Archiv für die Kategorie „Gehaltsverhandlung“

Sprachlos – Wie Sie Verhandlungen mit Körpersprache gewinnen

Donnerstag, 23. Mai 2013

Körpersprache Bewerbungsgespräch

Gerd Altmann/Shapes:AllSilhouettes.com / pixelio.de

Gerade Führungskräfte und Menschen mit häufigem Kundenkontakt müssen oft harte Verhandlungen führen. Ob Sie dabei einen knauserigen Kunden oder einen widerspenstigen Mitarbeiter zu überzeugen haben: Was Sie benötigen, sind gute Argumente, die richtige Ausdrucksweise und akzeptable Kompromissvorschläge. Das ist jedoch nur die eine Seite einer gelungenen Verhandlung.

Was besonders wenige Menschen wirklich beherrschen, ist (mehr…)

Zehn Mythen der Bewerbung

Montag, 9. April 2012

Ute Blindert, Geschäftsführerin von Zukx – campus2campany, hat zehn weit verbreitete Irrtümer zum Thema Bewerbung kurz und prägnant zusammengefasst. Vor wenigen Tagen ist die Sommersemester-Ausgabe  ihres Magazins  Zukx – Ingenieure  erschienen.  Das Schwerpunktthema dieser Ausgabe beschäftigt sich mit den Karriere- und Einstiegs-Möglichkeiten für Ingenieure in der Forschung und Entwicklung. Zukx Ingenieure wird bei vielen Firmenkontakt-Gesprächen an Hochschulen, auf Recruitingmessen und bei Career Centern von Hochschulen verteilt.  Wer schon mal einen Blick riskieren will, kann es hier online lesen.

 

1. Der Lebenslauf darf nur eine Seite lang sein.
Es ist überhaupt kein Problem, wenn der Lebenslauf eines Absolventen zwei Seiten lang ist. Hier gilt die Devise: So ausführlich wie nötig, so knapp wie möglich. Halten Sie alles in der gewohnten Tabellenform, arbeiten Sie mit Gedankenstrichen und Stichworten. Aber jede Station im Lebenslauf sollte zeigen, was genau Sie gemacht haben und was Sie können.

2. Details stehen in den Zeugnissen und können dort nachgelesen werden.
Leider ein Irrtum. Denn im Durchschnitt nehmen sich Recruiter zwischen zwei und drei Minuten Zeit für Ihre Unterlagen. Da muss jeder Punkt sitzen. Daher in Lebenslauf und Anschreiben Lust auf mehr machen. Wie das geht? Siehe Punkt 1.

3. Ein Deckblatt kommt besonders gut an.
In Zeiten von Online-Formularen und E-Mail-Bewerbungen sind Deckblätter eher überflüssig. Investieren Sie die Zeit lieber in einen gut gestalteten Lebenslauf und Anschreiben.

4. Auf einer Dritten Seite kann ich mich besonders gut präsentieren.
Vergessen Sie die Dritte Seite. Eine dritte Seite ist nur dann sinnvoll, wenn Sie wissenschaftliche Publikationen veröffentlicht haben, eine Projektliste erstellen oder einen ungewöhnlichen Punkt in Ihrem Lebenslauf erklären möchten.

5. Bewerber werden gegoogelt.
Es kann schon sein, dass manche Recruiter die Zeit nehmen und einzelne Kandidaten googlen. Bei Berufseinsteigern kommt das allerdings selten vor, Personaler haben gar nicht die Zeit dazu (s.o.). Das heißt aber nicht, dass Sie nicht sensibel mit Ihren Daten umgehen sollten. Denn wer weiß, wie sich alles entwickelt und spätestens, wenn es um Top-Positionen geht, wird Ihre (Online-)Reputation geprüft.

