Archiv für die Kategorie „Social Networks“

Strategie für den erfolgreichen Jobwechsel

Donnerstag, 31. Mai 2012

Viele Arbeitnehmer kennen es, das permanente Gefühl, das sich immer wieder einstellt und stets die gleiche Botschaft sendet: „Du willst einen anderen Job.“  Das nachhaltige Bedürfnis, sich beruflich zu verändern, sich neue Herausforderungen zu stellen, weil einem der Job schon länger stinkt und man sich dem eigenen Arbeitgeber nicht mehr verbunden fühlt, kennen nicht nur alte Hasen mit jahrzehntelanger Berufserfahrung. Auch bei Young Professionals kann es auftreten. Passiert das schon während der Probezeit, lässt sich das Problem relativ unproblematisch aus der Welt schaffen. Denn die Probezeit dient für beiden Vertragspartner zur Überprüfung, ob man zu einander passt. Ist das nicht Fall, sollte man sich vor Ablauf der Probezeit einvernehmlich trennen.

Was aber, wenn sich bereits nach ein, zwei Jahren Berufserfahrung das dringende Bedürfnis nach beruflicher Veränderung manifestiert? Wie handelt man strategisch klug und tut sich selbst dennoch keinen dauerhaften Zwang an? Muss man nicht drei bis fünf Jahre im ersten Job nach dem Studium aushalten? Da sind wir auch schon beim Stichwort. Aushalten und durchhalten hat nichts mit Freude am Job, sich richtig reinhängen und weiterkommen zu tun. Wer also dieses Gefühl nicht los wird, sollte ihm auf den Grund gehen. Wer sich ernsthaft mit dem Gedanken trägt, auf Jobsuche zu gehen, sieht vielleicht schon klarer, wenn er folgende Aspekte berücksichtigt.

Klar sehen
Das Gefühl, dass ein Jobwechsel notwendig ist, muss mit Fakten untermauert werden. Das heißt, nicht, dass Du Deinen Gefühlen nicht trauen sollst. Aber Du solltest Dir gegenüber ehrlich sein und Emotionen mit Fakten untermauern können, damit Du so eine wichtige Entscheidung mit Tragweite vor Dir selbst sachlich begründen kannst. „Flüchte ich vor vorrübergehenden Problemen in einem Projekt, mit einem Kollegen oder meinem Vorgesetzten? Habe ich ein persönliches Problem, das sich auf meine Arbeit und das Arbeitsumfeld auswirkt, aber eigentlich nichts mit meinem Job zu tun hat?“

Lass Dich beraten
Weihe gute Freunde und Deinen Partner in Deine Pläne ein und investiere Sie in ein paar Stunden in ein gutes Coaching. Die Entscheidung, die Du treffen willst, sollte es Wert sein, vorher professionalen Rat einzuholen und einen Experten von außen und professionell auf Deine berufliche Situation, Deine Zweifel und die Gründe für Deinen Jobfrust zu schauen. Was gibst Du auf, wenn Du Deinen Job kündigst? Wiegen die Nachteile schwerer als die Vorteile? Solltest Du kündigen, ohne einen neuen Job unter Dach und Fach zu haben, musst Du vorher realistische Vorstellungen davon haben, wie lange Deine finanziellen Rücklagen reichen.

Der nächste Job soll passen
Wenn möglich machst Du Dich also auf Jobsuche, bevor Du Deinen Job kündigst. Wo kannst Du Jobs finden außer in Jobbörsen, Jobsuchmaschinen und auf Karrierewebsites oder Unternehmenswebsites? Nutze Deine Netzwerke. Ach so, Du hast gar keine. Fast jeder hat Kontakte, denen er sich nicht bewusst ist, die ihm aber beruflich nutzen können -  etwa aus seinem Abi-Jahrgang und zu ehemaligen Kommilitonen. Wahrscheinlich hast Du auch ein XING-Profil, in dem Du die Rubrik „Ich biete“ vielleicht mal aufpoliert werden solltest, damit Arbeitgeber auf Mitarbeitersuche Dich leicht finden können. Facebook- und XING-Seiten von Unternehmen eignen sich genauso gut zur Kontaktanbahnung wie Gruppen auf XING, die inhaltlich etwas mit dem Berufsumfeld, der Branche oder der Funktion zu tun haben, in der Du Dir den neuen Job vorstellen kannst.

