Tipps zum Finden einer geeigneten Wohnung

Studenten bei der Wohnungssuche


Bild: © Digital Vision/Thinkstock

Der Start in ein Studium bedeutet gleichzeitig auch der Schritt in einen neuen Lebensabschnitt. Dass dieser neu ist und man ihn erst einmal organisieren muss, ist auch klar. Doch dieses Vorhaben ist leider nicht immer so einfach und beginnt bereits bei der Suche einer Wohnung.

Wer Kompromisse eingeht, vereinfacht die Suche

Dass besonders in den Großstädten und den verschiedenen Ballungszentren Deutschlands ein akuter Wohnungsmangel herrscht, ist keine Neuigkeit. Nicht selten nächtigen Erstsemester hier in Turnhallen, bei Freunden oder, wenn sie niemanden kennen, sogar in Hostels. Viele sind froh, wenn sie erst einmal eine bezahlbare Bleibe finden. In Berlin oder Hamburg beträgt der Mietspiegel pro Quadratmeter bereits um die 7-10 Euro, sodass viele Wohnungen von Anfang an aufgrund ihres Preises aus dem Suchraster fallen. Frei nach dem Motto “erst einmal festhalten und weitersuchen” sollten Studenten sich erst einmal gutstellen mit dem, was sie haben können. Das heißt auch, dass man die Ansprüche nicht allzu hoch ansiedeln und nach Kompromissen suchen sollte.

  • Die Wohnung ist zu teuer? – Viele Studenten suchen eine Bleibe. Mit Sicherheit findet man schnell einen Mitbewohner, mit dem man entspannt in einer WG leben kann. Zumindest, bis man sich eine Wohnung alleine finanzieren kann.
  • Die Wohnung hat keinen Balkon? – Nicht so schlimm, wenn es in 10 Minuten Fußweg eine kleinere Grünanlage gibt, in der man sich im Sommer sonnen kann.
  • Es gibt kein Wohnzimmer? – Möglicherweise ist dadurch das eigene Zimmer größer, welches man mit einer Stellwand teilen kann. Vielleicht ist auch die Küche groß genug, um ein paar mehr Leute zu beherbergen.
  • Die Wohnung befindet sich nicht in optimaler Lage? – In großen Städten ist das Netz der öffentlichen Verkehrsmittel häufig sehr gut ausgebaut, sodass man mit der U-Bahn vielleicht nur 10 Minuten braucht, um schöne Viertel zu erreichen.

Kompromisse helfen dabei, Geld zu sparen und ein Dach über den Kopf zu finden.

Umhören, umsehen und recherchieren: Eine Immobilie finden

Um eine geeignete Immobilie zu finden, in der man alleine oder in einer Wohngemeinschaft wohnen kann, muss man Augen und Ohren offen halten. Auch das rechtzeitige Beginnen mit der Suche zahlt sich oft aus.

  • Auf vielen Internetportalen wie bei Immonet herrscht eine große Auswahl an potenziellen Wohnungen. Über einen Suchfilter kann man bereits nach seinen Kriterien suchen und so schneller zu einer geeigneten Wohnung finden. Es gibt außerdem viele Portale, die Wohnungssuchende dabei unterstützen, eine passende Wohngemeinschaft zu finden. Auch auf diesen Plattformen besteht die Möglichkeit, Angaben über die maximale Miete oder die Mindestgröße zu machen.
  • Wer Bekannte in der neuen Stadt hat, sollte sich direkt an diese wenden und sich umhören, ob dort vielleicht jemand einen Freund/Bekannten hat, der eine Wohnung abzugeben hat. Viele Wohnungsräume werden unter der Hand vergeben, sodass man von guten freien Räumlichkeiten manchmal gar nichts mitbekommt. An der Universität kann man sich ebenfalls umhören, ob ein Kommilitone noch einen neuen Mitbewohner sucht. Oftmals sind auch Aushänge am Schwarzen Brett zu finden.
  • Zeitungen haben in der Rubrik “Immobilienmarkt” auch eine riesige Bandbreite an zu vermietenden Immobilien. Diese Anzeigen sind allerdings in der Regel ziemlich knapp gehalten, sodass man nicht direkt beim ersten Lesen weiß, inwieweit eine ausgeschriebene Wohnung infrage kommt. Das Abklappern via Telefon oder sogar mit Besichtigungen ist also mit einem erhöhten Aufwand verbunden.

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