6. Ich sollte zeigen, dass ich offen für möglichst viele Positionen bin.
Sie haben Studium Marketing, Controlling und Personal gehört und trauen sich jetzt alles zu? Vor allem, weil Sie befürchten, den Einstieg beim Traumunternehmen nicht zu schaffen? Bewerber, die kein Profil entwickeln und keine klare Vorstellung von ihren Fähigkeiten und Zielen haben, werden keine Top-Kandidaten. Konzentrieren Sie sich auf Ihre Stärken und suchen Sie den passenden Job dafür! Dann werden Sie auch gut sein. Und wer gut ist, hat auch gute Chancen auf den Aufstieg!

7. Fürs Vorstellungsgespräch muss ich mich so schick anziehen wie möglich.
Ein klares Jein! Das Vorstellungsgespräch sollte mit Sorgfalt geplant werden und dazu gehört auch die Wahl der passenden Kleidung. Passend heißt vor allem, sich an dem Dresscode der Branche zu orientieren. Banker ziehen sich sicher anders an als Software-Entwickler, aber etwas schicker als im Alltag sollte es schon sein. Das heißt für Informatikerinnen eben auch, dass es beim Interview ruhig etwas schicker sein darf, auch wenn der Chef dann eventuell legerer angezogen ist als man selbst. Eine gute Richtschnur: Wie würden Sie Ihr Unternehmen beim Kunden präsentieren?

8. Ich darf nicht erzählen, dass ich mich noch bei anderen Unternehmen bewerbe.
Geht´s noch? Wer alles auf eine Karte setzt, handelt doch unklug und wer will solche Kandidaten? Sie befinden sich im Bewerbungsprozess und können das auch so kommunizieren. Das gibt Ihnen auch die Möglichkeit, sanften Druck auszuüben: “Ich habe ein Angebot von einem Ihrer Mitbewerber erhalten. Ihr Angebot interessiert mich aber mehr. Wann kann ich mit einer Antwort rechnen?” Und: Je mehr Alternativen Sie sich erarbeiten, umso besser.

9. Eine niedrige Gehaltsvorstellung hilft mir, einen Job zu bekommen.
Nein. Gehen Sie lieber mit einer angemessen hohen Forderung in die Gehaltsverhandlung. Lassen Sie sich Luft zum Verhandeln. So hat auch Ihr Verhandlungspartner einen Erfolg zu verbuchen und beide gehen zufrieden aus dem Gespräch. Wenn Sie wissen, dass das Unternehmen nicht so gut bezahlt wie zum Beispiel größere Unternehmen, können Sie auch über Weiterbildungen, Gutscheine, Versicherungen etc. verhandeln.

10. Viel hilft viel. Ich bewerbe mich bei so vielen Unternehmen wie möglich.
“Ich habe schon 200 Bewerbungen verschickt, und keiner möchte mich einstellen.” Wenn Ihnen so etwas passiert, sollten Sie ernsthaft nachdenken. Denn so kann keine Bewerbung individuell aufs Unternehmen abgestimmt werden und wird schnell als beliebig wahrgenommen. Lieber gezielt bewerben auf wirklich passende Positionen. Und wenn Sie viele Einladungen erhalten, dann aber kein Vertragsangebot, sollten Sie an Ihrem Auftritt feilen.

Einstiegsgehälter für Absolventen: Wunsch und Wirklichkeit klaffen oft auseinander

Montag, 12. März 2012

Viele Absolventen erwarten einiges mehr an Gehalt im ersten Job nach dem Studium als Arbeitgeber zahlen wollen. Das ergibt eine aktuelle Umfrage unter 13.000 Personen zwischen 25 und 28 Jahren der PersonalMarkt Services GmbH, dem Betreiber des Gehaltportals  www.gehalt.de.  Besonders falsch mit ihren Einschätzungen liegen Architekten, Gesellschafts- und Sozialwissenschaftler sowie Sprach- und Kulturwissenschaftler. Sie erwartet höhere Gehälter als sie zu erwarten haben. In umgekehrter Richtung verschätzen sich Naturwissenschaftler, Juristen und Wirtschaftsingenieure. Sie rechnen damit, weniger zu verdienen, als Arbeitgeber ihnen  tatsächlich anbieten.  Wirtschaftsinformatiker schätzen ihr Gehalt laut Befragung am realistischsten ein.

