Die größten Fettnäpfchen in Vorstellungsgesprächen

Die größten Fettnäpfchen in Bewerbungsgesprächen

Eine gerade erschienene Studie des Karrierenetzwerks CareerBuilder beschäftigt sich mit den gröbsten und peinlichsten Fehltritten von Bewerbern in Vorstellungsgesprächen. Im Rahmen der Online-Studie wurden im November 2009 2.720 Personalmanager befragt.

Nach Aussage der Personaler sind dies die häufigsten Fehler von Bewerbern in Vorstellungsgesprächen:

  • Unangemessenes Outfit – 57 Prozent
  • Desinteressiertes Auftreten – 55 Prozent
  • Negative Äußerungen über den aktuellen oder früheren Arbeitgeber – 52 Prozent
  • Arrogantes Benehmen – 51 Prozent
  • Annahme von Telefonaten oder des Schreiben von SMS während des Interviews – 46 Prozent
  • Bewerber stellten keine gute Fragen – 34 ProzentKeine konkreten Antworten auf spezifische Fragen – 34 Prozent

Die folgende Übersicht listet die ungewöhnlichsten Fehltritte auf, die Personalverantwortliche bei Vorstellungsgesprächen mit Bewerbern erlebt haben:

  • Das Business-Outfit wurde mit Flip-Flops kombiniert.
  • Der Bewerber fragte die Personalverantwortliche, ob man sich nicht im Nachgang auf einen Drink treffen könne.
  • Der Bewerber für einen Arbeitsplatz in der Buchhandlung gab an, mit “Geld nicht gut umgehen zu können.”
  • Ein Kandidat bediente sich nach dem Vorstellungsgespräch im Pausenraum der Angestellten am Essen.
  • Eine Bewerberin rezitierte Gedichte.
  • “Ich arbeite nicht gerne mit andern” gab eine Bewerberin an, die sich für einen Job in der Kundenbetreuung beworben hatte.
  • Der Hund einer Bewerberin hatte sich auf dem Parkplatz los gemacht, die Kandidatin brach das Gespräch unweigerlich ab.
  • Ein Bewerber sah während des gesamten Interviews an die Decke.
  • Als Beispiel für die Zusammenarbeit im Team verwendete ein Bewerber das Computerspiel “Dungeons and Dragons”.
  • Eine Bewerberin feilte sich während des Gesprächs die Fingernägel.

    “Die heutige Wirtschaftslage verschärft den Wettbewerb auf freie Positionen und macht ein korrektes Auftreten von Kandidaten unerlässlich”, folgert Rosemary Haefner, Personalvorstand bei CareerBuilder. “Bewerber sollten aus den richtigen Gründen aus der Masse herausstechen. Auch wenn die Jobsuche frustrierend sein kann, sollten Bewerber positiv bleiben, sich auf ihre Stärken konzentrieren, gut vorbereitet sein und sich Gedanken darum machen, wie sie sich am besten verkaufen können.”

    Gastbeitrag von Lechi Langewand, CareerBuilder

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