Archiv für die Kategorie „Berufseinstieg“

Existenzgründung nach dem Studium

Montag, 9. Mai 2016

fotoototototottootNach dem Studium steht den Absolventen die Tür zur Berufswelt offen. Viele Akademiker entscheiden sich direkt nach dem Studium für den Schritt in die Selbstständigkeit. Doch was müssen sie dabei beachten? (mehr…)

Donnerstag, 7. Mai 2015

Jobaussicht: Fachkraft bei einem Personaldienstleister

 

Es gibt Menschen, die sich einen Beruf wünschen, bei dem sie jeden Tag neue Herausforderungen erleben können. Solche Berufe gibt es, sind aber eher die Ausnahme. Ein Großteil der Berufstätigen muss sich mit einem eher monotonen Arbeitstag zufriedengeben. Anders sieht es bei Fachkräften aus, die von einem Personaldienstleister beschäftigt werden.

 

Die Bereitschaft, mobil zu sein

 

Moderne Fachkräfte müssen mobil sein. Nicht selten wechseln sie mehrmals pro Jahr den Einsatzort und müssen unter Umständen sogar einen neuen Wohnsitz beziehen. Laut dem Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister ist etwa jede zweite Fachkraft zu einem solchen Umzug bereit. (mehr…)

Karrieretip: Ausbildung zum technischen Fachwirt

Montag, 18. November 2013
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Bild: Weiterbildung ©flickr.com/ DigiMediaL

In der beruflichen Bildung unterscheidet man in Deutschland die Bereiche Erstausbildung in staatlich anerkannten Berufen (rund 300 Berufe in Industrie, Handel und Handwerk), die  Hochschulberufe sowie Ausbildungen in nicht staatlich anerkannten Berufen. Hinzu kommt der große und nur zum Teil geregelte Bereich der beruflichen Weiterbildung. Dazu gehören Anpassungs- und Aufstiegsweiterbildung und Fortbildungen. (mehr…)

Kredit trotz laufender Probezeit oder Befristung

Montag, 9. September 2013
Bild: © Creatas/Thinkstock

Bild: © Creatas/Thinkstock

Der neue Arbeitsplatz ist endlich gefunden, die Kollegen sind nett und der frisch übernommene Arbeitsbereich macht Spaß. Doch ausgerechnet in der ersten Arbeitswoche geht das Auto kaputt, das für die tägliche Fahrt zur Arbeitsstelle benötigt wird. Wenn die Ersparnisse nun nicht ausreichen, stehen Arbeitnehmer vor einem Problem: Wer die Probezeit beim Arbeitnehmer noch nicht überstanden hat, sieht bei Krediten oft sprichwörtlich “in die Röhre”.

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Jobsuche – Große Auswahl an Jobs

Dienstag, 27. August 2013
Jobsuche

Anton Porsche (superanton.de) / pixelio.de

Ein guter Job ist im heutigen Leben für viele Personen sehr wichtig. Für eine gut bezahlte Arbeit sollte natürlich die entsprechende Ausbildung vorhanden sein. Doch viele Menschen mit abgeschlossener Ausbildung scheitern bereits am nächsten Schritt – der Jobsuche.

Es gibt verschiedene Arten, wie ein guter Job gefunden werden kann. Gerne werden Anzeigen in Zeitungen von Firmen geschalten, welche Personal suchen. Natürlich kann eine gute Arbeit auch über Kontakte mit Freunden und Bekannten gefunden werden. Die Auswahl ist hier jedoch eher begrenzt. (mehr…)

Nebenverdienst mit der eigenen Webseite?

Freitag, 12. Juli 2013

Bild: © Thomas Northcut/Lifesize/Thinkstock

© Thomas Northcut/Lifesize/Thinkstock

Im Internet Geld zu verdienen, scheint besonders jenen Menschen, die ohnehin schon den Großteil des Tages am Computer verbringen und einen Nebenverdienst benötigen, sehr attraktiv. Um im World Wide Web Gewinn zu machen, muss man auch nicht gleich das Web 2.0 neu erfinden. Fleiß und Know-how sind allerdings unerlässlich!