Wer sich gerade im Bewerbungsprozess befindet, sollte sich gut über seinen Marktwert informieren, bevor er mit unrealistischen Gehaltsvorstellungen ins Rennen geht.  Wer nach oben voll daneben liegt mit seinen Gehaltsforderungen kommt nicht weiter. Wer zu tief stapelt bekommt seinen eigentlichen Marktwert in Euro und Cent vermutlich erst nach einigen Jahren  Berufserfahrung gezahlt, da sich diese Gehaltslücke aufgrund eines zu niedrigen Startgehalts nicht so schnell schließen lässt.  Neben einem kostenlosen Schnelltest gehalt.de lohnt sich ein Blick auf www.alma-mater.de. Dort ist zurzeit noch die aktuelle Unternehmensbefragung 2011 online, aber die aktuelle Auswertung von 2012 dürfte sehr bald erscheinen.

Natürlich können Umfragen und Schnelltest nur Richtwerte geben. Denn es gibt neben großen Unterschieden der Gehälter je nach Region auch Unterschiede, die von der Größe des Unternehmens und der Branche abhängen.

Bei Gehaltsverhandlungen kicken sich Frauen durch das Bescheidenheits-Gen oft ins Aus

Sonntag, 21. August 2011

Das ist nicht neu: Frauen verdienen weniger als Männer. Und wer ist daran Schuld ?  Offensichtlich tragen die Frauen selber ein gutes Stück der Schuld. Darauf lässt zumindest das Ergebnis einer empirischen Untersuchung zum Thema „Arbeitgeberpräferenzen von Frauen“ schließen, die von den Veranstaltern der women&work, Deutschlands größtem Messe-Kongress für Frauen, in Auftrag gegeben.

  • nur für 17 Prozent der Frauen ist das Einstiegsgehalt ein sehr wichtiges Kriterium bei der Arbeitgeberwahl
  • “Berufseinsteigerinnen ist der Zusammenhang zwischen eigener Leistung und angemessener Bezahlung nicht bewusst”, sagt Melanie Vogel, Initiatorin der women&work und Auftraggeberin der Studie
  • “Frauen holen ein zu niedrig verhandeltes Einstiegsgehalt nie wieder auf,” sagt Verhandlungsexpertin Claudia Kimich

 

Befragt wurden 182 Akademikerinnen bundesweit nach ihren Wünschen und Anforderungen an potentielle Arbeitgeber. Lediglich 17 Prozent der befragten Frauen betrachten das Einstiegsgehalt als sehr wichtiges Kriterium bei der Arbeitgeberwahl, für 56 Prozent spielt das Einstiegsgehalt eine wichtige Rolle, für 23 Prozent ist es eher wichtig und 4 Prozent legen auf das Kriterium „Einstiegsgehalt“ überhaupt gar keinen Wert. Damit rutscht der Faktor „Einstiegsgehalt“ bei den Wünschen und Anforderungen von Frauen an potentielle Arbeitgeber im Gesamt-Ranking auf Platz 26.

„Das Ergebnis ist erschreckend“, kommentiert Melanie Vogel. „Offensichtlich ist vielen Frauen der Zusammenhang zwischen eigener Leistung und angemessener Bezahlung nicht bewusst. Die Untersuchung zeigt, dass gerade junge Frauen nicht verstehen, dass sie sich mit einem schlecht verhandelten Einstiegsgehalt auch schon für zukünftige Gehaltsverhandlungen schachmatt gesetzt haben.“

