Jobsuche über Personalberater

Körpersprache Bewerbungsgespräch

Gerd Altmann/Shapes:AllSilhouettes.com / pixelio.de

Fehleinstellungen von Mitarbeitern kommen Unternehmen zum Teil äußerst teuer zu stehen. Kein Wunder also, dass die Anzahl der Fälle, in denen Personalberater oder Headhunter zur Suche nach geeigneten Mitarbeitern beauftragt werden, immer weiter steigt. Wie ein aktuell veröffentlichtes Whitepaper der Lünendonk GmbH, Kaufbeuren, unter dem Namen „Mehr Transparenz in der Personalbeschaffung von Fach- und Führungskräften“ zeigt, ist die Bedeutung externer Personalbeschaffung in den deutschen Unternehmen in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. So setzen die tausend größten deutschen Unternehmen rund 27 Prozent ihres zur Verfügung stehenden Rekrutierungsbudgets für Headhunter und Personalberatungen ein. Thomas Lünendonk, Autor des Whitepapers, weiß zu berichten, dass nicht nur allein die Kosten für die Rekrutierung ins Geld gehen können, sondern auch die Minderleistungen durch falsch besetzte Positionen oder demotivierte Mitarbeiter.

Als Jobsuchender hat man mittlerweile die Qual der Wahl, an welche Personalberatungsagentur man sich am besten wenden sollte. Zu den renommiertesten gehört unter anderem das Unternehmen www.roberthalf.de/jobs. Hier finden Bewerber aus den verschiedensten Branchen mögliche Firmen in den in Frage kommenden Bundesländern, die gerade dabei sind, Positionen zu besetzen. Wer momentan auf der Suche nach einem Job ist, könnte zudem mit der Wahl des Zeitpunkts viel Glück haben. Tatsache ist nämlich, dass die deutsche Wirtschaft laut Ifo-Geschäftsklimaindex wächst. Auch das ZEW-Konjunkturbarometer ist auf seinen höchsten Stand seit April 2010 gestiegen. Beides sind relativ sichere Anzeichen dafür, dass die großen Unternehmen in der Bundesrepublik demnächst wieder mehr Personal einstellen werden.

Hinzu kommt als Vorteil für Absolventen eines Studiums oder einer speziellen Ausbildung, dass in Deutschland noch immer ein nicht zu unterschätzender Mangel an Fachkräften herrscht. Die Unternehmen befürchten deshalb nicht nur, dass ihnen bestehende Mitarbeiter abspringen und zur besser zahlenden Konkurrenz überwechseln, sondern auch, dass Bewerber sich am Ende für einen anderen Betrieb entscheiden könnten. Die Folge: es wird mehr Gehalt angeboten als bisher. Laut einer Studie des Personaldienstleisters Robert Half ist Gehalt zwar nicht der einzige Grund für Angestellte, einen Job anzunehmen oder zu wechseln, er spielt jedoch in der Überlegung keine kleine Rolle. Neben der Bezahlung stellen auch Entwicklungschancen für die Karriere sowie eine ausgewogene Work-Life-Balance  wichtige Kriterien dafür dar, ob man einen Job annimmt oder nicht. Momentan sind wahrscheinlich die Jobsuchenden in einer besseren Position als diejenigen, die Arbeitskräfte suchen, vorausgesetzt natürlich, dass es sich hierbei um qualifizierte Fachkräfte handelt, denn den Unternehmen wird immer bewusster, dass sie sich um attraktive Angebote bemühen müssen, wenn sie professionelles Personal gewinnen und auch halten wollen.

 

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