Immer korrekt bleiben
Solltest Du zu dem Schluss kommen, dass Du die Initiative ergreifst, dann wäge ab, ob Dein jetziger Arbeitgeber vielleicht zu einem Aufhebungsvertrag bereit ist. Fragen kostet nichts und kündigen kannst Du immer noch. Welchen Weg Du auch wählst:  Verhalte Dich korrekt und halte Kündigungsfristen ein. Außerdem gehst Du auch nach der Kündigung Deinem Job so gewissenhaft und engagiert nach wie bisher. Du bist ein Profi, der sich so verhält, dass man ihm nichts Schlechtes nachsagen kann.

Feedback einholen
Auch dieser Job, so sehr er Dir in den letzten Monaten gestunken haben mag, hat Dich weitergebracht: wahrscheinlich fachlich und persönlich, denn keine Berufs- und Lebenserfahrung ist umsonst. Also solltest Du das Beste aus der Situation machen und Feedback von Deinem Vorgesetzten einholen, bevor Du das Unternehmen verlässt. Konflikte sollten gelöst sein und Missverständnisse aus der Welt geschaffen. Fehler, die man einmal gemacht hat, müssen nicht unbedingt wiederholt werden.

Das Arbeitszeugnis nicht vergessen
Du solltest wenn möglich etwa einen Monat, bevor Du das Unternehmen verlässt, das Thema Arbeitszeugnis ansprechen und auch klar aussprechen, dass Du es am Tag Deines Austritts haben willst. Wenn ein Arbeitnehmer erst ausgeschieden ist, kann er oft keinen Einfluss mehr auf die Inhalte im Arbeitszeugnis nehmen und hat kaum Einfluss auf den Zeitpunkt der Aushändigung. Schlage vor, Deine Tätigkeitsschwerpunkte als stichwortartig zusammenzufassen, um dem Personaler und Deinem Vorgesetzten die Arbeit zu erleichtern und den Prozess zu beschleunigen. Bei dieser Aufstellung vergisst Du natürlich nicht, Deine Erfolge und den Mehrwert, den Du dem Unternehmen gebracht hast natürlich nicht.

Der Abschied sollte gefeiert werden
Auch wenn Du nichts wie weg willst, solltest Du je nach dem, was  in Deinem Unternehmen üblich ist, einen Ausstand geben. Dieser Ausstand symbolisiert den Trennungsakt und: dass Du im Guten gehst und mit Dir, Deinen Kollegen und Vorgesetzten im Reinen bist. Ein wenig Diplomatie schadet übrigens selten. Vielleicht werden Ex-Kollegen und Vorgesetze irgendwann zu neuen Geschäftspartnern oder Kunden.

Bewerbung 2012: Experten bewerten Bewerbungs-Trends

Montag, 16. April 2012

Setzen sich anonymisierte Bewerbungen durch, erregen Bewerber positive Aufmerksamkeit mit Bewerbungsvideos und suchen Personaler wirklich häufig nach Informationen über Bewerber in sozialen Netzwerken? Der Studienfinanzierer Deutsche-Bildung befragte mehr als 100 Recruiting-Experten und Personaler nach ihrer Einschätzung der Recruiting-Trends 2012.  

Soziale Netzwerke haben das Kommunikationsverhalten grundlegend verändert. Auch bei der Suche nach neuen Mitarbeitern nutzen Arbeitgeber zunehmend die interaktiven Möglichkeiten des Web 2.0. Aber wie nutzen Profis auf Kandidatensuche soziale Netzwerke? Fast die Hälfte nutzt soziale Netzwerke regelmäßig, um sich nach guten Mitarbeitern umzuschauen. Die Karriereplattform XING steht dabei ganz oben auf der Beliebtheitsskala. Weniger als ein Viertel behauptet, solche Seiten gar nicht zu nutzen.