Niedriges Einstiegsgehalt – hoher Preis für die Karriere
Das bestätigt auch Claudia Kimich, Verhandlungsexpertin und Autorin des Buches „Um Geld verhandeln“. „Bei der Einstiegsgehaltsverhandlung stellen Frauen die Weichen für ihr ganzes Berufsleben. Ein zu niedrig ausgehandeltes Anfangsgehalt holen sie nie wieder auf.“ Die Strategie, den Job erst einmal anzunehmen und die Konditionen später auszuhandeln – frei nach dem Motto: „Wenn der Chef sieht, wie fleißig ich arbeite, bietet er mir die Gehaltserhöhung schon von sich aus an.“ – geht ihrer Erfahrung nach nie auf. „Frauen stellen sich mit Bescheidenheit und Understatement selbst ein Bein, denn wer nichts fordert, bekommt auch nichts – und das gilt nicht nur für das Einstiegsgehalt“, gibt Melanie Vogel zu bedenken.

Weitere Infos zu Karrierethemen und kostenlose Webinare für Frauen auf www.womenandwork.de

Google schlägt alle europäischen Arbeitgeber

Dienstag, 16. August 2011

Zum neunten Mal hat das Berliner trendence Institut europäische Absolventen zu ihrenKarriereplänen und Wunscharbeitgebern befragt. Zum ersten Mal  führt Google die  Listen der Top Arbeitgeber bei Studenten der Wirtschafts- und Ingenieurwissenschaften sowie der angehenden Informatiker an. An zweiter Stelle im Ranking kommt für die Wirtschaftswissenschaftler PWC gefolgt von Ernst & Young.  Den zweiten und dritten Platz der angehenden Ingenieure belegen Microsoft und IBM.

Bei den Vorstellungen  über das Einstiegsgehalt herrscht  bei Absolventen in Europa ein nicht so großer Konsens wie bei den Arbeitgebern. Während Schweizer Business-Absolventen umgerechnet 55.969 Euro pro Jahr erwarten, geben sich ihre bulgarischen Kommilitonen mit 6.861 Euro zufrieden. Das liegt wohl in der Natur des europäischen Gehältergefälles. Mit 43.100 (Business-Studierende) und 44.342 Euro (Ingenieure/Informatiker) sind die Gehaltserwartungendeutscher Absolventen die vierthöchsten im europäischen Vergleich.

In Sachen Mobilitätsbereitschaft sind die Franzosen ganz vorn. 70,1 Prozent der Wiwis und fast 62 Prozent der Engineering- und It-Absolventen können sich vorstellen, im außereuropäischen Ausland zu arbeiten.

Die Gesamtergebnisse der Umfrage lest Ihr auf www.trendence.de

Interessante Seiten zu Einstiegsgehältern für Absolventen nach Branchen und Studienfach: www.jobguide.de,
www.alma-mater.de
, www.zukx.de

Infos zu Gehältern für Professionals mit mehr als drei Jahren Berufserfahrung: http://gehalt.was-verdient-ein.de/

Arbeitgeber suchen Talente

Freitag, 22. Juli 2011

Mehr als 55 Arbeitgeber präsentieren sich in diesem Jahr auf der Talents in München. Und nicht nur das: Sie wollen junge Talente für ihre Unternehmen gewinnen. Die einzige Recruiting-Messe,  die jedes Jahr außerhalb der vorlesungsfreien Zeit  in München stattfindet, zieht jedes Jahr Absolventen und Young Professionals aus ganz Deutschland an. Talents

Wer sich noch für Bewerbungsgespräche bewerben möchte, kann das jetzt noch tun. Absolventen, die auf Jobsuche sind oder Studenten, die ein Unternehmen für ihre Abschlussarbeit suchen, sind auf der Talents gut aufgehoben. Denn an ein oder zwei Tagen gleich mehrere vereinbarte  Bewerbungsgespräche führen und zudem noch mit vielen Personalern Gespräche am Stand ins Gespräch dkommen, bedeutet viele Fliegen mit einer Klappe schlagen.

