften Druck auszuüben: “Ich habe ein Angebot von einem Ihrer Mitbewerber erhalten. Ihr Angebot interessiert mich aber mehr. Wann kann ich mit einer Antwort rechnen?” Und: Je mehr Alternativen Sie sich erarbeiten, umso besser.

9. Eine niedrige Gehaltsvorstellung hilft mir, einen Job zu bekommen.
Nein. Gehen Sie lieber mit einer angemessen hohen Forderung in die Gehaltsverhandlung. Lassen Sie sich Luft zum Verhandeln. So hat auch Ihr Verhandlungspartner einen Erfolg zu verbuchen und beide gehen zufrieden aus dem Gespräch. Wenn Sie wissen, dass das Unternehmen nicht so gut bezahlt wie zum Beispiel größere Unternehmen, können Sie auch über Weiterbildungen, Gutscheine, Versicherungen etc. verhandeln.

10. Viel hilft viel. Ich bewerbe mich bei so vielen Unternehmen wie möglich.
“Ich habe schon 200 Bewerbungen verschickt, und keiner möchte mich einstellen.” Wenn Ihnen so etwas passiert, sollten Sie ernsthaft nachdenken. Denn so kann keine Bewerbung individuell aufs Unternehmen abgestimmt werden und wird schnell als beliebig wahrgenommen. Lieber gezielt bewerben auf wirklich passende Positionen. Und wenn Sie viele Einladungen erhalten, dann aber kein Vertragsangebot, sollten Sie an Ihrem Auftritt feilen.

Coaching zu Karriere und Bewerbung per Webinar

Donnerstag, 5. April 2012

Webinare sind in, auch im Zusammenhang mit den Themen Bewerbung und Karriere. Die Vorteile sind klar: Man lernt dazu, muss sich nicht vom heimischen Rechner wegbewegen und oft finden Webinare in den frühen Abendstunden statt, damit Studenten und Arbeitnehmer die Möglichkeit haben, teilzunehmen . Man meldet sich einfach an. Wem das Thema dann doch nicht zusagt, kann sich jederzeit ausklinken . Ein weiterer Vorteil: Man bleibt den anderen Teilnehmern gegenüber anonym. Oft genügt zur Anmeldung nur die Angabe der Emailadresse. Noch etwas vergessen? Ach ja, in den meisten Fällen ist die Teilnahme an einem Webinar kostenlos, denn das Webinar als solches ist ein beliebtes Marketing-Tool geworden. Kein schlechtes, wie ich meine, denn für die Teilnehmer überwiegen die Vorteile. Als Teilnehmer benötigt man einen ganz normalen Computer ohne technischen Schnickschnack. Wichtig ist ein qualitativ hochwertiger Kopfhörer, eine Webcam ist kein Muss. Ich finde allerdings, dass die Qualität von Webinaren mit der Teilnehmerzahl steht und fällt. Oft wird es chaotisch und ein wenig unübersichtlich, wenn ein Webinar eine hohe Teilnehmerzahl hat.

Melanie Vogel, die Initiatorin des Messe/Kongresses Women & Work bietet auch im April spannende Webinare zu Karriere- und Bewerbungsthemen an.

Your international CV
Montag, 23. April | 18 – 19 Uhr
After having seen thousands of CVs of graduates and young professionals, we have collected some points which we feel might be helpful to candidates who are not very experienced in writing a CV, especially for international applications. CV writing is not an exact science, however, there are things which you should pay attention to. Often your CV is the precursor to an interview – this presentation will show to you what to focus on.

Erfolgreich bewerben ist (k)eine Kunst
Dienstag, 24. April | 18-19 Uhr
Eine ansprechende Bewerbung öffnet die Türen in das Personalbüro des Wunscharbeitgebers und ist ein wichtiger Schritt in den Berufsstart. Was aber gehört alles in eine Bewerbung und wie kann ich mit meiner Bewerbung aus der Vielzahl der Mitbewerber herausstechen?
Ziel des Webinars ist es, die Teilnehmer gezielt auf die Anforderungen des
Bewerbungsprozesses vorzubereiten. Jeder Teilnehmer lernt, eine inhaltlich und formal ansprechende Bewerbung zu erstellen.