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Mehr als Kaffeekochen – Praktikumssuche leicht gemacht

Freitag, 11. Januar 2013

Es ist 12 Uhr mittags am Praktikumstag 1. Du hast in kurzer Zeit schon viel gelernt, beispielsweise wie der hochkomplexe Industriekopierer funktioniert und der Chef seinen Kaffee am liebsten trinkt – schwarz mit 2 Stück Zucker. Die erste Bewährungsprobe ist damit bereits bestanden und du bist fit für verantwortungsvollere Aufgaben. Du darfst die Post zum Postamt bringen. Aber nun mal im Ernst, so sollte nun wirklich kein gutes Praktikum aussehen. Denn schon längst hat das Klischee des kaffeekochenden Praktikanten ausgedient, stattdessen werden viele Praktikanten heute als wertvolle Mitarbeiter in die Unternehmen integriert. Sie leiten eigene Projekte, bekommen eine faire Vergütung und haben gute Chancen in der Branche fußzufassen. Sind wir aber ehrlich, wissen wir, dass die Praktikantenwelt längst nicht überall so rosig aussieht. Doch Fakt ist, wer die Augen offen hält und nicht wahllos den erstbesten Praktikumsplatz annimmt, hat gute Chancen auf eine positive Praktikumserfahrung.

Der erste Gedanke ist nun bestimmt, ob es irgendwo eine Zauberkugel gibt, mit der man in die Praktikumszukunft blicken kann, denn wie sonst soll man rausfinden, was einen wirklich erwartet? Auch wenn es diese Zauberkugel bis jetzt noch nicht gibt, Möglichkeiten in die Zukunft zu schauen gibt es tatsächlich. Durch einen gezielten Blick in die Vergangenheit. Was komisch klingt ist eigentlich ganz einleuchtend: Mit Hilfe von Bewertungsplattformen wie meinpraktikum.de können ehemalige Praktikanten online ihre Erfahrungen schildern. Denn wer sollte besser als Ratgeber geeignet sein, als die, die ihre Erfahrungen bereits gemacht haben?  Bereits mehrere tausend Praktikanten haben diese Option genutzt, entstanden ist damit eine neue Informationsquelle. Wer nun ein bestimmtes Unternehmen im Auge hat, kann sich mit wenigen Klicks ein Bild machen.

Doch auch die andere Seite ist nicht irrelevant, denn es gibt viele Gründe für Negativerfahrungen. Nicht immer hängen diese mit einem fiesen Chef oder einer ausbeuterischen Unternehmenskultur zusammen, oft ist einfach nur der falsche Praktikant im Unternehmen gelandet. Stimmt beispielsweise die Qualifikation nicht mit dem Aufgabenprofil überein, kommt es schnell zu Unstimmigkeiten und Überforderung. Anders als geplant bleibt dem Unternehmen nichts anderes übrig, als dem Praktikanten mit „öden Aufgaben“ zu beauftragen und das Niveau zu senken. Anders herum sind auch immer wieder Praktikanten überqualifiziert. Wer das Praktikum als Sprungbrett nutzen möchte, sollte sicherstellen, dass eine Übernahme in dem Unternehmen überhaupt möglich ist. Man sollte sich daher neben den Erfahrungsberichten auch die Informationen anschauen, die das Unternehmen selbst Preis gibt. So können Missverständnisse von vornherein ausgeschlossen werden.

Übrigens: 2012 waren dem Praktikantenreport von meinpraktikum.de zufolge über 65% der Praktikanten zufrieden. Luft nach oben gibt es dennoch. Also Augen auf bei der Praktikumssuche.

Erfolg als Freiberufler

Freitag, 14. Dezember 2012

Teilzeitselbstständig als Student?

Die meisten Studenten werden wohl bestätigen, dass das Geld niemals reicht. Außerdem hat der eine oder andere vielleicht eine Geschäftsidee, die er unbedingt ausprobieren möchte. Die Teilzeitselbstständigkeit bietet sich in jedem Fall an. Sie bringt verschiedene Vorteile mit sich, allerdings sollten auch die wichtigen Randbedingungen, zum Beispiel im Hinblick auf das Einkommen, beachtet werden.