Videos stoßen auf verhaltene Akzeptanz

Bewerbungs-Videos haben sich noch nicht durchgesetzt aber fast 15 Prozent der Personal-Experten finden sie immerhin  gut, während 30 Prozent sich unschlüssig sind. Für die meisten Branchen scheinen sie eher nicht in Frage zu kommen.  Die freien Kommentare der Umfrageteilnehmer deuten darauf hin, dass Videos vor allem in der Kreativszene ein angemessenes Bewerbungs-Tool sind. Auch die Meinung zu Bewerbungs-Homepages ist durchwachsen. Die Hälfte möchte sich damit nicht befassen, viele sind unschlüssig. Bewerbungsflyer hingegen ersetzten nicht die vollständige und aussagekräftige Bewerbung mit Anschreiben und Lebenslauf, werden aber als „Bewerbungs-Visitenkarte“  für Recruiting-Messen und Firmenkontaktgespräche positiv bewertet.

Telefoninterviews sind auf dem Vormarsch. Über die Hälfte der befragten Personen nutzen dieses Instrument, um sich einen ersten persönlichen Eindruck von Kandidaten zu verschaffen, die aufgrund ihrer Bewerbungsunterlagen geeignet zu sein scheinen.  Online-Assessment-Center hingegen werden sehr selten zur Vorauswahl von Bewerbern eingesetzt.

Dass die klassische Bewerbung nach wie sehr beliebt ist, zeigt sich in der kompletten Umfrage. Lediglich die Versandart wandelt sich: Die postalische Bewerbung ist vom Aussterben bedroht. Die meisten Personaler möchten die Dokumente – wenn auch mit allen klassischen Elementen – online erhalten. Auf Arbeitszeugnisse legen deutsche Personaler übrigens nach wie vor sehr viel Wert. Doch auch die im angloamerikanischen Raum sehr verbreiteten Referenzen gewinnen an Akzeptanz.

Absage für den Europass

Hast Du schon mal einen  standardisierten Europass-Lebenslauf gesehen? Er gibt ein nicht besonders schönes Format vor, das international sein soll. Von diesem Formular ist abzuraten, da sie wenig Spielraum für individuelle Akzente lässt und von den meisten Experten nicht geschätzt wird. Fast 60 Prozent der Befragten sind gegen den Europass, nur knapp 20 Prozent sprechen sich klar dafür aus.

 

Wie steht es mit der anonymen Bewerbung?

Durch ein aktuelles Pilotprojekt der DGB (Dachverband der Gewerkschaften), an dem sich mehrere große Unternehmen beteiligen, sind anonyme Bewerbungen im Gespräch. Sie sollen die Chancengleichheit für Migranten, Frauen, ältere oder weniger fotogene Bewerber erhöhen. In der Praxis werden sie laut Umfrage von Deutsche-Bildung aber mit Skepsis betrachtet. Zwar würden anonyme Bewerbungen den Blick auf die Qualifikation lenken und machen die Kandidaten objektiv vergleichbar. Dies geht allerdings eindeutig zu Lasten der   Individualität der Bewerbungen und Bewerber haben keine Möglichkeit mehr, die Bewerbung als Selbstvermarkungs-Instrument zu nuten, indem sie  etwa Alleinstellungsmerkmale gegenüber Mitbewerbern hervorheben können. Mit fast 80 Prozent spricht sich der Großteil der Befragten weiterhin für ein Foto aus. 68 Prozent wollen auch die Nationalität erfahren. Lediglich die Konfession, die früher oft noch in den Lebenslauf mit aufgenommen wurde, interessiert heute nur noch knapp fünf Prozent der Befragten. In den freien Kommentaren der Umfrage äußern die Teilnehmer Bedenken, ob sich die persönlichen Informationen wie Alter und Herkunftsland  nicht ohnehin aus den chronologischen Daten im Europa-Lebenslauf ableiten lassen oder spätestens im Vorstellungsgespräch zum Tragen kommen.

