Erfolgsformel – Der perfekte Handschlag

Jorma Bork  / pixelio.de

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Der perfekte Handschlag. Im Laufe eines Lebens geben wir unseren Mitmenschen im Schnitt bis zu 15.000 Mal die Hand. Nicht allen davon gerne. Und offenbar auch nicht immer gut. “Der Handschlag ist eines der wesentlichsten Elemente für den ersten Eindruck. Er dient uns als wichtige Informationsquelle, um sich ein Urteil über einen anderen Menschen zu bilden”, sagt Geoffrey Beattie von der Universität von Manchester. Und wie der britische Forscher ebenfalls in einer Umfrage feststellte: 70 Prozent seiner Befragten haben keine Ahnung, wie man jemandem richtig die Hand schüttelt.

Also hat sich Beattie die Bürde aufgeladen, eine mathematische Formel für für das perfekte Händeschütteln zu ermitteln. Keine Frage, das sind Erkenntnisse, die Wirtschaftskrisen verhindern, atmosphärische Störungen in Verhandlungen mindern und zahllosen Bewerbern zu mehr Joberfolg verhelfen können. Denn Sie wissen ja: Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance und so.

Also hat Beattie versucht, in seinen Berechnungen so ziemlich alle Variablen zu berücksichtigen: Länge des Blickkontakts, Handtemperatur, Position beim Zusammenprall, Schütteldauer, so was. Zwölf Variablen sind es am Ende geworden, die auch Sie künftig vor peinlichen Momenten und einer Handschlagphobie bewahren – vorausgesetzt, Sie haben einen Doktor-Titel in Mathematik. Denn so sieht sie aus, die Formel für den perfekten Handschlag:

PH = √ (e2 + ve2)(d2) + (cg + dr)2 + π{(4<s>2)(4<p>2)}2 + (vi + t + te)2 + {(4<c>2 )(4<du>2)}2.

(e) is eye contact (1=none; 5=direct) 5; (ve) is verbal greeting (1=totally inappropriate; 5=totally appropriate) 5; (d) is Duchenne smile – smiling in eyes and mouth, plus symmetry on both sides of face, and slower offset (1=totally non-Duchenne smile (false smile); 5=totally Duchenne) 5; (cg) completeness of grip (1=very incomplete; 5=full) 5; (dr) is dryness of hand (1=damp; 5=dry) 4; (s) is strength (1= weak; 5=strong) 3; (p) is position of hand (1=back towards own body; 5=other person’s bodily zone) 3; (vi) is vigour (1=too low/too high; 5=mid) 3; (t) is temperature of hands (1=too cold/too hot; 5=mid) 3; (te) is texture of hands (5=mid; 1=too rough/too smooth) 3; (c) is control (1=low; 5=high) 3; (du) is duration (1= brief; 5=long) 3.

Für die Dummies, die damit nichts anfangen können (also den Rest der Welt), hat Beattie glücklicherweise noch eine Übersetzung parat, sie lautet: Geben Sie Ihrem Gegenüber fest die Hand, die rechte wenn möglich. Drücken Sie fest zu, aber nicht zu fest. Die Handfläche sollte kühl und trocken sein. Und idealerweise treffen sich beiden Hände auf halber Höhe und werden dann drei Mal geschüttelt und nicht länger als insgesamt drei Sekunden. Ganz wichtig dabei: Sehen Sie Ihrem Gegenüber dabei in die Augen, nicht auf die Hand und lächeln Sie dazu etwas. Angesichts dieses Hintergrundwissens sollte das nicht schwer fallen…

 

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