Vorteile der Teilzeitselbstständigkeit
Wer sich als Student nebenberuflich selbstständig macht, kann eine Geschäftsidee testen. Ist sie erfolgreich, kann direkt nach dem Studium mit dem Einstieg in die Vollselbstständigkeit begonnen werden. Es bestehen zu dem Zeitpunkt erste Kontakte zu Kunden – eventuell konnte bereits ein Kundenstamm aufgebaut werden – und auch Geschäftspartner sind schon vorhanden.
Die gesammelten Erfahrungen durch die Teilzeitselbstständigkeit kann der Student im späteren Berufsleben auch dann nutzen, wenn er nach seinem Abschluss angestellt tätig ist.
Eventuell bietet sich die freie Mitarbeit in einer Agentur oder Bürogemeinschaft von Freiberuflern an. Hierbei können ebenfalls umfangreiche Erfahrungen gesammelt werden. Diese erstrecken sich nicht nur auf die Branche und die eigentliche unternehmerische oder freiberufliche Tätigkeit, sondern auch auf alltägliche Aufgaben. Dazu gehören Buchführung, Marketing, Honorarkalkulation und viele andere Bereiche mehr. Sie sind für das spätere Bestehen als Selbstständiger unverzichtbar.

Randbedingungen
Ein Student kann zwar Geld dazuverdienen, jedoch sind ihm gewisse Grenzen gesetzt, wenn er zum Beispiel Fördermittel bekommt. Für das BAföG gilt eine Einkommensgrenze von 3.880 Euro im Jahr. Dabei wird aber das Jahr der Bewilligung zugrunde gelegt und nicht das Kalenderjahr. BAföG wird für das Erststudium gezahlt, und zwar nur so lange, wie sich der Student innerhalb der Regelstudienzeit befindet.


Für das Kindergeld gilt, dass dieses bis zum 25. Lebensjahr gezahlt wird. Sollte das Studium bis dahin abgeschlossen sein, wird es also auch für die Dauer dieser ersten Ausbildung gewährt. Allerdings darf der Zuverdienst durch die Teilzeitselbstständigkeit 8.004 Euro nicht überschreiten, ansonsten wird das Kindergeld nicht mehr gezahlt.
Die Krankenversicherung kann ein Student über die Familienversicherung seiner Eltern fortführen. Verdient er bis zu 365 Euro im Monat dazu, ist das ebenfalls noch möglich. Überschreitet der Verdienst diese Grenze, die wöchentliche Arbeitsstundenzahl bleibt aber unter 20, so kann eine gesetzliche Versicherung zu den günstigen studentischen Tarifen abgeschlossen werden. Wird nun aber auch noch die 20-Stunden-Grenze überschritten, so muss eine eigene Versicherung ins Auge gefasst werden.

 

 

Das Anschreiben – das Aushängeschild der Bewerbung

Sonntag, 17. Juni 2012

Im Anschreiben haben Sie die Möglichkeit, wichtige Punkte und Stationen aus Ihrem Lebenslauf aufzugreifen und hervorzuheben. Entsprechend sorgfältig sollten Lebenslauf und Anschreiben aufeinander abgestimmt sein. Lesen Sie hier, wie Sie ein ansprechendes Anschreiben verfassen – ein paar Beispiele gibt´s dazu.

Keine Phrasen dreschen
Mit dem Anschreiben müssen Sie als Bewerber das Interesse des Lesers, also des Personalverantwortlichen oder Recruiters, wecken. Doch wie kann das gelingen, ohne auf Effekthascherei zu setzen und Phrasen zu dreschen à la „Meine Freunde beschreiben mich als kontaktfreudigen und kommunikativen Menschen…“?

Für Ihr Anschreiben beantworten Sie einfach folgende Fragen:

  1. Warum passe ich zu diesem Unternehmen?
  2. Warum passen gerade meine Fähigkeiten zu der angebotenen Stelle?
  3. Was habe ich bis jetzt geleistet, das gut zum Unternehmen und zur Position passt?

Das Anschreiben sollte erkennen lassen, dass Sie sich auf genau diesen Job bei diesem Unternehmen beziehen und deutlich machen, warum gerade Sie dafür bestens geeignet sind.

Der Aufbau des Anschreibens
Bauen Sie Ihr Anschreiben folgendermaßen auf: Zunächst einmal geben Sie Ihre Daten, also Ihren Namen, Adresse und sinnvollerweise auch eine Telefonnummer und E-Mail-Adresse an. Wie Sie das gestalten, bleibt Ihnen überlassen, nur übersichtlich sollte es sein. Am besten, Sie gucken einmal in unsere Beispiel-Anschreiben.

Dann folgt die Anschrift des Unternehmens mit Ansprechpartner. Sollte kein Ansprechpartner in der Stellenanzeige genannt sein, können Sie auch kurz anrufen und nachfragen. Es muss aber nicht unbedingt sein.