Weniger als fünf Minuten pro Bewerbung – schade für Bewerber und Recruiter

Sonntag, 29. Januar 2012

Eine aussagekräftige und erfolgversprechende Bewerbung zu erstellen dauert seine Zeit. Besonders, wenn man sich nach Ende des Studiums um den ersten Job als Hochschulabsolvent bewirbt, schreibt man jede Menge Bewerbungen und bekommt oft nur wenige Einladungen. Da wird das Bewerbungsmarathon zeitweise zum  Vollzeitjob.Brickwedde

Egal welchen  Bewerbungs-Ratgeber man sich zu Gemüte führt: Eins fordern alle gemeinsam: Jedes Anschreiben soll individuell erstellt werden. Copy and paste der gleichen Bewerbungsunterlagen kann nicht der Türöffner für ein Bewerbungsgespräch sein. Als Hintergrundwissen für die Erstellung des Motivationsschreibens und den Lebenslauf ist auch die Informationsbeschaffung über den potenziellen Arbeitgeber ein echter Zeitfresser. Denn: Wer viel über das Unternehmen weiß, bei dem er sich bewirbt, kann im Anschreiben Beispiele aufführen, warum er der Richtige ist. Langen Textens kurzer Sinn: Es ist arbeitsaufwändig die Bewerbungsunterlagen so zu formulieren, dass der Recruiter nicht nur gedanklich die Anforderungen des Stellenprofils  beim Lesen abhakt, sondern den Bewerber kennenlernen möchte.

Schaut man sich allerdings die Ergebnisse der permanenten Umfrage von Institute for Competitive Recruiting (ICR) an, die besagen, dass Personaler je nach Unternehmensgröße und Branche pro Bewerbung nur wenige Minuten Zeit nehmen,  führt das zu berechtigtem Frust. Wozu das ganze Theater, wenn kein Recruiter sich CV und Anschreiben gründlich anschaut? „Es ist wie beim Kochen“, sagt Wolfgang Brickwedde, Geschäftsführer vom  ICR- „ Die Zeit, die Bewerber in die Erstellung ihrer Bewerbungsunterlagen stecken, steht in keinem Verhältnis zu den von den Recruitern bei den potentiellen Arbeitgeber aufgewandten Zeit für die Durchsicht der Bewerbungsunterlagen.“

Die traurige Bilanz: Die Mehrzahl der Recruiter braucht zum Durchsehen von Bewerbungen weniger als fünf Minuten. Weniger als fünf Prozent nehmen sich mehr als 15 Minuten Zeit und ein Drittel der Personaler schaffen die Durchsicht von Bewerbungsunterlagen in weniger als drei Minuten. Dieses Verhalten steht in krassem Gegensatz zu den von Personalern genannten größten Herausforderungen in ihrem Job: Gute Bewerber zu finden und offene Stellen schnell besetzten.

Was ist die Konsequenz für Bewerber? Wer auf Jobsuche ist, muss sich wohl oder übel bewerben. Noch mehr auf Bewerbungen über Social Media Kanäle setzen ,ist eine Möglichkeit. Denn sucht der Personaler aktiv über Facebook, Twitter und XING, ist er der Aktive und vielleicht interessierter daran, sich mit Bewerbern, die auf seine Aktivitäten reagieren, Kontakt aufzunehmen. Was meint Ihr dazu? Wer hat gute Erfahrungen mit Bewerbungen der etwas anderen Art gemacht?

Mentoring als Karriere-Turbo wird von Frauen oft verkannt

Dienstag, 20. Dezember 2011

Vielen Frauen sind sich nicht bewusst darüber, dass Mentoring ein wichtiges und nachhaltiges Tool für die Karriereentwicklung darstellt. Das ergab eine empirische Untersuchung unter 182 Akademikerinnen bundesweit nach ihren Arbeitgeberpräferenzen unter der Leitung von Professor Alfred Quenzler. Nur 27 Prozent der befragten Akademikerinnen betrachten das Angebot von Mentoring-Programmen als wichtiges Kriterium bei der Arbeitgeberwahl.