Das  ist doch bestimmt zu unverbindlich. Genau das ist es im Fall der Talents nicht. Denn es handelt es sich um keine Massenveranstaltung, die Unternehmen überwiegend nutzen, um ihr Arbeitgeber-Image aufzupolieren, sondern eine Plattform, auf der sich beliebte Arbeitgeber den Bewerbern nicht nur vorstellen, sondern möglichst viele passende neue Mitarbeiter einstellen wollen. Die Recruiting-Messe steht Studenten, die ihr Studium innerhalb der nächsten 12 Monate beenden, Absolventen und Akademiker mit zu fünf Jahren Berufserfahrung der Fachrichtungen Wirtschafts, Ingenieur-, Natur- oder Geisteswissenschaftler sowie Informatikern und Juristen mit bis zu 5 Jahren Berufserfahrung offen. Zur Bewerbung geht es hier.

Außerdem gibt es eine Menge Workshops und Vorträge zu Bewerungs- und Karrierethemen wie International Bewerben, Vorstellungsgespräche, Verhandlungstechniken, Bewerbungsunterlagen-Checks und mehr. Die Teilnahme ist kostenlos!

Was Personaler richtig nervt

Dienstag, 12. Juli 2011

Das fand eine Umfrage des Online-Portals Kalaydo heraus. Am meisten ärgern sich Personalentscheider, wenn Bewerber zu spät zum Bewerbungsgespräch kommen, ein ungepflegtes Erscheinungsbild an den Tag legen und unehrlich sind. Kandidaten, die vor allem durch Schweigen glänzen oder auswendig gelernte Floskeln präsentieren, gehen dem Recruiter ebenfalls auf den Geist.

Und so sieht das Unbeliebtheits-Ranking aus:

Platz 1:  Unpünktlichkeit (68,55 Prozent)
Unpünktlichkeit geht gar nicht und lässt sich auf jeden Fall vermeiden. Führt höhere Gewalt wie die legendäre Unpünktlichkeit der Bahn, ein Unfall o. ä. zu unverschuldeter Unpünktlichkeit, muss der Ansprechpartner im Unternehmen von unterwegs informiert werden.

Platz 2:  Unwissenheit über das Unternehmen (61,69 Prozent)
Im Zeitalter des Internets gibt es dafür keine Ausrede. Neben der Unternehmens-Website als Informationsquelle, existieren von den meisten Unternehmen Arbeitgeber-Portraits auf Karriere-Portalen. Darüber hinaus sollte man sich über diePosition, die man anstrebt und der Abteilung, in der man arbeiten will, so umfangreich wie möglich informieren.

Platz 3: Ungepflegtes oder unangebrachtes Äußeres (61,29 Prozent)
Geht gar nicht! Auch wenn man zum Bewerbungsgespräch in ein Start-up oder eine hippe Agentur eingeladen wird, gilt der Business-Dress-Code. Over-dressed zu sein ist verzeihbar, falsch gekleidet zu sein, nicht.

Platz 4: Lügen (60,8 Prozent)
Erfahrene Personaler merken innerhalb weniger Minuten, wenn Bewerber nicht bei der Wahrheit bleiben. Wenn Lügen schon im Lebenslauf auftauchen, wird der Interviewer an den Stellen im Bewerbungsgespräch besonders nachhaken und unwahre Aussagen aufdecken.

Platz 5: Wortkarge Bewerber (51,61 Prozent)
Ein Bewerbungsgespräch ist ein Verkaufsgespräch für die eigene Arbeitskraft. Da es meist maximal eine Stunde dauert und man als Bewerber idealerweise 50 Prozent Redeanteil haben bekommen sollte, ist das die Gelegenheit, seine fachlichen und persönlichen Vorzüge ins rechte Licht zu rücken und dem Gegenüber zu beweisen, warum man auf diese Stelle bestens passt.