Wenn Sie allerdings eine Frage haben, sollten Sie unbedingt mit einem Mitarbeiter sprechen. Zum einen können sie ihre Fragen klären und haben gleich einen schönen Einstieg in den Bewerbungstext. Schön für das Unternehmen ist zudem, wenn Sie sich bereits auf einer Messe  oder einem Recruiting-Event mit einem Mitarbeiter gesprochen haben. Hierauf können Sie sich im Text des Anschreiben natürlich auch beziehen. Darunter fügen Sie das aktuelle Datum mit Angabe des Ortes ein. Nach der Adresse des Unternehmens folgt der Betreff, in dem Sie genau angeben, auf welche Position Sie sich bewerben und wo Sie die Stellenanzeige gefunden haben. In der Briefanrede sprechen Sie Ihren Ansprechpartner wieder persönlich an. Wenn es gar nicht anders geht, verwenden Sie die Formel “Sehr geehrte Damen und Herren,…”

Der Einstieg in den Text
Natürlich können Sie an dieser Stelle noch einmal den Betreff aus der Anzeige wiederholen. In etwa: “…, in Ihrer Stellenanzeige vom 3. Mai 200x suchen Sie einen Systemadministrator…Hiermit möchte ich mich bei Ihnen vorstellen.” Das passt, wirkt aber nach der 20. Bewerbung nicht mehr neu. Außerdem haben Sie ja schon im Betreff formuliert, um welche Position es Ihnen geht. Also, warum steigen Sie nicht gleich mit Ihrer Vorstellung ein: “…, momentan schreibe ich meine Diplomarbeit zum Thema “…” im Fachbereich Informatik an der TU Dresden. Diese werde ich voraussichtlich bis zum x. Juni 200x abschließen.” Auf den ersten Blick kann der Leser des Anschreibens erfassen, dass Sie vom Studium her zu dieser Stelle passen könnten.

Dann legen Sie nach und führen weitere Punkte zu Ihren bisherigen Studienleistungen, Schwerpunkten und Besonderheiten auf. Das sollte zu Ihrem Anschreiben als Absolvent dazu gehören. Die weiteren Textbestandteile sollten Sie dann genauer auf das Unternehmen und die Stelle abstimmen. Dafür greifen Sie einfach die Punkte aus Ihrem Lebenslauf auf, die Sie für relevant erachten. Zum Beispiel: Wenn es sich um eine Stelle handelt, in der es auch um Kundenkontakt gehen wird, sollten Sie im Anschreiben Aspekte betonen, die zeigen, dass Ihnen so etwas nicht fremd ist. Wenn Sie also während Ihres Studiums in einer Studenteninitiative mitgearbeitet haben und dafür Unternehmen für eine Kontaktmesse gewonnen haben, wäre das unbedingt zu erwähnen. Auch Studentejobs, die erkennen lassen, dass Sie mehr geleistet haben als “nur” Geld zu verdienen, gehören hier dazu. Ebenso wie Besonderheiten wie ein Auslandssemester oder interessante Praktika. Also: Setzen Sie mit dem Anschreiben Highlights und richten Sie die richtigen Spots auf die interessanten Aspekte Ihres Lebenslaufs.

Am Rande: Berufstätige können hier auf einzelne Stationen auf Ihrem Berufsweg hinweisen. Dabei müssen Sie sich überhaupt nicht scheuen, auch mit Zahlen aufzuwarten. Zum Beispiel könnten Sie formulieren: „Als Projektleiter beim Bauvorhaben XY in Berlin gelang es mir, innerhalb des vorgegebenen Zeitrahmens zu bleiben und die Kosten von 4 Mio. Euro um 10 Prozent zu senken.“

Der erste Eindruck muss stimmen
Sie können noch so viel Sorgfalt in Ihren Text stecken, wenn das äußere Bild nicht stimmt, haben Sie es schwer. Sicherlich gibt es geniale Programmierer, bei denen es nicht so auf die äußere Form ankommt, aber einer Bewerbung sollte anzusehen sein, dass Sie es ernst meinen. Sie möchten ja auch keine Einladung zum Vorstellungsgespräch auf einem Bogen mit Kaffeeflecken bekommen.

