Wo endet der Konflikt, wo beginnt Mobbing?

In unserer Gesellschaft ist Mobbing ein weit verbreitetes Thema. Mobbing macht krank und die Betroffenen schwach und verwundbar. Jeder zehnte Arbeitnehmer war oder ist am Arbeitsplatz schon mindestens ein Mal gemobbt worden. In Schulen und Universitäten ist Mobbing mindestens genauso verbreitet wie in der freien Wirtschaft.  Die Verunsicherung  rund um dieses Themas ist groß.Das gilt für Arbeitgeber wie für Arbeitnehmer.

JOBSUMA empfiehlt  als Unterstützung oder Prophylaxe das kostenfreie Webinar “Mobbing – der versteckte Terror” , das am 13. Dezember von 17-18 Uhr vom internationalen Karriere-Portal Career Journal durchgeführt wird.

Durchschnittlich werden jedes Jahr rund 800.000 Menschen am Arbeitsplatz gemobbt. Frauen sind zu 75 Prozent häufiger Opfer von Mobbingattacken. Arbeitnehmer unter 25 Jahren und über 50 Jahren haben ebenfalls oft unter den Mobbingangriffen ihrer Kollegen zu leiden. Fast 99 Prozent aller Mobbingopfer geben an, in ihrer Arbeits- und Leistungsfähigkeit eingeschränkt zu sein.

Der Verhaltensforscher Konrad Lorenz definierte Mobbing als Angriff einer Gruppe von Tieren als Reaktion auf einen Eindringling. Die Ursachen für menschliches Mobbing sind nicht so einfach zu ergründen. Beim Mobbing am Arbeitsplatz spielen oft das Führungsverhalten der Vorgesetzten, die Organisation der Arbeitsprozesse oder einfach das „Anderssein“ durch persönliche Merkmale wie soziale oder kulturelle
Herkunft eine Rolle.  Das sind allerdings nur Annahmen, denn bisher gab es keine repräsentative Untersuchungen zur Ursache von Mobbing.

Daher ist es schwierig, Mobbing zu definieren. Nicht jeder Streit und jede Unstimmigkeit innerhalb eines Teams am Arbeitsplatz oder mit dem Chef ist gleich Mobbing. Ganz im Gegenteil: Ohne Konflikte gäbe es oft keine neuen Strategien, würden keine neuen Produkte oder innovative Dienstleistungen entwickelt. Daher müssen wir mit Konflikten und dem daraus entstehenden Stress umgehen können.  Umso wichtiger dabei ist allerdings, Auseinandersetzungen und Meinungsverschiedenheiten auf einer sachlichen Ebene auszutragen, damit konstruktive Ansätze entstehen können. Persönliche Anschuldigungen, mimosenhaftes Verhalten, Verdächtigungen gegen Kollegen oder üble Nachrede führen zu nichts außer zu einem Kleinkrieg, der die Freude an der Arbeit verdirbt und die Arbeitsatmosphäre vergiftet.

Kritisch und oft auch tragisch für die Betroffenen wird es dann, wenn sie systematisch, gezielt, rechtswidrig und über einen längeren Zeitraum von anderen mit dem Ziel, angegriffen werden, den Betroffenen zu isolieren oder im Extremfall sogar zur Kündigung zu drängen.

Was ist Mobbing eigentlich genau? Wie entsteht Mobbing und kann man es im Keim ersticken? Was kann ich tun, wenn ich selbst Opfer von Mobbingattacken werde oder andere unterstützen möchte, die schon Mobbingopfer geworden sind? Wo gibt es Hilfe?

Antworten auf diese Fragen bekommen die Teilnehmer des Webinars “Mobbing – der versteckte Terror” von der Expertin Diana Ochs. Sie gibt einen kompakten Überblick über die Hintergründe von Mobbing und zeigt geeignete Handlungsstrategien auf, um Mobbingprozesse zu verhindern oder zu stoppen.

Teilnehmer des Webinars melden sich im Vorfeld über einen Link kostenfrei mit einem Alias zu dem Webinar an.

 

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