Keine Entwarnung beim Ingenieurmangel

Der Bedarf an Ingenieuren ist im Vergleich zum Vorjahr  um 0,5 Prozent kleiner geworden. Doch eine Trendwende ist laut VDI noch nicht in Sicht, denn derzeit sind  immer noch 76.200 Stellen an Ingenieure zu vergeben. Allein im Maschinen- und Fahrzeugbau fehlen 32.000 Ingenieure. In diesen Branchen  warten alleine 18.600 offene Stellen darauf, von Elektroingenieuren besetzt zu werden. Regional betrachtet  hat Baden-Württemberg den größten Ingenieur-Bedarf – dicht gefolgt von Bayern und Nordrhein-Westfalen.

Ingenieure, die sich auf Umwelttechnik spezialisieren und zudem noch über Expertise  in den Bereichen  Immobilien, Schiffbau oder Hochspannung verfügen, haben besonders gute Berufschancen. Denn der Cleantech gehört die Zukunft – und zwar weltweit. Laut FTD rechnet alleine Siemens 2014 mit einem Auftragsvolumen von 40 Milliarden Euro im Bereich grüner Technologien.

Auch der Automobilzuliefererbranche mangelt es an Spezial-Ingenieuren im Bereich Elektromobililtät. Darauf haben schon einige Hochschulen reagiert und Bachelor- und Masterstudiengänge für diesen Bereich aufgelegt. An derHochschule Regensburg und der Hochschule Bochum starten zum Wintersemester 2011/2012 jeweils dreisemestrige Masterstudiengänge. In Bochum liegt der Schwerpunkt auf der Elektrotechnik, der Studiengang in Regensburg  will neben Fachwissen, Skills wie Projektplanung und –entwicklung vermitteln. Die TU Chemnitz bietet einen  Bachelor-Studiengang Elektromobilität an.

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