Woran erkennt man einen attraktiven Arbeitgeber?
Mittwoch, 25. April | 18-19 Uhr
Arbeitgeber-Rankings gibt es wie Sand am Meer, doch so wirklich richtig schlau wird man aus vielen nicht, zudem auch nicht alle Unternehmen in diesen Rankings gelistet werden, sondern immer nur “die üblichen Verdächtigen”. Woran also erkennt man einen attraktiven Arbeitgeber? Wie kann man sich als Bewerber sicher sein, den für sich optimalen Arbeitgeber gefunden zu haben? Das Webinar hilft, Antworten zu finden.

Work-Life-Balance: Karriere leben!
Donnerstag, 26. April | 18-19 Uhr
In unserer schnellebigen, technologiesierten Welt, sind Geld und Karriere für viele nicht mehr oberstes Ziel ihres Berufslebens. Der Wunsch nach Work-Life-Balance, ein ausgewogenes Verhältnis von Arbeit und Privatleben, rückt zunehmend in den Fokus. Das Webinar gibt einen Einblick in das Thema “Work-Life-Balance” und hilft Strukturen zu schaffen, um Karriere leben zu können.

Karrierefaktor Networking
Freitag, 27. April | 18-19 Uhr
Networking ist eine ganz besondere Art, systematisch Kontakte zu anderen Menschen zu knüpfen, sie lebendig zu halten und Beziehungen im persönlichen und/oder beruflichen Alltag zu pflegen. Basis des Networking ist der direkte Austausch und der persönliche Kontakt mit Menschen, die einem beruflich neue Impulse geben können oder die eigenen Interessen teilen. Das Webinar setzt sich zum Ziel, den Teilnehmern die wichtigsten Networking-Techniken zu vermitteln.

Über Kommentare, was Ihr von Webinaren haltet freue ich mich!

Kleider machen Leute – auch im Bewerbungsgespräch

Donnerstag, 22. März 2012

Die Arbeitswelt ändert sich rasant. Alte Standards sind im Umbruch.  Begriffe wie flexible Arbeitszeitmodelle, arbeiten im Homeoffice und von unterwegs dank modernster Technologien, Work-Life-Balance und viele mehr schwirren durch die Medien. In vielen Branchen hat sich auch die Kleiderordnung grundlegend verändert. Wer keinen Kundenkontakt hat, kann sich oft so kleiden, wie er sich wohl fühlt. Ausgenommen sind  Banken und Versicherungen. Auch in der Beratungsbranche gilt die Anzug- beziehungsweise Kostümpflicht.

Gilt das auch für das Vorstellungsgespräch? Kann man sich zum Beispiel als IT-Experte bei einem Start-up-Unternehmen in Jeans und Knitterjackett vorstellen oder als Bewerberin bei einer hippen Agentur in Minirock und T-shirt? Die Antwort lautet rigoros nein. Egal wie locker es im Berufsalltag am Arbeitsplatz zugeht, Anzüge sind für Männer im Vorstellungsgespräch Pflicht. Frauen haben schon mehr Auswahl bei der Kleidung: Sie können sich entweder für einen Hosenanzug  entscheiden – Kombinationen sind bei Ladies erlaubt –  oder für ein Kostüm.  Achtung bei der Rocklänge: Der  Rock sollte nicht kürzer sein, als eine Hand breit über dem Knie.  Oberteile sollten keinen Blick in ein tiefes Dekoltee ermöglichen. Lieber in gepflegter Business-Kleidung ein wenig overdressed beim Vorstellungsgespräch erscheinen, als sich durch unpassende Kleidung direkt ins Off kicken. Wer es schon bis zum Vorstellungsgespräch geschafft hat,  ist für das Unternehmen von seinen Qualifikationen her und dem Eindruck, die er mit seinen Bewerbungsunterlagen vermittelt hat, grundsätzlich interessant. Da wäre es doch schade, wegen unpassender Kleidung aus dem Bewerbungsverfahren auszuscheiden.

