Als Student nebenbei freiberuflich tätig

Cornelia Menichelli  / pixelio.de

Cornelia Menichelli / pixelio.de

 

Studenten reicht das Einkommen in den meisten Fällen nicht aus, so dass sie sich nach weiteren Einkünften umschauen müssen.
Aufgrund der fehlenden Ausbildung kommen feste Angestelltenverhältnisse oft nicht in Frage.
Wer jedoch zum Beispiel besonders kreativ auf einem Gebiet ist oder sehr talentiert, kann eventuell nebenberuflich als Freiberufler tätig werden.

Das bringt viele Vorteile, aber auch Nachteile mit sich.
Vorteile für den Studenten
Ein Student, der nebenberuflich als Freiberufler tätig ist, kann seine Geschäftsidee ohne große Risiken am Markt testen.
Daraus kann sich eventuell sogar eine spätere hauptberufliche Tätigkeit ergeben.

Außerdem können auf diese Art und Weise wichtige Kontakte innerhalb der Branche und zu Kunden aufgebaut werden.

Vielleicht lässt sich sogar schon ein fester Kundenstamm einrichten, auf den nach Abschluss des Studiums gebaut werden kann.

Der Student, der anfangs nebenberuflich tätig ist, bekommt einen guten Einblick in das gesamte Berufsfeld des Freiberuflers.
Es geht schließlich nicht nur um die reine Auftragsbearbeitung, sondern auch um Organisation und Buchführung, um Steuern und Versicherungen.

Teilweise sind diese nämlich auch für jemanden, der nur nebenberuflich tätig ist, von Belang.

Nachteile für den Studenten
Nachteilig ist zum Beispiel, dass das Einkommen pro Monat beschränkt werden muss. Wer weiterhin den vollen BAföG-Anspruch haben möchte, hat grundsätzlich eine Freigrenze von 255 Euro pro Monat.
Diese erhöht sich bei eventuell unterhaltspflichtigen Personen.

Auch diejenigen, die in der Familienversicherung der Eltern abgesichert bleiben wollen, dürfen nicht mehr als 400 Euro im Monat verdienen. Andernfalls müssen sie sich selbst versichern, was zwar zu einem günstigen Studententarif möglich ist, jedoch damit natürlich teurer, als die kostenlose Familienversicherung. Für einen Freiberufler kann das bedeuten, dass er aufgrund der Verdienstgrenzen Aufträge ablehnen muss. Marketingtechnisch gesehen ist das sehr ungünstig.

Nachteilig ist überdies der hohe Zeitaufwand, der vor allem anfangs für die Kundenakquise eingeplant werden muss. Dies ist neben dem Studium nicht immer einfach zu realisieren.

 

Weitere Informationen über eine nebenberufliche Tätigkeit finden Sie im Ratgeber-Portal www.Erfolg-als-Freiberufler.de.

 

 

Kommentieren