Den neuen Job ausprobieren: die Probezeit

Es ist geschafft! Der neue Arbeitsvertrag ist unterschrieben. Endlich hat es  mit dem neuen Job geklappt. Aus Arbeitgebersicht ist die Probezeit die letzte Phase des Recruiting-Prozesses. Also kein Grund für den Bewerber, sich in absoluter Sicherheit zu wiegen. Aber er sollte auch nicht vergessen, dass beide Seiten sich während der Probezeit noch einmal gründlich überlegen können, ob man zu einander passt, ob der neue Job die vereinbarten Tätigkeiten bietet und meine Erwartungen als Bewerber erfüllt. Das Gleiche gilt natürlich auch für den Arbeitgeber.

Wem in der Probezeit gekündigt wird, erleidet oft nicht nur einen Schock, sondern auch einen starken Kratzer am Selbstwertgefühl. Mit einigem zeitlichen Abstand wird dem Betroffenen oft klar, dass entweder das Unternehmen, die Unternehmenskultur, die Inhalte der Tätigkeit oder die Kollegen wirklich nicht das waren, was man sich das Arbeitsumfeld im neuen Job vorgestellt hatte.

Im Übrigen gelten während der Probezeit bestimmte gesetzliche Grundlagen, über die man sich als Arbeitnehmer vor Antritt eines neuen Jobs im Klaren sein sollte: Steht mir eine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall zu, gilt während der Probezeit für Arbeitgeber und Arbeitnehmer die gesetzliche Kündigungsfrist von sechs Wochen, kann der Arbeitgeber mir noch am letzten Tag der Probezeit kündigen? Eine Antwort auf diese Fragen hat Monster zusammengestellt.

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