Der erste Eindruck zählt. Das gilt nach wie vor. Innerhalb weniger Minuten entscheidet Ihr Gesprächspartner rein emotional, ob er Sie sympathisch findet oder nicht. Das geschieht unbewusst und ist nicht beeinflussbar.  Dieser Eindruck manifestiert sich über die Ausstrahlung, Mimik und Gestik. Unvorteilhafte oder unangemessene Kleidung spielt  dabei auch eine nicht unerhebliche Rolle.

Allerdings ist nicht empfehlenswert, sich für das Vorstellungsgespräch zu verkleiden. Wer als Frau nie einen Rock trägt, fühlt sich wahrscheinlich nicht richtig wohl, wenn sie im Kostüm im Vorstellungsgespräch sitzt. Diese Bewerbersituation an sich führt bei den meisten Menschen sowieso zu einer gewissen Nervosität. Wenn man dann noch Kleidung trägt, in der man sich unwohl fühlt, wird der Stress nur noch größer. Der Wohlfühlfaktor spielt gerade für das Vorstellungsgespräch eine große Rolle. Wer sonst nur lässige Kleidung trägt, muss sich nicht unbedingt einen schwarzen Nadelstreifenanzug mit Weste zulegen. Wichtig ist, dass Sie authentisch sind und sich so geben wie Sie sind. Wer sich verstellt, wird von erfahrenen Recruitern schnell enttarnt. Das gilt auch für die Kleidung.  Wer sich eingezwängt oder beengt fühlt, bringt das durch seine Körperhaltung in jedem Fall zum Ausdruck. Wie gut, dass die Mode heutzutage eine große Bandbreite bietet, dass jeder ein Business-Outfit finden kann, dass zur Persönlichkeit passt.

Cool im neuen Job starten

Montag, 6. Februar 2012

Du hast den Bewerbungs-Marathon erfolgreich überstanden und Dein Arbeitsvertrag ist unterschrieben. Du freust Dich auf den neuen Job und bist hoch motiviert. Doch irgendwie macht sich auch ein komisches Gefühl breit. Es ist die Angst vor dem Ungewissen. Ob es sich um den ersten richtigen Job nach dem Studium handelt oder um einen Jobwechsel spielt ist egal. Alles wird neu sein: der Chef, die Kollegen, der Arbeitsalltag. Wenn Du dich gründlich vorbereitest und Dir klar machst, wie Du mit der neuen Situation umgehst und was es in den ersten Wochen für Unwägbarkeiten geben könnte,  bist Du auf der sicheren Seite.

Vorbereitung macht gelassen
Große Unternehmen haben oft Einarbeitungsprogramme für neue Mitarbeiter. Die reichen von einem Einführungstag bis hin zu mehrwöchigen Programmen. Das ist optimal, weil man sich schrittweise an die neuen Aufgaben herantasten kann und das Unternehmen, wenn oft auch nur in groben Zügen –  von innen kennenlernt.  Startet man allerdings ohne Einarbeitungsprogramm direkt am neuen Arbeitsplatz, kann man durch gezielte Vorbereitung Fettnäpfchen aus dem Weg gehen, Kollegen für sich gewinnen und in wenigen Wochen zufriedenstellende Ergebnisse vorweisen. Vor dem ersten Tag im neuen Job sollte man sich ausgiebig –  ähnlich wie im Vorstellungsgespräch -  über  den  neuen Arbeitgeber intensiv informieren und sich noch mal mit den Notizen beschäftigen,  die man während des Jobinterviews gemacht hat. Hast Du mit dem Arbeitsvertrag Informationsunterlagen über das Unternehmen oder die neue Abteilung bekommen, lies sie gründlich. Imagebroschüren handelt, verraten sie zwischen den Zeilen einiges über die Kultur und die Werte des neuen Arbeitgebers.  Je mehr du über die eigene Position, die Stellenbeschreibung, Schnittstellen im Unternehmen, Lieferanten und Wettbewerber weißt, desto entspannter kannst  Du dem ersten Tag entgegen sehen. Dass am ersten Tag niemand  zu spät am Arbeitsplatz erscheint, ist selbstverständlich.