Weniger ist mehr
Versuchen Sie nicht, möglichst viele Schriften aus Word zu verwenden, sondern bleiben Sie bei einer, am ehesten bei Times New Roman oder Arial, in Größe 10 bis 12. In der Schriftgröße sind Sie in diesem Rahmen durchaus variabel; manchmal muss man einen Text einfach etwas kleiner setzen, damit er noch auf eine Seite geht. Auch mit Hervorhebungen gehen Sie lieber etwas sparsamer um, verwenden Sie ein Stilmittel, also entweder Unterstreichungen oder Fett oder Kursiv. Diese Stilmittel verwenden Sie bitte in Ihrer gesamten Bewerbung, also im Anschreiben wie im Lebenslauf.

Der gute Schluss
Wenn in der Anzeige verlangt, sagen Sie etwas zu Ihren Gehaltsvorstellungen. Der Rahmen bei Berufseinsteigern ist normalerweise ziemlich eng und lässt sich gut im Internet, zum Beispiel direkt hier bei uns, recherchieren, zumindest für Konzerne und große Mittelständler. Natürlich variieren die Gehälter je nach Branche, Größe des Unternehmens und Standort, aber das Einstiegsgehalt sollte sowieso nicht als wichtigste Größe beim ersten Job angesehen werden. Sagen Sie noch etwas zu Ihrem nächst möglichen Einstiegstermin. Und dass Sie sich über eine Einladung zum Gespräch freuen. Das Anschreiben wird übrigens gesondert der gesamten Bewerbungsmappe beigefügt und nicht etwa eingeheftet.

Gastbeitrag von Ute Blindert, www.zukx.de  Auf diesem Karriereportal findet Ihr auch Beispielanschreiben für BWLler und Ingenieure, Infos zu Einstiegsgehältern, Lebenslauf und vieles mehr.

Einstiegsgehälter für Trainees variieren stark

Freitag, 8. Juni 2012

Immer mehr Unternehmen bieten Trainee-Programme als Einstiegsmöglichkeit für Hochschulabsolventen an. Die Traineegehälter variieren allerdings stark. Zwischen 6.000  und 60.000 Euro Jahresbruttogehalt ist alles möglich. Die Gehaltsstudie 2012  von der Personalberatung alma mater hat die Verdienstmöglichkeiten für Trainees genauer unter die Lupe genommen.

Hohe Trainee-Gehälter ind  Elektrotechnik-Branche und bei KFZ-Zulieferern
Am besten verdienen Trainees laut alma mater-Studie in der Elektrotechnik-Branche. Mit durchschnittlich über 44.000 € liegt  das Einstiegsgehalt aber auch bei den Automobil-Zulieferern sehr hoch. Wenig motivierend für Absolventen sind allerdings die Verdienstmöglichkeiten in den Bereichen Groß- und Außenhandel (31.825 Euro) und Öffentlicher Dienst (30.123 Euro). Diese werden nur noch von der Medien-Branche unterboten. Hier liegen die Durchschnittsgehälter für Trainees bei 25.716 Euro – das sind knapp 20.000 Euro weniger als den bestzahlenden Branchen.

 

Das Gehalt hängt von der Unternehmensgröße ab
Die Anzahl der Mitarbeiter hat eine große Auswirkung für Trainees. Zum einen werden in den kleinen und Kleinstunternehmen deutlich weniger Trainee-Programme angeboten als in den Großkonzernen. Bei Firmen mit weniger als 10 Mitarbeitern bieten lediglich 8% eine solche Einstiegsmöglichkeit ein. Bei den Großkonzernen mit über 5.000 Mitarbeitern liegt dieser Wert bei knapp 40 Prozent. Die Gehälter schwanken ebenfalls beträchtlich. Durchschnittlich verdienen Trainees in den kleinen Unternehmen etwa 23.540 €Euro pro  Jahr, in Großkonzernen liegt das Einkommen bei 42.369 Euro.

Geringe Verdienstunterschiede je nach Abschluss
Die Art des Hochschulabschlusses hat dagegen nur eine geringe Auswirkung auf das Trainee-Gehalt. Am meisten verdienen demnach Trainees im Anschluss an einen Diplom-Abschluss. Mit 38.385 Euro liegt der Wert allerdings nur um etwa 1.800 Euro höher als bei Trainees mit einem Bachelor-Abschluss. Der Master-Abschluss wird fast gleich vergütet wie das gute alte Diplom. Außerdem können Bachelor-Absolventen ungefähr zwei Jahre früher in das Berufsleben einsteigen und früher Berufserfahrungen vorweisen. Das etwas geringere Gehalt gleicht sich durch einen möglichen schnelleren beruflichen Aufstieg aus.

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