Was zeichnet einen guten Nachhilfelehrer aus?

Nachhilfe

Bild: © Stockbyte/Thinkstock

Viele Studenten, die ihre Ausbildung finanzieren müssen, entscheiden sich dazu, ihr Fachwissen Schülern und jüngeren Semestern zu vermitteln. Doch was muss man als Student beachten, wenn man Nachhilfe geben möchte?

Formalia beachten

Beim Vorgespräch mit den Eltern sollten Sie zeigen, welche Kompetenzen Sie haben. Versuchen Sie die Eltern dabei nicht zu überreden, sondern stattdessen mit dem eigenen Können zu überzeugen. Das Erstgespräch ist entscheidend, deswegen sollten Sie sich vorher über die Probleme des Schülers informieren und entsprechende Materialien mitbringen. Außerdem sind unwahrscheinliche Versprechungen fehl am Platz. Niemand verlangt, aus einem durchschnittlichen Schüler ein Genie zu machen. Sie sollen lediglich fachliche Hilfestellung leisten. Falls ein Nachhilfe-Vertrag abgeschlossen wird, sollten Sie diesen in Ruhe und genauestens durchlesen. Darin werden nämlich die Arbeitszeiten festgelegt und geklärt, ob Sie auch bezahlt werden, wenn der Schüler nicht zur Nachhilfe auftaucht.

Unterrichtsgestaltung und Co.

Die Unterrichtsräume sollten der Lernförderung dienen. Sie sollten hell und geräumig sein, gut durchlüftet und frei von störenden Umgebungsgeräuschen.
Möbel sollten Arbeitsatmosphäre vermitteln und gleichzeitig einen Wohlfühlfaktor haben. Dazu gibt es zum Beispiel Angebote bei http://www.schreibtisch.com/. Natürlich herrschen in den Räumen absolutes Rauchverbot und die handyfreie Zone. Um den Schüler entsprechend zu fördern, müssen Sie außerdem stets individuelle Lernpläne erstellen. Schließlich ist jedes Kind anders. Manche verstehen Sachverhalte schneller, manche langsamer. Darauf muss unbedingt Rücksicht genommen werden. Widmen Sie sich den Neigungen und Fähigkeiten jedes einzelnen Kindes. Zu diesem Zweck sollte unbedingt eine ausführliche Dokumentation stattfinden. Lerninhalte, Lernfortschritte und besondere Problemstellungen müssen ausführlich dokumentiert werden. So kann man nachvollziehen, wie sich der Schüler entwickelt.

Menschliche Aspekte

Sie als Lehrperson sollten nicht nur fachlich qualifiziert sein, sondern auch Menschlichkeit und Einfühlungsvermögen an den Tag legen. Denn wenn man viel weiß, heißt das noch lange nicht, dass man sein Wissen auch gut vermitteln kann. Ein guter Nachhilfelehrer sollte nicht gleich verzweifeln, wenn der Lehrstoff dem Schüler nicht sofort verständlich ist. Geduld ist also hierbei tatsächlich eine Tugend. Das Gleiche gilt für die Motivation. Schließlich muss der Schüler bei Laune gehalten werden. Bevor Sie also Lernabschnitte wiederholen, vertiefen oder anwenden, sollten Sie dafür sorgen, dass sich die Schützlinge wohlfühlen. Zudem müssen Sie Unterstützung zum selbstständigen Lernen geben, da das Kind sonst abhängig von der Nachhilfe wird.

Wenn Sie diese Aspekte beachten, werden Sie nicht nur ein paar Euro neben dem Studium verdienen, sondern auch viel Dankbarkeit seitens der Schüler ernten. Immerhin verbessern Sie durch ihren Einsatz schlechte Zensuren und schließen Lernlücken.

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