  • Versetz Dich in Deine neuen Kollegen und Vorgesetzten. Auch auf der Seite ihrer neuen Kollegen und Vorgesetzten gibt es Unsicherheiten. War die Einstellung die richtige Entscheidung, passt der neue Mitarbeiter wirklich gut ins Team? Kann er in der Orientierungs- und Einarbeitungsphase optimal unterstützt werden? Gehe davon aus, dass die neuen Kollegen Dich unterstützen möchten  und Interesse daran haben,  dass Du schnell ins Team integriert wirst und Deinen Beitrag zum Teamerfolg leisten kannst.  So sehen die Glaubensätze oder Erwartungen Deiner  neuen Kollegen aus:
    • Du bist motiviert –  Trotzdem kommt es nicht gut an, in den ersten Tagen vor Übereifer zu strotzen.
    • Du kennst Dich nicht aus – Gut für Dich, wenn Du schon vieles weißt, was nicht heißt. Doch Besserwisserei kommt in deN ersten Wochen gar nicht gut. Dann fühlen sich Kollegen, die schon länger im Unternehmen arbeiten, schnell als Looser.
    • Du willst ein Teil des Teams werden – Du bringst die Bereichtschaft mit, zu beobachten und zuzuhören, ob etwa  der Umgang mit einander lässig oder eher  förmlich ist. Wer sich allerdings ständig anbiedert und sich verhält, als würde er bald ein Dienstjubliäum feiern, sammelt keine Sympathiepunkte.
    • Du bist unvoreingenommen – Als Neuer im Unternehmen sieht man sein Arbeitsumfeld und das Team in den ersten Wochen mehr von außen als von innen. Für viele Teams ist ein neuer Kollege  ein Gewinn, da es neue Impulse setzt, Ideen und Ansätze vorschlägt. Entscheidend ist jedoch, dass man Verbesserungsvorschläge mit Fingerspitzengefühl einbringt, ohne den anderen zu vermitteln, sie wären bisher nicht auf so tolle Ideen gekommen.

    Die Joker: Selbstbewusstsein und Authentizität  punkten
    Niemand erwartet von einem neuen Kollegen, dass er in den ersten Wochen die Welt rettet, neue Produkte entwickelt oder bahnbrechende Neuerungen einführt. Lehne Dich in den  ersten Tage innerlich zurück und beobachten Dein Umfeld genau. Wer hat welche Rolle, gibt es Reibereien, wie verhalten sich die Kollegen gegenüber ihren Vorgesetzten , wer ist im Team der Leitwolf? Verhalte Dich  kommunikativ und gehe auf neue Kollegen zu – auch auf die aus anderen Abteilungen.  Übereifer hingegen und stundenlanges Einreden auf Menschen, die man kaum kennt, macht keinen guten Eindruck.  Die gesellschaftlichen und zwischenmenschlichen Spielregeln sollte man sich sehr genau anschauen und nicht schon am ersten Tag seinen Einstand geben, obwohl man nicht weiß, ob das üblich ist und in welchem Rahmen. Wer am Anfang  intensiv beobachtet, wie der Umgang im Team ist, ob man sich beispielsweise duzt, es gemeinsame Freizeitaktivitäten gibt  und in welchen Konstellationen und Sitzordnungen man sich zum Mittagessen in der Kantine trifft,  fühlt sich automatisch sicher, weil er weiß wie der Hase läuft.

    Wenn man Abteilung Fuß gefasst hat und seinen Job im Griff hat,  Sobald man in der eigenen, ist es wichtig, Netzwerke beim neuen Arbeitgeber aufzubauen. Denn wer über seinen Tätigkeitsbereich hinaus gut vernetzt ist, ist gut informiert. Da gute Netzwerker nicht nur nehmen, sondern auch geben, bekommst Du bei Bedarf die richtigen Informationen und die nötige Unterstützung auch außerhalb der eigenen Abteilung.

    Und welche Tipps habt Ihr für den erfolgreichen Start im neuen Job? Ich bin gespannt!