Platz 6: Unrealistische Gehaltsforderungen (35,48 Prozent)
Es gibt genügend Informationsquellen im Web, die Absolventen kostenfrei nutzen können, um sich einen Überblick über die Einstiegsgehälter von Absolventen unterschiedlicher Fachrichtungen, aber auch verschiedener Branchen zu verschaffen. Darüber hinaus gibt es Diensleister wie personalmarkt.de, die für Berufserfahrene ein Gehaltsbenchmarking ausarbeiten – hierfür entstehen Kosten.  Mit einer völlig überzogenen Gehaltsvorstellung stellt man sich genau so ins Off wie mit mangelndem Wissen über das Unternehmen, bei dem man sich bewirbt.

Platz 7: Unauffällige, stromlinienförmige Bewerber (28,3 Prozent)
Immer mehr Unternehmen halten es für wichtig, dass der Bewerber von seiner Persönlichkeit her zum Unternehmens passt. Die Noten sind oft nur die Grundvoraussetzung, um in die engere Wahl zu kommen. Aber diese Kriterien erfüllen viele Mitbewerber. Richtig: Du befindest Dich im Wettbewerb mit Konkurrenten im Bewerbermarkt. Also gilt es, die eigene Persönlichkeit mit zu bewerben. Dazu ist sicherlich eine offene, kommunikative Gesprächsführung notwendig. Besondere persönliche Alleinstellungsmerkmale kann man gerne mit Beispielen belegen. Das müssen keineswegs nur Erfolge aus dem Berufsleben, Praktika oder der Hochschule sein. Was ein Bewerber in seiner Freizeit hobbymäßig treibt und ob er sich gesellschaftlich engagiert, interessiert Arbeitgeber oft sehr. Denn so können sich ein realistisches Bild über die Persönlichkeit machen.

Neue Jobguides sorgen für Durchblick im Job- und Karriere-Dschungel

Sonntag, 3. Juli 2011

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Ab sofort sind die aktualisierten und komplett überarbeiteten Karriere-Ratgeber Jobguide Germany, Jobguide Engineering und Jobguide Praktikum im Buchhandel und auf www.jobguide.de erhältlich. „Noch mehr Karriere-Ratgeber braucht kein Mensch“, mag mancher vielleicht denken. Im Großen und Ganzen ist das auch so, aber das Besondere an der Jobguide-Reihe ist, dass die Informationen zu Arbeitgebern, Branchen und Karriere von Journalisten erstellt werden. Mit Hilfe der Karriere-Klassiker können sich sowohl Hochschulabsolventen als auch (Young) Professionals und Experten ganz einfach einen Überblick darüber verschaffen, welche Arbeitgeber in diesem Jahr einstellen, was sie neuen Mitarbeitern zu bieten haben und wie es in bestimmten Branchen für Trends und Neuigkeiten gibt.

In allen drei Karriere-Ratgebern stellen Wirtschaftsjournalisten in Porträts Arbeitgeber vor: von der Struktur des Unternehmens über dessen Marktbedeutung bis zu Personalentwicklung und Karrierechancen – so erhält der Leser relevante Informationen, in welchen Bereichen Stellen zu vergeben sind und welche Anforderungen Bewerber erfüllen müssen. Zusätzlich profitieren Jobsuchende von den Branchen-Intros, in denen ein Überblick über die wichtigsten Entwicklungstrends und eine Einschätzung der aktuellen Marktsituation gegeben wird.