Für Arbeitgeber hingegen gewinnen Mentoring-Programme immer mehr an Bedeutung, um das Potenzial ihrer Mitarbeiter zu entwickeln – das liegt nicht nur an der aktuellen Diskussion um die Frauenquote, sondern auch am rasant fortschreitenden demographischen Wandel. Je weniger Führungsnachwuchskräfte nachrücken, desto mehr legen sich Unternehmen ins Zeug, potenzielle Mitarbeiter für sich zu gewinnen und Führungskräfte so lange wie möglich im eigenen Unternehmen zu halten. Ein Instrument zur Personalentwicklung ist das Mentoring.

„Mentoring als Karriere-Tool wird von den jungen Frauen völlig unterschätzt, teilweise sogar ignoriert“, sagt Melanie Vogel, Veranstalterin der women&work und Auftraggeberin der Untersuchung. „Mentoring hat unter jungen Frauen oft ein schlechtes Image, denn ihm lastet das Stigma der Förderung an. Viele Frauen realisieren nicht, dass ein Mentoring-Programm nicht nur den Wissensaustausch fördert, sondern auch eine wertvolle Basis für unternehmensinterne Netzwerke bildet, die beim späteren Aufstieg elementar wichtig ist.“

Die  Erfahrung zeigt: Wer einmal an einem Mentoring-Programm teilgenommen hat, erkennt den großen Gewinn, den Mentoring für die persönliche wie die berufliche Entwicklung bedeutet. Mentoring ist ein Karrierekick“, sagt Kathrin Mahler Walther, Vorstandsmitglied und stellvertretende Geschäftsführerin der EAF | Europäische Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft. „Die Gespräche mit einer erfahrenen Führungskraft eröffnen jungen Talenten wertvolle Einblicke. Durch den persönlichen Austausch lernen sie informelle Karrierefaktoren und -mechanismen kennen und können an ihrer professionellen Weiterentwicklung arbeiten. Mentoring eröffnet zugleich den Zugang zu neuen Netzwerken und einem breiten Kreis von Unterstützerinnen und Unterstützern für den weiteren Karriereweg.“

Daher sollten besonders Absolventinnen und weibliche Young Professionals auf  Jobsuche die Personalentwicklungsmaßnahmeneinzelner Unternehmen mal genauer unter die Lupe nehmen. Denn Mentoring im dem eigenen Unternehmen zu erfahren, kann zum wesentlichen Karriere-Turbo werden. Denn was das  Netzwerken betrifft, stehen wir Frauen noch ziemlich am Anfang.

Noten für Arbeitgeber sind in

Mittwoch, 5. Oktober 2011

Online-Bewertungen liegen voll im Trend. Nicht nur für Restaurants, Bücher, Professoren und das Mensa-Essen werden Noten vergeben. Auch Arbeitgeber werden online bewertet. Ob ihnen das gefällt oder nicht. Beim derzeitig führenden Arbeitgeber-Bewertungsportal kununu sind 150.063 Bewertungen zu 57.398 Firmen abrufbar. Da werden Eigendarstellungen von Unternehmen  in Form von schicken Karriere-Websites und Hochglanzbroschüren oft ganz anders dargestellt. Die User vergeben anonym, versteht sich,  auch Attribute wie Praktikantenausbeuter, schlechtes Arbeitsklima, Unterbezahlung oder zu viele Überstunden. Diese Bewertungen basieren natürlich auf persönlichen Erfahrung unterliegen daher auch der Subjektivität der Bewerte. Als Gegenstück zu Imagekampagnen in Karrierepublikationen oder Campus-Kampagnen sind sie aber sicherlich sehr wertvoll, wenn man sich umfassend über bestimmte Unternehmen informieren will. Nicht allen Arbeitgebern gefällt die zunehmende Beliebtheit von Bewertungsportalen.  Da viele Unternehmen aber händeringend nach Absolventen und Young Professionals suchen, werden sie immer mehr in die Bewerberposition gedrängt,  was ja auch die zunehmende Präsenz auf Facebook, Twitter und XING dokumentiert.

Suchst du noch? Oder nutzt Du schon JOBSUMA, die Jobsuchmaschine für Studenten, Absolventen und Young Professionals?