    Weniger als fünf Minuten pro Bewerbung – schade für Bewerber und Recruiter

    Sonntag, 29. Januar 2012

    Eine aussagekräftige und erfolgversprechende Bewerbung zu erstellen dauert seine Zeit. Besonders, wenn man sich nach Ende des Studiums um den ersten Job als Hochschulabsolvent bewirbt, schreibt man jede Menge Bewerbungen und bekommt oft nur wenige Einladungen. Da wird das Bewerbungsmarathon zeitweise zum  Vollzeitjob.Brickwedde

    Egal welchen  Bewerbungs-Ratgeber man sich zu Gemüte führt: Eins fordern alle gemeinsam: Jedes Anschreiben soll individuell erstellt werden. Copy and paste der gleichen Bewerbungsunterlagen kann nicht der Türöffner für ein Bewerbungsgespräch sein. Als Hintergrundwissen für die Erstellung des Motivationsschreibens und den Lebenslauf ist auch die Informationsbeschaffung über den potenziellen Arbeitgeber ein echter Zeitfresser. Denn: Wer viel über das Unternehmen weiß, bei dem er sich bewirbt, kann im Anschreiben Beispiele aufführen, warum er der Richtige ist. Langen Textens kurzer Sinn: Es ist arbeitsaufwändig die Bewerbungsunterlagen so zu formulieren, dass der Recruiter nicht nur gedanklich die Anforderungen des Stellenprofils  beim Lesen abhakt, sondern den Bewerber kennenlernen möchte.

    Schaut man sich allerdings die Ergebnisse der permanenten Umfrage von Institute for Competitive Recruiting (ICR) an, die besagen, dass Personaler je nach Unternehmensgröße und Branche pro Bewerbung nur wenige Minuten Zeit nehmen,  führt das zu berechtigtem Frust. Wozu das ganze Theater, wenn kein Recruiter sich CV und Anschreiben gründlich anschaut? „Es ist wie beim Kochen“, sagt Wolfgang Brickwedde, Geschäftsführer vom  ICR- „ Die Zeit, die Bewerber in die Erstellung ihrer Bewerbungsunterlagen stecken, steht in keinem Verhältnis zu den von den Recruitern bei den potentiellen Arbeitgeber aufgewandten Zeit für die Durchsicht der Bewerbungsunterlagen.“

    Die traurige Bilanz: Die Mehrzahl der Recruiter braucht zum Durchsehen von Bewerbungen weniger als fünf Minuten. Weniger als fünf Prozent nehmen sich mehr als 15 Minuten Zeit und ein Drittel der Personaler schaffen die Durchsicht von Bewerbungsunterlagen in weniger als drei Minuten. Dieses Verhalten steht in krassem Gegensatz zu den von Personalern genannten größten Herausforderungen in ihrem Job: Gute Bewerber zu finden und offene Stellen schnell besetzten.

    Was ist die Konsequenz für Bewerber? Wer auf Jobsuche ist, muss sich wohl oder übel bewerben. Noch mehr auf Bewerbungen über Social Media Kanäle setzen ,ist eine Möglichkeit. Denn sucht der Personaler aktiv über Facebook, Twitter und XING, ist er der Aktive und vielleicht interessierter daran, sich mit Bewerbern, die auf seine Aktivitäten reagieren, Kontakt aufzunehmen. Was meint Ihr dazu? Wer hat gute Erfahrungen mit Bewerbungen der etwas anderen Art gemacht?

    Bewerben heißt sich selbst vermarkten

    Montag, 21. November 2011
    Das gilt für alle Bewerber. Frauen sollten sich das aber besonders bewusst machen, da sie noch immer zu bescheiden daher kommen. Daher bietet Melanie Vogel, Initiatorin des Messe-Kongresses Women & Work ein Webinar zum Thema morgen, am 22. November von 18 – 19 Uhr an Selbstmarketing  im Bewerbungsprozess an.
    Weitere Eckdaten:
    • Kosten: EUR 12,50 (Nach Anmeldung Erhalt einer Rechnung. Nach Überweisung des Teilnahmebetrags erhalten die Teilnehmerinnen den Link zum Webinar)
    • Anmeldung: per eMail an info@agenturohnenamen.de  mit Nennung von Name, Mailadresse und Alias
    • Trainerin: Melanie Vogel