Burnout – der Streik von Körper und Seele

 

Immer häufiger geht das Thema „Burnout“ durch die Medien. Die Zahl der Betroffenen steigt kontinuierlich. Aber nicht nur Workoholics und  viel beschäftige Manager leiden unter Burnout. Auch immer mehr Studenten sind betroffen. Ein Grund dafür könnte in der Umstellung des Studiensystems liegen. Immer mehr Studenten klagen darüber, das Bachelorstudium nicht in der Regelstudienzeit schaffen zu können. Hinzu kommt, dass durch die zunehmende Verschulung der Studiengänge finanzielle Sorgen auftreten, da kaum Zeit bleibt, neben dem Studium zu jobben. So zieht ein Problem das nächste nach sich und für die ach so wichtigen Praktika fehlt oft die Zeit in dreijährigen Bachelor-Studiengängen.

Ein Burnout kommt nicht von heute auf morgen. Vielen Betroffenen ist allerdings unklar, welche Stationen der Weg in den Burnout hat und auch, wie sich der Burnout wirklich anfühlt. Was ist der Unterschied zwischen einer vorübergehenden Erschöpfung und einem Burnout? Die Burnout-Beraterin Marie-Luise Roters weiß wovon sie spricht, da sie selbst unter Burnout litt. In dem kostenlosen  Webinar von Career-Journal.comam 15. Dezember von 17 – 18 Uhr mit dem Titel „Burnout – Wenn Körper und Seele streiken“ beschreibt die Expertin Wege aus dem Burnout und zeigt Ansätze auf, wie man erst gar nicht in einen Burnout gerät.

Es ist eine weit verbreitete Meinung, dass Burnout eine Folge von Stress ist. Das stimmt laut Marie-Luise Roters so nicht. Stress ist ein Aspekt und kann bei einer lang andauernden Belastungssituation in den Burnout führen. Betroffene behaupten allerdings, dass dauerhafte, überdurchschnittlich hohe Arbeitsbelastungen wirklich krank machen, wenn die Leistung nicht gewürdigt und anerkannt wird.

„Wertschätzung, sowohl des Menschen als auch seiner Leistungen, wird in unserer heutigen, schnellen Zeit nicht mehr gegeben“, kritisiert Marie-Luise Roters. „Im Bemühen Wertschätzung zu erhalten, werden andere Bedürfnisse zurückgestellt. Das geschieht auf subtile Weise; für den Betroffenen selbst und das Umfeld zunächst kaum wahrnehmbar. Dem folgen der Rückzug, häufig Krankheiten und in der letzten Stufe – in den meisten Fällen – die Depression.“

Um den Weg in einen Burnout zu unterbrechen oder zu vermeiden ist es wichtig, dass man die einzelnen Stufen erkennt. Marie-Luise Roters wird im Webinar darauf eingehen und gleichzeitig auch aus eigener Erfahrung berichten, denn sie war über 25 Jahre als Beraterin für  Strategieplanung, Organisationsentwicklung und Kundenmanagement tätig. 2007 erlebte sie dann selber einen Burnout und dessen Folgen.

Die Teilnahme am Webinar ist kostenlos! Direkt zum Webinar geht es hier

Teilnehmer des Webinars melden sich im Vorfeld über einen Link kostenfrei mit einem Alias zu dem Webinar an.
Für die Teilnahme an den Webinaren benötigen User lediglich einen Webbrowser, den Adobe Flash® Player und einen aktivierten Lautsprecher an ihrem Computer. Eine persönliche Registrierung ist nicht notwendig.

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