Ohne Panik ins Assessment Center – Warum Unternehmen Assessment-Center durchführen

Dies ist der erste Beitrag zum Thema Assessment-Center (AC), weil es sich um ein umfangreiches Thema handelt, das sich nicht in einem Artikel abhandeln lässt.

Absolventen fürchten Assessment-Center. Außerdem kreisen viele Gerüchte um sogenannte „Psychotests“ und „Ellenbogenspiele“. Das ist kein Wunder. Denn nur, wer schon mal an einem Assessment-Center teilgenommen hat, kann mitreden.

Aus Arbeitgebersicht ist das Assessment-Center ein Instrument zur Personalauswahl.  Der Sinn ist, den passenden Mitarbeiter für eine bestimmte Position zu finden. Denn sowohl die Ansprache und Einstellung als auch die Einarbeitung bzw. Aus- und Weiterbildung, z. B. durch ein Traineeprogramm sind für Unternehmen hohe Investitionskosten. Große Unternehmen führen schon seit den 70ger Jahren Assessment-Center durch. Inzwischen greifen aber auch mittelständische und kleine Unternehmen zu diesem Auswahlverfahren, weil es eine relativ genaue Diagnose über die Eignung der teilnehmenden Bewerber gibt. Außerdem können Unternehmen verschiedene grundsätzlich geeignete Bewerber gut miteinander vergleichen.

Die Übungen und Aufgaben im Assessment-Center zielen immer darauf ab, die Anforderungen des jeweiligen Stellenprofils mit den Qualifikationen des Bewerbers abzugleichen. Wenn die Übereinstimmung nur teilweise oder gar nicht gegeben ist, macht eine Zusammenarbeit keinen Sinn – auch nicht für Dich als Bewerber!

Um ein Assessment-Center zu konzipieren, ordnet der Arbeitgeber den für die Stelle notwendigen Anforderungen und Eigenschaften entsprechend Aufgaben zu, mit denen man diese Anforderungen überprüfen kann.  Die Aufgaben im AC drehen sich sehr oft um die ganze Palette der geforderten Softskills wie soziale Kompetenz, Teamfähigkeit, Führungsverhalten, Durchsetzungsvermögen etc. Daher bestehen die Aufgaben eines AC aus verschiedenen Verhaltens- und Arbeitsproben. Die Aufgaben enthalten möglichst viele beispielhafte Situationen aus dem beruflichen Alltags der zu besetzenden Stelle und stellen eine Verbindung zu Deinem potenziellen, zukünftigen Job her.

Wirst Du zu einem Assessment-Center eingeladen, kannst du davon ausgehen, dass Deine Bewerbung grundsätzlich positiv bewertet worden ist und Du aufgrund Deiner fachlichen Qualifikationen auf die Stelle passt.  Die Softskills hingegen lassen sich am besten durch Aufgaben überprüfen, die auf kommunikativen und situativen Ansätzen beruhen. In der Regel besteht ein Assesssment-Center aus Gruppenübungen und individuellen Arbeitsproben der Teilnehmer.

Wie ein Assessment-Center konzipiert ist, die Übungen strukturiert sind und du dich auf verschiedene Aufgabentypen vorbereiten kannst, erfährst du in weiteren Beiträgen im JOBSUMA-Blog.

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