Die redaktionellen Beiträge behandeln die wichtigsten Karrierethemen: Experten erklären, wie man mit der Bewerbung punktet, ein Assessment-Center gut übersteht und seine Karriere von Anfang an schlüssig plant und erfolgreich aufbaut.
Neben der Printausgabe sind die Karriere-Ratgeber auf dem Karriere-Portal www.jobguide.de auch als eBooks erhältlich. Hier werden die Gesamtausgaben noch durch regionale und branchenspezifische eBooks ergänzt, etwa den Jobguide Hamburg, Frankfurt und München sowie den Jobguide Consulting, Jobguide Automobil und Jobguide Pharma, Biotech, Chemie.
Der Verlag matchboxmedia legt dabei großen Wert auf guten Journalismus und unabhängige Berichterstattung – so werden keine PR Texte veröffentlicht, sondern interessante Arbeitgeber recherchiert und Unternehmen befragt. Herausgeberin Annette Eicker: „Qualifizierte Bewerber brauchen unabhängige Information und keine klischeehafte Werbung. Wir wollen bei der Jobsuche helfen und dem Leser Kriterien bieten, die er schnell vergleichen kann, um so für sich die beste Wahl zu treffen.“

Jobguide Germany portraitiert weit über hundert Arbeitgeber aus 19 verschiedenen Branchen. Jobguide Engineering konzentriert sich auf die Branchen, die für Ingenieure, ITler und Techniker besonders interessant sind. Jobguide Praktikum gibt Studenten einen guten Überblick über renommierte Arbeitgeber, die Praktika im In- und Ausland anbieten und Abschlussarbeiten betreuen.

Mehr über die neuesten Marktentwicklungen und Branchen-News bietet matchboxmedia außerdem monatlich in den JobguideXpress Newslettern, die man kostenlos auf www.jobguide.de abonnieren kann.

Kostenloser Gehaltscheck mit mit neuer App

Dienstag, 28. Juni 2011

„Und was wollen Sie bei uns verdienen?“ Bei dieser Frage kommen selbst versierte Bewerber ins Schwitzen. Wer ab sofort cool bleiben will, lädt sich am besten die neue kostenfreie App der Gehaltssuchmaschine Gehalt.de herunter: Einfach Berufsgruppe, Beruf, Branche, Ausbildung und Alter eingeben, innerhalb von wenigen Sekunden wird das marktübliche Gehalt angezeigt.

Angeboten wird die neue App vom Marktführer in Sachen Gehaltsinformationen: Das Unternehmen PersonalMarkt betreibt eine der größten Gehaltsdatenbanken Deutschlands. “Mit der Gehalt.de-App ermöglichen wir den direkten Zugriff auf unseren Datenbestand”, sagt Tim Böger, Geschäftsführer von PersonalMarkt. Seit mehr als zehn Jahren nutzen namhafte deutsche Unternehmen die Daten von PersonalMarkt zur Gestaltung und Überprüfung ihrer Vergütungsstrukturen. Arbeitnehmer können individuelle Gehaltsanalysen erstellen lassen.

PersonalMarkt ist ein Dienstleister, der Arbeitgeber und Bewerber mit Gehaltsanalysen und Know-How rund um das Thema Gehalt berät.

Jobmobil 2011 von alma mater am Start

Donnerstag, 5. Mai 2011

Vom 10. Mai bis zum 9. Juni ist das Jobmobil der Stuttgarter Personalvermittlung alma mater wieder auf Tour an 17  Hochschulen.  Studenten und Absolventen haben dann einen Tag auf dem Campus ihrer Hochschule die Möglichkeit,  ihre Bewerbungsunterlagen checken zu lassen, mit potenziellen Arbeitgebern ins Gespräch zu kommen und an der alma mater Jobwall nach dem ersten Job nach dem Studium zu fahnden. Wer schon auf konkreter Jobsuche ist, kann sich im Vorfeld der Jobmobil Tour bei alma mater bewerben und  dann direkt im Jobmobil  ein JobmobilBewerbungsgespräch mit einem Personalverantwortlichen führen. Denn Arbeitgeber kommen mit dem Jobmobil auf den Campus. Die Teilnahme ist kostenfrei. Parallel zur Jobmobil Tour finden kostenlose Webinare zu Karrierethemen wie Gehaltsverhandlung und Bewerben auf Messen statt.

Weitere Infos und den Tourplan findet Ihr hier.