Bewerben auf Englisch – Resumee, CV oder wie heißt das richtig?

Es reicht nicht, für eine Bewerbung auf Englisch den deutschen Lebenslauf einfach zu übersetzen. Zwischen der den deutschen und englischen Standards gibt es einige wichtige Unterschiede. Jede Bewerbung hat grundsätzlich drei Ziele: Sie soll Aufmerksamkeit erzeugen, den Personaler von Deinen Qualifikationen und Fähigkeiten überzeugen und den „personal fit“ im Bezug auf das Stellenprofil herstellen.

Flaggen

Genau wie für eine deutsche Bewerbung reicht für Absolventen ein Lebenslauf von ein bis zwei Seiten.  Statt der tabellarischen Form wird er  im amerikanischen Resume und im englischen CV in Abschnitte unterteilt und die einzelnen Stationen durch die Angabe der Zeiträume ergänzt.

Ein CV wird grundsätzlich folgendermaßen aufgebaut:

  • Personal Details
    Personal Details lautet die Überschrift zu den persönlichen Daten wie Adresse und Kontaktdaten. Umlaute werden ae, oe, ue und ß in ss umgewandelt. Sowohl die englischen als auch die amerikanische Variante beinhaltet kein Foto, kein Foto und kein Angabe zum  Familienstand!
  • Personal Profile/Summary
    An dieser Stelle präsentierst Du eine Kurzcharakteristik von Dir, die Deine persönlichen Charakteristika, Erfahrungen und Fähigkeiten beschreibt.
  • Objective
    Beschreibe kurz, wie Deine Karriereplanung aussieht, also welches Ziel Du erreichen möchtest und was Du von dem Unternehmen, bei dem Du Dich bewirbst, erwartest.
  • Education
    Hier fügst Du Deine akademische Ausbildung ein. Du nennst den vollständigen Namen der Hochschule sowie die Dauer des Studiums. Wenn Du mehrere Studiengänge beziehungsweise ein Studium und eine Ausbildung vorzuweisen hast, gehst Du chronologisch rückwärts vor. Die Auflistung endet also mit dem Erwerb der Hochschulreife.
  • Professional Experience/Work Experience/Experience
    Unter dieser Überschrift beschreibst Du Deine bisherigen praktischen Erfahrungen. Auch hier startest Du mit der aktuellsten Tätigkeit oder dem aktuellsten Praktikum und gehst chronologisch zurück. Die vollständige Firmierung des Unternehmens, bei dem Du gearbeitet oder ein Praktikum absolviert hast, gehört genauso dazu wie der Zeitraum der Tätigkeit und eine kurze aber präzise Beschreibung Deiner Tätigkeiten. Erfolge sollst Du unbedingt erwähnen, hier ist falsche Bescheidenheit fehl am Platz!

  • Skills
    Unter diesen Punkt fallen Deine Sprach– und EDV-Kenntnisse. Am besten ist es, wenn Du die Fähigkeiten jeweils bewertest.
  • Activities/Engagement/Hobbies
    Genau wie im deutschen Lebenslauf nennst Du Deine Interessen, Sportarten und sonstige Interessen.

Gastbeitrag von Ute Blindert, zukx – campus2company

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