Samstag, 18. Juni 2011

Mehr als 91 Prozent  der Jobsuchenden nutzen bis zu sechs Jobbörsen im Internet. Das ist ein Ergebnis der fortlaufenden Jobbörsen-Nutzer-Umfrage von CrossPro-Research.com, dem Gemeinschaftsprojekt von Crosswater Systems und PROFILO.

Für die Jobsucher ist das purer Stress. Außerdem zeigt es deutlich, dass sie glauben, Stellenangebote zu verpassen, wenn sie nur eine Jobbörse zur Suche eines Praktikums, einer Abchlussarbeit, eines Einstiegsjobs oder eines neuen Jobs, wenn sie mit ihrem aktuellen Arbeitgeber unzufrieden sind.

Die Medien zur Jobsuche werden immer mehr und demzufolge auch immer unübersichtlicher. Mehr als 1.600 Stellenbörsen sind derzeit online, hinzu kommen soziale Netzwerke wie XING, Facebook und Co. Die meisten Tageszeitungen und überregionalen Zeitungen haben einen Online-Stellenmarkt; hinzu kommen noch Online-Portale wie kalaydo und meinestadt.de, die unter anderem auch einen Stellenmarkt haben.  Ach ja, dann gibt es noch die Spezial-Jobbörsen für Wiwis, Ingenieure, Kreative usw. Ein wahrer Dschungel, der für Bewerber immer unübersichtlicher wird.

Die  Jobbörsen-Nutzer-Umfrage trägt dazu bei, Personalentscheidenr von Unternehmen und Jobsuchende Transparenz über den Stellenmarkt zu verschaffen.

Die folgende Tabelle stellt ein Ranking dar, das die Zufriedenheit mit Jobbörsen und die Suchqualität bewertet. Insgesamt haben 536 Stellensuchende Bewertungen für 82 Jobportale abgegeben.  Auf Platz 1 in Sachen Zufriedenheit und Suchqualität steht JOBSUMA – die Jobsuchmaschine für Studenten, Absolventen und Young Professionals. In weiteren Auswertungen von crossproResearch ergeben übrigens, dass immer mehr Jobsuchende Jobsuchmaschinen nutzen, da sie die Stellenangebote vieler großer Jobportale, aber auch die Stellenanzeigen 1000er von Unternehmens-Websites darstellen und so den Jobsuchern eine Transparenz  über den Stellenmarkt in ganz Deutschland
verschaffen.

Jetzt mitmachen! Alle Teilnehmer erhalten eine Zugangsberechtigung, um die besten Jobbörsen für ihre Wunschbranche online abzufragen.
http://www.crosspro-research.com/umfrage.html

JOBSUMA_Logo mit Schrift

Name Jobbörsen Zufriedenheit
Skala 1 – 4*
Suchqualität
Skala 1 – 4*
Anzahl der Bewertungen
Jobsuma.de 1,0 1,13 8
Stellen-Online.de 1,22 1,22 9
Jobrapido.de 1,4 1,4 5
Yourcha 1,57 1,86 7
StepStone Deutschland 1,58 1,82 83
FAZjob.net 1,59 1,67 17
Kimeta 1,6 1,87 15
Weitere Ergebnisse unter http://goo.gl/gQFTV *1 = sehr gut, 4 = unzufriedenverschaffen.

Erfolgreich sein und Fallen meiden – Webinar für Frauen

Mittwoch, 8. Juni 2011

Was bedeutet es, als Frau erfolgreich zu sein? Welche Fallen stellen sich engagierte Frauen immer wieder selbst? Mit welchen Strategien führen Frauen ein selbstbestimmtes, erfolgreiches Berufs- und Privatleben in einer modernen neuen Welt? Diese und viele weitere Fragen beantwortet die Erfolgsautorin und Trainerin Susanne Kleinhenz am 14. Juni von 18-19 Uhr in dem kostenfreien Webinar „Das 21. Jahrhundert ist weiblich“. Präsentiert wird das Webinar von den Veranstaltern der women&work, Deutschlands größtem Messe-Kongress für Frauen.

