Studentische Unternehmensberatung – der erfolgreiche Jobeinstieg in die Beratung

An vielen Hochschulen in Deutschland gibt es studentische Unternehmensberatungen. Für Studenten mit Affinität zur Beratung, gibt es dort ideale Bedingungen, in Beratungsprojekten in Echtzeit mitzuarbeiten, also Beratungserfahrung zu sammeln und damit auch Geld zu verdienen.  

Die erste studentische Unternehmensberatung wurde 1967 in Frankreich durch die ESSEC gegründet. Die ESSEC Business School in Paris ist bis heute eine der renommiertesten privaten Wirtschaftshochschulen Frankreichs und genießt auch international einen sehr guten Ruf. In Deutschland sind fast 4000 Studenten in studentischen Unternehmensberatungen tätig und in den beiden großen Dachverbänden BDSU und JCNetwork organisiert. Von dort erhalten sie auch bei Bedarf Unterstützung, denn studentische Berater arbeiten unter vergleichbaren Anforderungen wie professionelle Berater.

Notwendige Kernkompetenzen

Vor allem Wirtschaftswissenschaftler, Wirtschaftsinformatiker und Wirtschaftsingenieure sind im Beratungsumfeld tätig. Aber auch Juristen, Mediziner und Sozialwissenschaftler haben gute Chancen als Berater. Ein sehr wichtiger Bereich ist zu Beginn der 80er Jahren mit der Einführung von SAP-Software im EDV-Bereich entstanden.  Auch hier können studentische Berater mit SAP-Kenntnissen relevante Berufserfahrung für später sammeln.  Doch auch Beratungsschwerpunkte wie Produktionstechnik, Marketing, Organisations- und Personalentwicklung gehören zum den Einsatzgebieten von Unternehmensberatungen.

Soft Skills sind das A und O
Wie jedes Produkt werden auch Beratungsprojekte oft über soziale Kontakte und Netzwerke  vermittelt und verkauft. Daher ist Persönlichkeit eines Beraters sehr wichtig. Erwartet werden gute kommunikative Fähigkeiten, auch in sehr gutem Englisch, eventuell weitere Fremdsprachen und interkulturelle Kompetenzen. Auch unter Druck und Stress muss ein Berater analytisch und systematisch arbeiten und souverän bleiben. Teamfähigkeit ist ebenso grundlegend wie Einsatzbereitschaft, gutes Selbstbewusstsein, sicheres und seriöses Auftreten und Verhandlungsgeschick.

Vorteile für Studenten
Wer als studentischer Berater einsteigt, kann nicht nur im Berwerbungsprozess mit Beratungserfahrung punkten, sondern auch prüfen, ob er für einen Berater-Job geeignet ist. Mit dem Mentoring erfahrener Studenten werden unter realen Bedingungen für anfragende Unternehmen Lösungen gesucht, um sie langfristig und nachhaltig wirtschaftlich erfolgreich zu machen. Besonders die Soft Skills, die im Studium oft zu kurz kommen, können in studentischen Beratungsprojekten weiterentwickelt und überprüft werden. Nachweisbare Berufserfahrung in Beratungsprojekten ist für alle, die sich als zukünftige Berater sehen, die ideale Möglichkeit, den Berufseinstieg in die Beratung schon im Studium zu beginnen.

Gastbeitrag Duerenhoff GmbH

 

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