Für die interaktiven Seminare, die über das Web in “virtuellen Seminarräumen” abgehalten werden, melden sich interessierte Frauen im Vorfeld über einen Link kostenfrei mit einem Alias an. Für die Teilnahme an den Webinaren benötigen die Teilnehmerinnen lediglich einen Webbrowser, den Adobe Flash® Player und einen aktivierten Lautsprecher an ihrem Computer.

Weitere Infos und den Link zu den Webinar-Räumen gibt es unterwww.womenandwork.de/webinare/

Bewerbungsstrategien vom Profi für MINTler in der XING-Gruppe „Wir sind MINT“

Mittwoch, 25. Mai 2011

Das universale Erfolgsrezept für eine erfolgreiche Bewerbung ist noch nicht erfunden. Aber es gibt Erfolgsstrategien, nach denen man vorgehen kann, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, mit seiner Bewerbung einen Fuß in die Tür des potenziellen Arbeitgebers zu bekommen.

Den Mitgliedern XING-Gruppe “Wir sind MINT” steht bis zum 6. Juni 2011 Sabine Kanzler für alle Fragen zu Bewerbungsstrategien zur Verfügung. Kanzler ist seit 1991 als Coach und Outplacementberaterin tätig. Im April 2011 ist ihr Buch “Die Perfekte Bewerbung. Das persönliche Erfolgskonzept bei der Jobsuche” erschienen.Wir sind MINT

Wer Interesse hat, regelmäßig in den Genuss von Expertentipps zu unterschiedlichen Themen zu kommen, die Studenten, Absolventen und Professionals der MINT-Fächer bewegen, kann kostenlos Mitglied in der XING-Gruppe zur Initiative „Wir sind MINT“ werden. Zum Login geht’s hier.

Ohne Web 2.0 keine Unternehmens-Kommunikation

Donnerstag, 24. März 2011

Daher bietet die Deutsche Presseakademie ab dem 13. April erneut einen Online-Kurs zum Thema Social Media an. In acht modularen Sitzungen sollen Grundlagen der Online-Kommunikation vermittelt werden.  Themen sind unter anderem: “Krisenkommunikation im Web 2.0, Web 2.0 in der Internen Kommunikation, Pressearbeit und Rechtliche Stolperfallen”.

Das Online-Seminar richtet sich an Presseprecher und Mitarbeiter in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, die im Bereich Online-Kommunikation und Networking im Internet  tätig sind.

Wer sich bis zum 31. März 2011 anmeldet, sichert sich den ermäßigten Preis von 740 Euro. Weitere Infos gibt es hier.

Jede Menge Bewerbungsgespräche für IT-Fachleute

Mittwoch, 9. Februar 2011
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CareerVenture Recruting-Events für hoch qualifizierte Absolventen

Am 14.03.2011 in München

CareerVenture information technology ist eine Einzelgesprächs-Messe mit Vorauswahl undrichtet sich an hochqualifizierte Studierende, Absolventen, Young Professionals und Doktoranden aller Studienrichtungen mit IT-Background.

Wer Interesse daran hat, mit Unternehmen wie Accenture, Basycon Unternehmensberatung, Caleo Consulting, Capgemini, Deloitte & Touche GmbH, Platinion, Xenium AG  Bewerbungsgespräche zu führen, kann sich bis zum 16.Februar
unter www.career-venture.de bewerben.

Es ist allgemein bekannt, dass sich ITler keine Sorgen um einen Job machen müssen. Trotzdem hat eine Recruiting-Veranstaltung einige Vorteile.  Die eingeladenen Bewerber können mit mehreren Unternehmensvertretern an einem Tag fünfundvierzigminütige Einzelgespräche führen.  Da sich die Unternehmen sich in Unternehmenspräsentationen vorstellen, bekommt man einen Einblick in Einstiegschancen und Entwicklungsperspektiven bei mehreren attraktiven Arbeitgebern. Außerdem ist ein Recruiting-Event eine gute Gelegenheit, mit “Gleichgesinnten”, die in einer vergleichbaren Situation sind, Networking zu betreiben. Für kostenlose Verpflegung während der Veranstaltung sorgt der Veranstalter und die Anfahrts- und Übernachtungskosten werden zum Teil gesponsert.